showthumpDie Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) aus Kempten im Allgäu ist der Sieger des diesjährigen Stadtwerke-Award 2012, der auf der EUROFORUM-Jahrestagung "Stadtwerke 2012" gestern in Berlin verliehen worden ist. Die AÜW überzeugte die Jury mit ihrem Konzept über Inhaberschuldverschreibungen und Sparbriefen Kunden an regenerativen Stromerzeugungsanlagen in der Region zu beteiligen. Der Solarpark "Ursularied" ist das erste gemeinsame AÜW Bürgerprojekt. Stefan Mayer und Michael Lucke (Foto) der AÜW nahmen die Auszeichnung entgegen. Über 20 Stadtwerke sowie regionale und kommunale Energieversorger haben sich in diesem Jahr unter dem Motto "Kundenbindung und Kundennähe" um den Stadtwerke-Award 2012 beworben.

(Foto: EUROFORUM/A.Friese)

roettgen_plattform_ee_03Unter der Leitung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ist heute die Plattform Erneuerbare Energien in Berlin gegründet worden. Zentrale Aufgabe dieser Plattform wird die Koordinierung des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energien, deren Marktintegration und ihr Zusammenwirken mit den konventionellen Energieträgern sowie die Verzahnung des Ausbaus der erneuerbaren Energien mit den  Planungen für den Netzausbau sein. Die Akteure des neuen Gremiums sind Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen, der Erneuerbare-Energien-Branche, der Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber, von Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzverbänden, von Wirtschaftsverbänden und konventioneller Energiewirtschaft sowie Wissenschaftler und Forscher. Das Gremium fasst keine Beschlüsse, sondern spricht Empfehlungen aus. Soweit sich Empfehlungen an den Bund richten, werden die zuständigen Bundesministerien oder die Bundesregierung insgesamt über die Umsetzung entscheiden.

(Foto: BMU/Thomas Imo/photothek)

Nach einem Bericht der Märkischen Oderzeitung in ihrer Montagsausgabe gibt es einen Wechsel an der Spitze der Stadtwerke Oranienburg. Der langjährige Geschäftsführer Detlef Giese verlässt das Unternehmen zum 1. Mai. Alireza Assadi, ehemaliger Finanzvorstand des insolventen Stromanbieters Teldafax, soll Giese nachfolgen. Steffen Carls, Prokurist der Stadtwerke, wird dem Bericht zufolge Assadi zur Seite gestellt. Die Stadtwerke Oranienburg GmbH ist das Versorgungsunternehmen für die Kreisstadt der nordbrandenburgischen Region Oberhavel. (ik)

DSC_2332kozanakrathausconsultDer mangelnde Netzausbau erweist sich zunehmend als Flaschenhals für die Energiewende. Während die Technologie der Erneuerbaren Energien immer besser und effizienter wird, hinkt der Netzausbau seit Jahren hinterher. Wie drängend das Problem sei, zeige die steigende Abschaltung von Windenergieanlagen, behauptet der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) und hat das Beratungsunternehmen Ecofys mit einer Kurzstudie zu den technischen Rahmenbedingungen von Einspeisenetzen beauftragt. Die Ergebnisse der Studie stellte der BWE heute am Rande der Hannover Messe 2012 vor.                                                                              (Foto: rc)

Dr. Rudolf Irmscher, seit 2009 Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, ist kürzlich vorzeitig von der Gesellschafterversammlung für weitere fünf Jahre zum Geschäftsführer wiederbestellt worden. Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hatte am 19. April eine entsprechende Weisung an den Vertreter der Stadt Heidelberg in der Gesellschafterversammlung erteilt. Der bisherige Vertrag des Konzerngeschäftführers wäre Ende 2013 ausgelaufen. (Quelle: mrn-news)

Wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf einen Vorabbericht der "Rheinischen Post" der heutigen Ausgabe berichtet, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Vorstandschefs der vier großen Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall für den 2. Mai ins Kanzleramt gebeten. Auch Vertreter des Kraftwerksbauers Siemens und der Stromnetzbetreiber seien eingeladen. Nicht dabei seien indes die zuständigen Ressortchefs, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Bei dem Treffen solle es unter anderem um den Neubau von Kraftwerken, den beschleunigten Netzausbau und rechtliche Hemmnisse bei der Umsetzung der Energiewende gehen.

