Landflucht ist nach wie vor ein Thema. Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren zieht es in die Städte. Ältere Personen bleiben und wenn, dann wandern sie tendenziell in ländliche Räume ab. Wohnkosten spielen eine untergeordnete Rolle. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Analyse des Essener RWI - Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Ruhr Universität Bochum (RUB). 

 

Reformen am Rentensystem sind stets Gegenstand erbitterter Kämpfe. Das aktuelle Thema "Altersarmut" ist deshalb nicht vom Tisch. Eine neue Studie von Bertelsmann Stiftung und DIW Berlin beschäftigt sich mit den Thesen und zeigt, wie sich die Grundrente auf die Altersarmut auswirken könnte.

Von allen Haushaltstypen weisen Alleinerziehende und ihre Kinder das höchste Armutsrisiko auf. Das Statistische Bundesamt bezifferte diese Quote in einer Mitteilung Ende Juli 2019 mit rund 40 Prozent für das Jahr 2018. Das in Köln ansässige Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat heute (12.8.) eine Studie vorgestellt, die nach den Gründen der Armut fragt. Ergebnis: Die Armut liegt nicht allein an der Trennung, sondern auch an niederiger Bildung und in der Folge an den schlechteren Chancen am Arbeitsmarkt. Viele alleinerziehende Mütter hätten bereits vor ihrer Trennung Sozialhilfe bezogen. Fazit: Mehr Hilfe bei der Kinderbetreuung sei die eine Seite, Qualifizierungsangebote die andere. (ik)

Kommunen sind öffentliche Auftraggeber. In dieser Rolle besitzen sie wirtschaftliches Potential und können Vorbildfunktion übernehmen, wenn es um Fragen des Fairen Handels und der Fairen Beschaffung geht. Seit 2003 wird deshalb unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) alle zwei Jahre der Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels" ausgelobt. Für 2019 ist der Wettbewerb noch offen.

Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums steht derzeit on Top der Agenda deutscher Städte. Mit deutlichem Abstand folgen die Themen Mobilität und Digitalisierung auf den nachfolgenden Plätzen der aktuellen Difu-Städteumfrage. Wie das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und der Deutsche Städtetag heute (13.5.) in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, rutschte das Top-Thema Integration aus der vorhergehenden Umfrage (2018) auf den sechsten Platz.