Die EEG-Umlage wird im kommenden Jahr nach Berechnungen von Agora Energiewende nach zwei Jahren wieder ansteigen. 2018 war die Umlage um elf Cent auf 6,79 Cent/Kilowattstunde (kWh) gefallen. 2019 lag sie bei 6,405 Cent/kWh. Für 2020 sieht Agora den Preis zwischen 6,5 und 6,7 Cent/kWh. Da gleichzeitig mit einem Anstieg der Börsenstrompreise durch steigende CO2-Preise gerechnet wird, müssten die Haushalte insgesamt mit höheren Strompreisen rechnen.

 

Welche Auswirkungen der Kohleausstieg auf den deutschen Stromsektor, die Klimaziele und Strompreise haben wird, zu diesem Thema hat Ende der vergangenen Woche die Denkfabrik Agora Energiewende Stellung bezogen. In einer knapp 60seitigen Analyse stellen die Berliner die Ergebnisse der Kohlekommission auf den Prüfstand. Fazit: Eine Kilowattstunde werde im Jahr 2030 nur etwa ein Prozent mehr kosten als heute.

Mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro hat der baden-württembergische Energieversorger EnBW (Karlsruhe) kürzlich erfolgreich zwei grüne Hybridanleihen am Kapitalmarkt platziert. Die EnBW ist nach eigenen Angaben der erste deutsche Emittent einer grünen Hybridanleihe, mit deren Erlösen ausschließlich klimafreundliche Projekte finanziert werden sollen.

 

Der Energieverbrauch ist nach den heute (30.07.) veröffentlichten Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) im ersten Halbjahr 2019 um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Der Verbrauch an Steinkohle lag mit 15 Prozent, der von Braunkohle mit 18 Prozent im Minus.

Die Wirtschaft sieht einen sich entwickelnden Bedarf an Wasserstoff. Vor diesem Hintergrund haben die Unternehmen Man Energy Solutions (Augsburg), Hydrogenious LOHC-Technologies (Erlangen) und die Frames Group B.V. (Alphen aan den Rijn/Niederlande) kürzlich eine Kooperationsvereinigung unterzeichnet, um gemeinsam große Wasserstoffspeichersysteme auf Basis der LOHC-Technologie zu entwickeln und zu bauen.

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