Das Energiewirtschaftliche Institut der Universität zu Köln (EWI), das sich als "Wissensfabrik" versteht,  stellt sich inhaltlich und strukturell neu auf. Die neue Gesellschaftsform als gGmbH macht eine institutionelle Förderung durch das NRW-Wirtschaftsministerium ab diesem Jahr möglich.

 

Steigende Energiekosten und Klimaschutzverpflichtungen erhöhen den Druck auf Unternehmen, möglichst ressourceneffizient zu arbeiten. Die Nachfrage nach Energieeffizienz-Dienstleistungen werde deshalb europaweit wachsen. Dieser These folgt das Beratungsunternehmen Roland Berger (München) in einer kürzlich veröffentlichten Studie und erwartet eine Verdopplung des Geschäftsvolumens bis 2025 auf rund 50 Milliarden Euro.

 

Die Bundesnetzagentur hat heute (15.2.) die Ergebnisse der ersten Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und Photovoltaikanlagen für das Jahr 2019 bekannt gegeben. Danach gibt es eine deutliche Unterzeichnung bei der Windenergie und eine Überzeichnung bei Solaranlagen im Leistungsumfang.

 

2009 betrug die maximale Länge eines Rotorblattes für eine Windkraftanlage 62,5 Meter. Heute sind Rotorblätter mit über 100 Metern Länge im Einsatz. Auch die müssen getestet werden. Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) in Bremerhaven betreibt solche Prüfstände. Ende 2019 soll ein neuer Teststand errichtet werden, auf dem auch Rotorblätter mit einer Länge von mehr als 100 Metern geprüft werden können. 

Morgen startet die E-world energy & water in Essen. Auf Europas Leitmesse der Energiewirtschaft zeigen bis zum 7. Februar rund 770 Aussteller aus 26 Nationen ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen. "Smart City" und "Climate Solutions" sind die beiden Schwerpunkte der E-World 2019. Zum Thema Fachkräfte bietet das Karriereforum am dritten Messetag (7.2.) auch noch analoge Möglichkeiten der Kommunikation zwischen potentiellen Arbeitgebern und interessierten Bewerbern. (ik)

Unterkategorien