Die Gewässer in NRW werden jetzt von Duisburg aus überwacht und bewertet. Gestern (14. März) weihte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) den Neubau des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) offiziell ein.

 

 

Mit dem Gewässerzentrum erweitert die größte Umweltbehörde eines deutschen Bundeslandes ihre professionellen Arbeitsbedingungen. Mehr als 400 Mitarbeiter arbeiten in den Laboren, die hier über 600 unterschiedliche chemische Wasserinhaltsstoffe einschließlich der Mikroschadstoffe analysieren können. In Duisburg ist zudem die mit modernster Technik ausgestattete Hochwasserzentrale angesiedelt, die die Wasserstände der rund 300 Pegel und 240 LANUV-Messstationen in NRW zu Niederschlagsmengen online erfasst, im Internet bereitstellt und Lageberichte bei Hochwassersituationen veröffentlicht.

 

Nachhaltigkeit

LANUV-Präsident Thomas Delschen legt Wert auf die Feststellung, dass nicht nur zukunftsfähige Loboratorien gebaut worden seien, sondern gleichzeitig eine nachhaltige Arbeitsumgebung geschaffen wurde. "Das Heizen mit Fernwärme, Stromerzeugung durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, eine energieeffiziente Dämmung, die zentrale Lage am Bahnhof oder die Nutzung von Regenwasser sind Beispiele für nachhaltiges Bauen und Arbeiten", so Delschen wörtlich. (ik)