Deutschland bleibt ein Mieterland. Die jüngst veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, belegt aufs Neue, dass weniger als die Hälfte der Deutschen in einer eigenen Wohnung oder Haus leben. In kaum einem anderen europäischen Land sei dieser Wert so niedrig.

 

Mit Finanzierung der Europäischen Investitionsbank (EIB) wird in Nordrhein-Westfalen der Bau von 2.300 energieeffizienten Wohnungen in verschiedenen Kommunen gefördert. Die EIB und das nordrhein-westfälische Wohnungsbauunternehmen Vivawest (Essen/Gelsenkirchen) haben dazu heute (15.10.) einen Kreditvertrag über 300 Millionen Euro abgeschlossen, teilte die Europäische Kommission mit. 

 

Das im Jahr 2015 von der Bundesregierung eingeführte "Bestellerprinzip" für Mietwohnungen hat der Maklerbranche entgegen der damals geäußerten Skepsis keine Einbußen eingebracht. Im Gegenteil, vor dem Hintergrund gestiegener Wohnimmobilienpreise waren in Deutschland in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen beruflich mit der Vermittlung, dem Verkauf oder der Verwaltung von Wohnimmobilien befasst. Das belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden (Destatis).

 

Keine Entspannung für den Wohnungsmarkt. Nach den heute (20.05.) veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sanken die Baugenehmigungen im ersten Quartal dieses Jahres um knapp drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von Januar bis März 2019 gab es bundesweit lediglich insgesamt 75.600 neu genehmigte Wohnungen.

Wer demnächst seine Immobilie verkaufen möchte, sollte zurvor einen Blick auf das Verfallsdatum des Energieausweises werfen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) weist darauf hin, dass die ersten, Anfang 2009 ausgestellten Energieausweise von Wohnhäusern mit Baujahr 1966 und jünger nach zehn Jahren ihre Gültigkeit verlieren.