Die Nachricht über die Preisänderungen für Strom und Gas dürfte schon viel Verbraucher erreicht haben. Nach aktueller Mitteilung des Vergleichsportals Verivox haben bisher 177 der rund 820 örtlichen Stromversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 5,4 Prozent angekündigt. Die meisten betroffenen Haushalte befinden sich laut Verivox in Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Als Grund für die Strompreiserhöhungen werden von den Versorgern gestiegene Umlagen und Gebühren angegeben. (ik) 

Wenn Ende 2020 die ersten Windeenergieanlagen nicht mehr unter die Fördermaßnahmen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) fallen, müsste auch über deren Rückbau nachgedacht werden, wenn diese technisch oder wirtschaftlich nicht weiterbetrieben werden können. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersuchen lassen, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet.

 

Die Stadtwerke in München möchten die Energie-Erzeugungsanlagen für alle Bürger und Interessierten sichtbar machen. Dazu haben die sie einen interaktiven Energie-Atlafür München angelegt. Neben einer Übersicht der in der Bayernmetropole installierten Erneuerbare-Energien-Anlagen zeigt der Atlas deren Leistung und aktuelle Strompoduktion an. (ik)

Die Umlage zur Deckung der Kosten des nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) vergüteten Stroms steigt wieder. Nach einer Mitteilung von  Bundesnetzagentur und den Übertragungsnetzbetreibern steigt die Umlage 2020 um 5,5 Prozent auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde (2019: 6,405 ct/kWh). Die Umlage war zuletzt zweimal in Folge gesunken.

Die Bundesnetzagentur hat kürzlich die Kennzahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2018 veröffentlicht. Danach betrug die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher exakt 13,91 Minuten. Damit liegt der Wert unter dem des Vorjahres mit 15,14 Minuten. Die Verbesserung sei darauf zurückzuführen, dass die Auswirkungen von Wetterereignissen geringer gewesen seien, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. (ik)

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