Gas ruscht auf den zweiten Platz. Nach den heute (6.6.) veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind über 47 Prozent der 2018 neu errichteten Wohngebäude (107.200) mit erneuerbaren Energien als primärer Heizquelle ausgestattet worden. Mit diesem Wert haben die Erneuerbaren erstmals Gas (43 Prozent) vom ersten Platz verdrängt.

 

2017 hatte der Gasanteil noch gut 47 Prozent betragen, gefolgt von den erneuerbaren Energien mit über 43 Prozent. Die übrigen Energiequellen (unter anderem Fernwärme, Öl und Strom) erreichten 2018 zusammen einen Anteil von exakt 9,8 Prozent (2017: 9,3 %).

 

Nach genauerer Aufschlüsselung liegen Umweltthermieanlagen (Wärmegewinnung über Luft oder Wasser) mit über 71 Prozent an der Spitze, gefolgt von Geothermieanlagen (Wärme aus dem Erdinnern) mit rund 16 Prozent. Solaranlagen liegen mit rund 15 Prozent vorne, wenn es um die Nutzung sekundärer Energiequellen geht, knapp gefolgt von Holz (14,7 %). (ik)