Von allen Haushaltstypen weisen Alleinerziehende und ihre Kinder das höchste Armutsrisiko auf. Das Statistische Bundesamt bezifferte diese Quote in einer Mitteilung Ende Juli 2019 mit rund 40 Prozent für das Jahr 2018. Das in Köln ansässige Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat heute (12.8.) eine Studie vorgestellt, die nach den Gründen der Armut fragt. Ergebnis: Die Armut liegt nicht allein an der Trennung, sondern auch an niederiger Bildung und in der Folge an den schlechteren Chancen am Arbeitsmarkt. Viele alleinerziehende Mütter hätten bereits vor ihrer Trennung Sozialhilfe bezogen. Fazit: Mehr Hilfe bei der Kinderbetreuung sei die eine Seite, Qualifizierungsangebote die andere. (ik)

Kommunen sind öffentliche Auftraggeber. In dieser Rolle besitzen sie wirtschaftliches Potential und können Vorbildfunktion übernehmen, wenn es um Fragen des Fairen Handels und der Fairen Beschaffung geht. Seit 2003 wird deshalb unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) alle zwei Jahre der Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels" ausgelobt. Für 2019 ist der Wettbewerb noch offen.

Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums steht derzeit on Top der Agenda deutscher Städte. Mit deutlichem Abstand folgen die Themen Mobilität und Digitalisierung auf den nachfolgenden Plätzen der aktuellen Difu-Städteumfrage. Wie das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und der Deutsche Städtetag heute (13.5.) in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, rutschte das Top-Thema Integration aus der vorhergehenden Umfrage (2018) auf den sechsten Platz.

 

"Keine Armut" ist eines und das erste von insgesamt 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung auf der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN), zu deren Umsetzung sich auch die Bundesregierung verpflichtet hat. Die Bertelsmann Stiftung hat aktuell eine Studie zum ersten Ziel im Rahmen ihres Monitors "Nachhaltige Kommune" veröffentlicht.

 

Blumen gehören zu den häufigsten Geschenken am Valentinstag (14. Februar). Die Rose ist der Klassiker. Das Statistische Bundesamt hat anlässlich des Tages der Liebenden nachgerechnet und ermittelt, das 2017 bundesweit auf einer Fläche von gut 323 Hektar, also einer Größenordnung von etwa 450 Fußballfeldern, Schnittrosen angebaut worden sind. Das ist bei weitem nicht genug. Wie schon in den vergangenen Jahren befördert Lufthansa Cargo in diesem Jahr 900 Tonnen (rund 10 Millionen Stück) der langstieligen Blumen zum Valentinstag nach Europa. Die Rose, seit der Antike Symbol für Liebe und Schönheit, kommt auf dem Luftweg von Quito, Bogota und Nairobi nach Frankfurt und gelangt von dort aus in weitere deutsche und europäische Städte. (ik)

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