Die Stadtwerke in München möchten die Energie-Erzeugungsanlagen für alle Bürger und Interessierten sichtbar machen. Dazu haben die sie einen interaktiven Energie-Atlafür München angelegt. Neben einer Übersicht der in der Bayernmetropole installierten Erneuerbare-Energien-Anlagen zeigt der Atlas deren Leistung und aktuelle Strompoduktion an. (ik)

Die Umlage zur Deckung der Kosten des nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) vergüteten Stroms steigt wieder. Nach einer Mitteilung von  Bundesnetzagentur und den Übertragungsnetzbetreibern steigt die Umlage 2020 um 5,5 Prozent auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde (2019: 6,405 ct/kWh). Die Umlage war zuletzt zweimal in Folge gesunken.

Die Bundesnetzagentur hat kürzlich die Kennzahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2018 veröffentlicht. Danach betrug die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher exakt 13,91 Minuten. Damit liegt der Wert unter dem des Vorjahres mit 15,14 Minuten. Die Verbesserung sei darauf zurückzuführen, dass die Auswirkungen von Wetterereignissen geringer gewesen seien, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. (ik)

Schleswig-Holstein deckt rein rechnerisch seinen Strombedarf zu 156 Prozent aus erneuerbaren Energien. Im Wärmesektor werden jedoch nur 14 und im Mobilitätsbereich fünf Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen nutzbar eingesetzt. Der Kreistag in Nordfriesland hat vor diesem Hintergrund eine Studie in Auftrag gegeben, um die Potentiale der Wasserstoffwirtschaft darzustellen. Die Ergebnisse stellte Landrat Dieter Harrsen kürzlich in Husum vor.

DIe Europäische Kommission hat heute (17.9.) ihre Zustimmung zur Integration von Innogy in den Eon-Konzern erteilt. Die neue Eon wird ihren Sitz wie geplant in Essen haben. "Mit der Neuausrichtung der RWE AG bleibt Essen Energiehauptstadt", erklärte Eon-Chef Johannes Teyssen.

 

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