Regnerative Energiequellen steigern ihren Anteil. Nach Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten Sonne, Wind und andere regenerative Quellen 44 Prozent des Stromverbrauchs im ersten Halbjahr 2019 (2018: 39 Prozent).

Nach aktueller Mitteilung (19.6.) der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ist der  Energieverbrauch  in Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres um knapp drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Bei den Kohlen lagen die Rückgänge im zweistelligen Bereich (-15,7 % Steinkohle, -16,6 % Braunkohle). Die Erneuerbaren konnten um knapp zwei Prozent zulegen. Wie die Arbeitsgemeinschaft darlegt, übte das Wetter den größten Einfluss auf die Entwicklung des Energieverbrauchs aus: der Februar und März 2019 waren deutlich wärmer als im Vorjahr. (ik)

Mehr als 1900 Mitgliedsunternehmen meldet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Diese Zahl erreichte der Verband mit der Aufnahme neuer Mitglieder. Der BDEW war 2007 mit knapp 1800 Mitgliedern an den Start gegangen.

 

Gas ruscht auf den zweiten Platz. Nach den heute (6.6.) veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind über 47 Prozent der 2018 neu errichteten Wohngebäude (107.200) mit erneuerbaren Energien als primärer Heizquelle ausgestattet worden. Mit diesem Wert haben die Erneuerbaren erstmals Gas (43 Prozent) vom ersten Platz verdrängt.

Seit Mitte der vergangenen Woche liegt der Bundesbericht Energieforschung 2019 (Forschungsförderung für die Energiewende) vor. Der aus dem Hause von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung und fasst die Fördermittel der Bundesländer und der EU-Forschungspolitik im Energiebereich zusammen.

 

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