_ACC2244Das Zurückholen einer Dienstleistung erfordert eine Orientierung an ökonomischen Leitbildern und die Beantwortung betriebswirtschaftlicher Fragen. Oft gäbe es "ein bitteres Erwachen, wenn in den ersten Geschäftsjahren bestenfalls eine schwarze Null erreicht werde", erklärte Roman Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter der smm managementberatung GmbH in Düsseldorf im Rahmen des rathausconsult-roundtable zum Thema "Rekommunalisierung" Ende Februar auf dem Petersberg bei Bonn. Aus weitreichender eigener Erfahrung wies er darauf hin, wie wichtig es sei, im Vorfeld von Rekommunalisierungs-Entscheidungen diverse Geschäftsmodelle und belastbare Zahlenwerke zu erarbeiten. Dies beinhalte aus Sicht des Beraters eine offene und nachhaltige Kommunikation mit Verwaltung und Fraktionen vom ersten Tag an. (AO/ik)

(Foto: Hartmut Bühler)

oef016-ratssaalAuch die Mainzer Bürger sind noch einmal aufgerufen in 14 Tagen an die Wahlurne zu gehen, um ihren Verwaltungschef zu wählen. Am heutigen Sonntag konnte die Oberbürgermeisterwahl nicht entschieden werden. Michael Ebeling (SPD) erhielt 40,5 Prozent der Stimmen und liegt damit vor Günter Beck (B90/Grüne) mit 26,6 Prozent. Lukus Augustin von der CDU erreichte einen Stimmenanteil von 20,4 Prozent. Augustin wollte am Wahlabend keine Wahlempfehlung für den 25. März 2012 abgeben. Die Wahlbeteiligung lag in Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz bei 42,8 Prozent. (ik)

(Foto: Landeshauptstadt Mainz)

TS_Roemer2005_jpg_485636Der neue Frankfurter Oberbürgermeister wird in einer Stichwahl am 25. März 2012 entschieden. Keiner der zehn Kandidaten hat heute im ersten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit erreichen können. Boris Rhein (CDU) erhielt 39,1 Prozent und Peter Feldmann (SPD) kam auf 33 Prozent der Stimmen. Für Rosemarie Heilig (B90/Grüne) sprachen sich 14 Prozent der Frankfurter aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,5 Prozent. (ik)

(Foto: PIA Stadt Frankfurt am Main) 

1263923158_luftaufnahme_webIm Rahmen des Open-Data-Wettbewerbs "Apps für Deutschland" ist kürzlich auf der CeBIT in Hannover die Saarbrücken-App mit dem Sonderpreis für die beste bundesweite Kommunal-Anwendung ausgezeichnet worden. Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister (Vitako) hatte diesen mit 1000 Euro dotierten Preis ausgelobt. Unter den insgesamt 74 Bewerbern überzeugten die Saarbrücker mit ihrer App die Jury, weil eine Vielzahl von Informationen aus der Landeshauptstadt gebündelt und in Form gut gemachter Texte, Fotos und Videos zur Verfügung stehen. "Die Saarbrücken-App ist eine der schönsten und - auch touristisch - attraktivsten kommunalen Städte-Apps", erklärte die Vitako-Geschäftsführerin Marianne Wulff anlässlich der Preisverleihung. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).

(Foto: Landeshauptstadt Saarbrücken)

Andreas_Mundt_PortraitDas Bundeskartellamt hat gestern ein Bußgeld in Höhe von 30 Millionen Euro gegen die IVECO Magirus Brandschutztechnik GmbH (Ulm) verhängt und damit den Städten und Gemeinden bestätigt, dass sie ihre Feuerwehrfahrzeuge zu teuer eingekauft haben. IVECO wird vorgeworfen, gemeinsam mit drei weiteren Herstellern von Feuerwehrlöschfahrzeugen seit mindestens 2001 verbotene Preis- und Ouotenabsprachen praktiziert und den Markt für diesen Fahrzeugtyp in Deutschland untereinander aufgeteilt zu haben.

Andreas Mundt (Foto), Präsident des Bundeskartellamtes, erklärte dazu: „Mit dem heute verhängten Bußgeld haben wir den Komplex Feuerwehrfahrzeuge abgeschlossen. Unser konsequentes Eingreifen hat dem gegenseitigen Zuschustern von kommunalen Aufträgen zwischen den Herstellern ein Ende bereitet. Auf der Grundlage unserer Entscheidungen haben geschädigte Kommunen außerdem die Möglichkeit, etwaige Schadensersatzansprüche geltend zu machen."

