Anfang der Woche haben die Wiesbadener Verkehrsbetriebe (ESWE Verkehr) in Begleitung politischer Prominenz die ersten drei Fahrzeuge der neuen Batteriebusflotte offiziell vorgestellt. Für die Beschaffung der 56 E-Busse vom Typ eCitaro und den Ausbau der Ladeinfrastruktur hatte die Stadt eine Förderzusage des Bundesumweltministeriums (BMU) in Höhe von 14,5 Millionen Euro erhalten. Die ist jetzt um 30,3 Millionen auf insgesamt über 44 Millionen Euro aufgestockt worden.

 

Die Stadtwerke München (SWM) präsentierten heute (10.10.) eine Ladelösung für Elektroautos in mobilen Parkgaragen. Die erste Installation wurde im eigenen Werkswohnungsgebäude in der Münchner Innenstadt erfolgreich in Betrieb genommen.

 

Autokäufer vom Mehrwert der E-Mobilität zu überzeugen, bleibt weiterhin schwierig. Die Umfrageergebnisse der Beratungsgesellschaft EY kurz vor dem Start der IAA in Frankfurt zeigen, dass aus der Sicht der Verbraucher noch zu viele Gründe gegen eine E-Anschaffung sprechen. Zu geringe Reichweiten, zu teuer und zu umständlich lauten die wichtigsten.

Die Stadtwerke Hilden (swh) möchten Privatleuten und Gewerbetreibenden eine Ladeinfrastruktur für Elektroautos zugänglich machen. Dabei soll auch das Preis-Leistungsverhältnis passen. Mit einem Pilotprojekt und der Installation von fünf Ladepunkten für einen Gewerbebetrieb ist der Anfang gemacht.

55.000 Busse sind derzeit in Deutschland im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) unterwegs. Dabei verursachen sie bis zu vier Tonnen CO2-Emissionen (2,5 Prozent der gesamten CO2-Emission des Verkehrs). Die Werte legte das Bundesumweltministerium (BMU) vor und will zur Verbesserung der Klimabilanz in weiteren fünf Städten den Einsatz von Elektrobussen fördern.

 

Eine weitere Studie zum Thema Infrastuktur von E-Ladesäulen liegt vor. Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart haben unter der Überschrift "E-Hunter" nach eigener Darstellung die "bislang größte Ladesäulenevaluation in Europa" erstellt. Ergebnis: Es gibt große Unterschiede zwischen Regionen und Betreibern.

Bayern führt auch in der Bundesliga der Ladepunkte. Nach der heute (6.5.) veröffentlichten Statistik des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) verfügt Bayern über 4.052 öffentliche Ladepunkte, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (2.814) und Baden-Württemberg (2.796).

An der Technischen Universität (TU) Dortmund ist ein Elektrofahrrad entwickelt worden, das fahrbereit mit Akku lediglich 6,9 Kilogramm auf die Waage bringt. Konstrukteur Dennis Freiburg (Foto) hat es beim Guinness-Buch der Rekorde als weltweit leichtestes E-Bike angemeldet, berichtet die TU. Normalerweise wiegt ein E-Bike zwischen 12 und 25 Kilogramm.

 

Spätestens in drei Jahren, 2022, sollen nach den Vorstellungen der Bundesregierung eine Million E-Fahrzeuge (Ende 2018 waren rund 150.000 Pkw mit Elektro- oder Plug-In-Antrieb beim Kraftfahrtbundesamt gemeldet) über Deutschlands Straßen rollen. Wird dann auch die Infrastruktur in Form von Ladesäulen verfügbar sein? Das branchenübergreifende Forschungsprojekt "Ladeinfrastuktur 2.0" des Fraunhofer IEE sucht Antworten. Die Thüga ist mit zwei Partnerunternehmen beteiligt.

Die Bundesministerien für Umwelt und Verkehr unterstützen den Einsatz von Elektrobussen in Berlin mit 35 Millionen Euro. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben heute die ersten neuen E-Busse im Beisein der Bundesminster Andreas Scheuer (CSU) und Svenja Schulze (SPD) vorgestellt. Die BVG rühmt sich, zukünftig "die größte Elektrobusflotte der Verkehrsunternehmen Deutschlands" zu haben.

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