Der frühere Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Henning Voscherau (SPD), ist auf Vorschlag des russischen Energieriesen Gazprom am vergangenen Freitag zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Gasprojekts South Stream gewählt worden. Die Pipeline (Baubeginn Ende 2012) soll Gas von Russland durch das Schwarze Meer nach Südeuropa pumpen. Außer dem SPD-Politiker sitzen für Gazprom, das 50 Prozent der Anteile an South Stream (Eni (Italien) 20 Prozent, Wintershall (Deutschland) und EDF (Frankreich) jeweils 15 Prozent), hält, Vorstandschef Alexey Miller, Vize Alexander Medvedev im Aufsichtsrat. (ik)
Wechsel in der Geschäftsführung der Stadtwerke Gronau (NRW). Nach 14-jähriger Tätigkeit, davon fast zehn als Geschäftsführer, ist Friedrich-Wilhelm Goldmeier zum 1. April 2012 in den Ruhestand gegangen. Zeitgleich hat Dr. Wilhelm Drepper als neuer Geschäftsführer bei den Stadtwerken Gronau seine Tätigkeit aufgenommen. Zuvor war Drepper Vertriebsleiter bei den Stadtwerken Münster.

Matthias Sommer, der Vertriebs- und Marketingchef der Stadtwerke Trier (SWT) hat das Unternehmen verlassen. Neuer Leiter des Bereichs ist seit März 2012 Thomas Speckter. Über den Personalwechsel berichtete die Zeitung "Trierischer Volksfreund" in der online-Ausgabe am 4. April 2012. Sommer war seit August 2008 bei den SWT und hatte dort den bundesweiten Verkauf von Strom und Gas an Geschäftskunden maßgeblich mit vorangetrieben. Sein Nachfolger Thomas Speckter leitete zuvor die Abteilung Energiebeschaffung/Absatzcontrolling der SWT. (ik)

Der thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hat kürzlich den Vorsitz im Beirat der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen übernommen. Die Mitgliederversammlung des Beirats wählte Machnig ohne Gegenstimme. Der Vorsitzende wird im Turnus von zwei Jahren neu gewählt. Der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Dr. Joachim Pfeiffer (CDU) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Beirat ist ein politisches Beratungsgremium und besteht aus 16 Mitgliedern des Deutschen Bundestages und 16 Vertretern des Bundesrates. Die Beiratsmitglieder und deren Stellvertreter werden auf Vorschlag von Bundestag und Bundesrat von der Bundesregierung berufen. (ik)
 
 

Beim EnBW-Großaktionär Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) mit Sitz in Ravensburg wird es aller Voraussicht nach zum 30. April 2012 zu einem Führungswechsel kommen. Vorsitzender Kurt Widmaier (CDU), Landrat von Ravensburg, wird mit seinem Stellvertreter Heinz Seiffert (CDU), Landrat des Alb-Donau-Kreises, die Positionen tauschen. Über die Rochade wird die Versammlung des Zweckverbandes am 20. April in öffentlicher Sitzung entscheiden. Der Verwaltungsrat hat sich kürzlich in seiner Sitzung einstimmig für diese Vorgehensweise ausgesprochen. Widmaier steht seit 2006 an der Spitze des Zweckverbandes, der neben dem Land Baden-Württemberg 46,55 Prozent an dem Energieversorger EnBW mit Sitz in Karlsruhe hält.