Ende Mai treffe Merkel die Ministerpräsidenten der Länder zu dem Thema. (Quelle: Reuters)

Am vergangenen Freitag ist Heinz Seiffert (CDU), Landrat des Alb-Donau-Kreises und bisheriger stellvertretender Vorsitzender, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Zweckverbandes Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) mit Sitz in Ravensburg gewählt worden. Seiffert wechselt mit Kurt Widmaier (CDU), Landrat des Kreises Ravensburg, die Positionen, der nunmehr in die Stellvertreterposition wechselt. Nach Angaben der Südwest Presse votierten alle 16 stimmberechtigten Mitglieder der Verbandsversammlung in Sigmaringen für den 59-jährigen Landrat, der am 1. Mai 2012 sein neues Amt als Verbandsvorsitzender antreten wird. 

kommunal_007kozanakrathausconsultDie deutsche Energiebranche will in den Bau und die Modernisierung von 84 großen Stromerzeugungsanlagen investieren. Das geht aus der neuen Kraftwerksliste hervor, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu Beginn der Hannover Messe 2012 in Hannover vorgestellt hat. Es handelt sich dabei um Anlagen mit mehr als 20 Megawatt Leistung, die bereits im Probebetrieb, im Bau, genehmigt, im Genehmigungsverfahren oder in Planung sind. "Trotz der bekannten Risiken geht die Energiewirtschaft insbesondere beim Ausbau großer erneuerbarer Anlagen mit erheblichem Investitionsoptimismus voran", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

(Foto: rc)

P1010741Nachdem in vielen Ländern Europas die sogenannte Netz-Parität erreicht oder unterschritten ist – das heißt Strom vom eigenen Photovoltaik-Dach kostet genauso viel oder weniger als Strom aus der Steckdose (~0,20 €/kWh) – wird die Integration der Photovoltaik in Gebäude und das Landschaftsbild eine wichtige Herausforderung, wenn den Anteil erneuerbarer Energien weiter ausgebaut werden soll. Mit einem Workshop am 23./24. April 2012 zum Thema Solarmodule greifen die Universität Konstanz, der ISC Konstanz sowie die Stadt Konstanz diese aktuellen Themenfelder auf.

(Foto: rc)

"Bisher sind die Kompetenzen nicht nur innerhalb der Bundesregierung, sondern auch zwischen Bund und Ländern vielfältig verteilt. Solange noch Atomkraftwerke laufen, ist es sinnvoll, dass unterschiedliche Ministerien für die Atomaufsicht und den Betrieb zuständig sind. Wenn der Atomausstieg endgültig geschafft ist, kann ich mir vorstellen, die Energiepolitik in einem Haus zu bündeln", antwortete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf die Frage, ob sie sich ein Energieministerium wünsche.

Quelle: Ausschnitt aus dem Interview in der Rheinischen Post vom 20.04.2012 

Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

Die Fachgespräche unserer "Roundtables" im Printformat & Videos finden Sie auch bei YouTube.

Das Magazin für Kommunalwirtschaft

Termine / Veranstaltungen

24.05.2019 Dortmund (TU)

 

 

Wissen zur Energiewende - "Fridays for Furture"

 

25./26.05.2019 Frankfurt am Main

 

 

Tag der offenen Tür in der Deutschen Bundesbank

 

06.06.2019  Brilon

 

9. Fachtagung Stadt und Handel: Allianz für Innenstädte

 

11.06.2019 Bad Hersfeld

 

 

"Smarte Kommune" - eine Fragestunde des Innovators Club des DStGB auf dem Hessentag 2019

 

                          
mehr ...   

Die UBG: IT-Services, Verlag und Druckerei


Imagefilm