Dr. Rudolf Irmscher, seit 2009 Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, ist kürzlich vorzeitig von der Gesellschafterversammlung für weitere fünf Jahre zum Geschäftsführer wiederbestellt worden. Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hatte am 19. April eine entsprechende Weisung an den Vertreter der Stadt Heidelberg in der Gesellschafterversammlung erteilt. Der bisherige Vertrag des Konzerngeschäftführers wäre Ende 2013 ausgelaufen. (Quelle: mrn-news)

Wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf einen Vorabbericht der "Rheinischen Post" der heutigen Ausgabe berichtet, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Vorstandschefs der vier großen Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall für den 2. Mai ins Kanzleramt gebeten. Auch Vertreter des Kraftwerksbauers Siemens und der Stromnetzbetreiber seien eingeladen. Nicht dabei seien indes die zuständigen Ressortchefs, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Bei dem Treffen solle es unter anderem um den Neubau von Kraftwerken, den beschleunigten Netzausbau und rechtliche Hemmnisse bei der Umsetzung der Energiewende gehen.

Ende Mai treffe Merkel die Ministerpräsidenten der Länder zu dem Thema. (Quelle: Reuters)

Am vergangenen Freitag ist Heinz Seiffert (CDU), Landrat des Alb-Donau-Kreises und bisheriger stellvertretender Vorsitzender, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Zweckverbandes Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) mit Sitz in Ravensburg gewählt worden. Seiffert wechselt mit Kurt Widmaier (CDU), Landrat des Kreises Ravensburg, die Positionen, der nunmehr in die Stellvertreterposition wechselt. Nach Angaben der Südwest Presse votierten alle 16 stimmberechtigten Mitglieder der Verbandsversammlung in Sigmaringen für den 59-jährigen Landrat, der am 1. Mai 2012 sein neues Amt als Verbandsvorsitzender antreten wird. 

kommunal_007kozanakrathausconsultDie deutsche Energiebranche will in den Bau und die Modernisierung von 84 großen Stromerzeugungsanlagen investieren. Das geht aus der neuen Kraftwerksliste hervor, die der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu Beginn der Hannover Messe 2012 in Hannover vorgestellt hat. Es handelt sich dabei um Anlagen mit mehr als 20 Megawatt Leistung, die bereits im Probebetrieb, im Bau, genehmigt, im Genehmigungsverfahren oder in Planung sind. "Trotz der bekannten Risiken geht die Energiewirtschaft insbesondere beim Ausbau großer erneuerbarer Anlagen mit erheblichem Investitionsoptimismus voran", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

(Foto: rc)

P1010741Nachdem in vielen Ländern Europas die sogenannte Netz-Parität erreicht oder unterschritten ist – das heißt Strom vom eigenen Photovoltaik-Dach kostet genauso viel oder weniger als Strom aus der Steckdose (~0,20 €/kWh) – wird die Integration der Photovoltaik in Gebäude und das Landschaftsbild eine wichtige Herausforderung, wenn den Anteil erneuerbarer Energien weiter ausgebaut werden soll. Mit einem Workshop am 23./24. April 2012 zum Thema Solarmodule greifen die Universität Konstanz, der ISC Konstanz sowie die Stadt Konstanz diese aktuellen Themenfelder auf.

(Foto: rc)

"Bisher sind die Kompetenzen nicht nur innerhalb der Bundesregierung, sondern auch zwischen Bund und Ländern vielfältig verteilt. Solange noch Atomkraftwerke laufen, ist es sinnvoll, dass unterschiedliche Ministerien für die Atomaufsicht und den Betrieb zuständig sind. Wenn der Atomausstieg endgültig geschafft ist, kann ich mir vorstellen, die Energiepolitik in einem Haus zu bündeln", antwortete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf die Frage, ob sie sich ein Energieministerium wünsche.

Quelle: Ausschnitt aus dem Interview in der Rheinischen Post vom 20.04.2012 

DSC_2330kozanakrathausconsult"Smart" oder "dumb"´, wie sollen die Stromnetze der Zukunft gestrickt werden? Die neueste Publikation der Reihe „MES-Perspektiven“, herausgegeben von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, beschäftigt sich mit der europäischen Energiepolitik und insbesondere mit der Transformation des Energiesystems durch "Smart Grids" auf regionaler und globaler Ebene. „Smart Grids“ bestehen aus einem Verbund nationaler "intelligenter" Stromnetze. Die Autorin Annette Knödler geht in ihrer Studie der Frage nach, ob die Einführung eines europaweiten „Smart Grid“ wirtschaftlich lohnenswert ist. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass langfristig die intelligente Vernetzung mittels Smart Grid kostengünstiger ist als die Anpassung des existierenden „Dumb Grids“ – jeweils unter der Voraussetzung eines Energiemixes mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien.

(Foto: rc)

b0f8f46d3377a56b788cDer Aufsichtsrat der Stadtwerke Crailsheim (Baden-Württemberg) hat einen weiteren Geschäftsführer gewählt. Seit Beginn des Monats ist Jürgen Breit (rechts) technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Zusammen mit Uwe Macharzenski (links), der den kaufmännischen Bereich abdeckt, stehen beide Geschäftsführer gleichberechtigt an der Spitze des kommunalen Unternehmens.

(Fotos: STW)

Scannen0017kozanakrathausconsultIn Deutschland sind 40 Prozent der Praktika unbezahlt und 60 Prozent der Praktikanten sehen keine großen Karrierechancen in Ihrem Praktikumsbetrieb – und trotzdem sind ca. 65 Prozent der Praktikanten insgesamt zufrieden. Das ist ein Ergebnis aus dem Praktikantenreport 2012 des Online-Portals "meinpraktikum.de", für den im vergangenen Jahr über 5.500 Praktikumsbewertungen aus der gesamten Bundesrepublik ausgewertet worden sind. Der Report ging auch der Frage nach, in welchen deutschen Städten Praktika am besten bewertet wurden. Danach erreichte Lübeck mit 82 Prozent die Spitzenposition. Das Ruhrgebiet schnitt schlecht ab. Oberhausen musste mit einer Quote von rund 43 Prozent "zufriedener Praktikanten" das Schlusslicht übernehmen.

(Foto: rc)

DSC_2338kozanakrathausconsultAuf Anregung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) wird es in Kürze eine Plattform "Erneuerbare Energien" geben. Wie der Verband mitteilte, hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in einem Brief an den DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg die Initiative aufgegriffen und zum 25. April nach Berlin zu einer Eröffnungskonferenz eingeladen. Dann sollen "Konzeption und strategische Ausrichtung" der Plattform vorgestellt werden. (ik)

(Foto: rc)

Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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