Von allen Haushaltstypen weisen Alleinerziehende und ihre Kinder das höchste Armutsrisiko auf. Das Statistische Bundesamt bezifferte diese Quote in einer Mitteilung Ende Juli 2019 mit rund 40 Prozent für das Jahr 2018. Das in Köln ansässige Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat heute (12.8.) eine Studie vorgestellt, die nach den Gründen der Armut fragt. Ergebnis: Die Armut liegt nicht allein an der Trennung, sondern auch an niederiger Bildung und in der Folge an den schlechteren Chancen am Arbeitsmarkt. Viele alleinerziehende Mütter hätten bereits vor ihrer Trennung Sozialhilfe bezogen. Fazit: Mehr Hilfe bei der Kinderbetreuung sei die eine Seite, Qualifizierungsangebote die andere. (ik)

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