Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank in Düsseldorf (Foto li), ist kürzlich auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken (VÖB) in Frankfurt zum neuen Präsidenten gewählt worden. Zum Stellvertreter wählten die Mitglieder ebenfalls einstimmig Rainer Neske (Foto re), Vorstandschef der Landesbank Baden-Württemberg.

 

Forst folgt auf Johannes-Jörg Riegler, ehemaliger Chef der zweitgrößten deutschen Landesbank, der Bayern LB. Neben der Vielzahl regulatorischer Themen will der neu gewählte Präsident den Spitzenverband der deutschen Kreditwirtschaft "noch stärker auf die Digitalisierung der Finanzwirtschaft konzentrieren". "Der VÖB soll wichtige Austauschplattform der Mitgliedsinstitute bei allen zentralen Themen der Digitalisierung sein", erklärte Forst anlässlich seiner Wahl.

 

Hintergrund

Dem VÖB-Vorstand gehören neben Forst und Neske weitere acht Mitglieder an. Der VÖB vertritt die Interessen von 60 Mitgliedern, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Mit 52 Prozent sind die ordentlichen VÖB-Mitgliedsbanken Marktführer bei der Kommunalfinanzierung und stellen nach eigenen Angaben rund 24 Prozent aller Unternehmenskredite in Deutschland zur Verfügung. (ik)

Das Magazin für Kommunalwirtschaft