Der Klimawandel zeigt Wirkung auf Immobilienportfolios. Investoren regagieren aber oft noch zögerlich. Das sind Ergebnissse der Studie "Emerging Trends in Real Restate Europe 2020 - Climate of Change", die die Wirtschaftsberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) gemeinsam mit dem Urban Land Institute (ULI) erstellt hat.

 

Dem Klimawandel attestieren die mehr als 900 befragten Entscheider aus der Immobilienbranche in den nächsten 30 Jahren den größten Einfluss bei den Investments. Knapp die Häfte der Befragten gibt an, dass die Risiken für ihr Portfolio durch den Klimawandel "etwas" (37 Prozent) oder "deutlich" (11 Prozent) gestiegen seien. Als konkrete Auswirkungen nannten die Investoren insbesondere höhere Investitions- und Betriebskosten sowie eine schnellere Abnutzung.

 

Der jährliche Report beleuchtet die wichtigsten Branchentrends und bietet ein Ranking der attraktivsten Standorte für Immobilieninvestoren in Europa. Ein weiteres Ergebnis aus der aktuellen 17. Ausgabe der Studie: Bei ihren Investments richtet sich die Branche immer häufiger nach Mobilitätstrends. So betone fast ein Drittel der Investoren, dass Mobilität und Infrastruktur bei der Entscheidung für eine Stadt eine wesentliche Rolle spiele. Berlin bleibe trotz der Mietenpolitik europaweit ein Branchenliebling, bestätigte Susanne Eickermann-Riepe, Germal Real Estate Leader bei PwC Deutschland. (ik)