(Foto: Bundeskartellamt)

oef016-ratssaalAuch in Mainz sind am kommenden Sonntag die Bürger der Stadt aufgerufen, ihren neuen Oberbürgermeister zu wählen. Insgesamt acht Kandidaten stellen sich zur Wahl. Der nach dem Rücktritt von Jens Beutel (SPD) derzeit amtierende Bürgermeister und Finanzdezernent Günter Beck geht für die Grünen ins Rennen. Die SPD stellt den früheren Sozialdezernenten Michael Ebeling. Die CDU tritt mit Lukas Augustin an.

Der Jurist Augustin muss sich aktuell mit seiner fristlosen Kündigung als Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Ingelheim (Segi) unter dem Vorwurf der "Vermögensschädigung" auseinandersetzen. In einer Sondersitzung am gestrigen Mittwoch haben sich Kreisvorstand und Stadtratsfraktionder CDU einstimmig hinter ihren Kandidaten gestellt.

(Foto: Ratssaal des Mainzer Rathauses/Landhauptstadt Mainz)

_ACC2220_-_Arbeitskopie_2Klarer Kopf statt Wunschdenken ist gefragt beim Thema "Rekommunalisierung". Die neuen Stadtwerke werden nicht mehr die alten sein. Rechnungen statt Gebührenbescheide. Kaufleute und Betriebswirtschaftler an der Stelle von Ingenieuren. Dr. Sven-Joachim Otto (Foto), Leiter Recht & Steuern Public Services bei PricewaterhouseCoopers (PWC) und Partner bei der Wibera Wirtschaftsberatung AG in Düsseldorf, sagt: "Das muss man ganz nüchtern sehen. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist, dass die wirtschaftliche von der politischen Sphäre strikt getrennt wird". Otto warnte vor einer Politisierung der Kommunalwirtschaft anlässlich der rathausconsult Gesprächsrunde auf dem Petersberg bei Bonn, sonst könne sich schon bald wieder eine Gegenbewegung Spielraum verschaffen, die einer verstärkten Privatisierung das Wort rede.

(Foto: Hartmut Bühler)

_ACC2278Dr. Jörg Hopfe (Foto), Direktor und Abteilungsleiter Öffentliche Kunden bei der NRW.BANK in Münster beobachtet generell einen Trend zu mehr Sorgfalt und Wachsamkeit beim Thema "Rekommunalisierung". "Die Vertreter der Kommunen wägen bei solchen anstehenden Projekten inzwischen gut ab und stürzen sich nicht mehr so leicht von einem Abenteuer ins nächste." Das sei auch gut so, vertrat der Banker eine Position in der Expertenrunde des "rathausconsult-roundtable" Ende Februar auf dem Petersberg bei Bonn. Denn nur wenn ein Stadtkonzern dauerhafte Aussicht auf gute Erträge habe, könne dieser auch die finanzielle Gesamtsituation der Stadt verbessern, so Hopfe.

(Foto: Hartmut Bühler)

Schaltzentrale03_VKU1"Die Energiewende baut auf dezentrale Ansätze - eine Domäne der Stadtwerke", unterstrich Dr. Hermann Janning, Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG, die Bedeutung kommunaler Unternehmen für die Energiewende. Auf der heutigen VKU-Vorstandsitzung in Berlin lobte Janning den Entwurf der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-G) als wichtigen Schritt beim Ausbau der dezentralen Versorgung.

Zwölf neue Mitglieder verzeichnet der VKU mit heutigem Datum. Neben den Stadtwerken Bad Bergzabern wurden beispielsweise die Fernwärmestadtwerke Gotha, die Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Vechta (AVW) sowie die MBA Wiesbaden in den Verband aufgenommen. Insgesamt zählt der VKU als größter kommunalwirtschaftlicher Verband Europas aktuell 1.407 Mitglieder.

(Foto: VKU)

RNE_Pressefoto_ThiemeRNE_Pressefoto_RepnikDie Mitglieder des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) in Berlin haben Ende Februar Marlehn Thieme (Foto) zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Sie folgt Hans-Peter Repnik (Foto), der im Januar das Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. Thieme gehört seit 2004 dem Nachhaltigkeitsrat an. Die Juristin ist seit 1986 in verschiedenen Funktionen für die Deutsche Bank tätig, derzeit als Direktorin im Bereich Corporate Social Responsibility/Corporate Citizenship.

Zurvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) als neues Mitglied in den Nachhaltigkeitsrat berufen.

Fotos: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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