Das Bundesumweltministerium sattelt die Förderung für die Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV weiter auf.

 

 

Straßenlaternen waren einmal, heute sind es Multifunktionsleuchten. Die können mehr als nur Licht in der Dunkelheit stiften. Die smarten Leuchten dienen gleichzeitig als WLan-Router, Ladesäule, können, mit entsprechender Sonsorik ausgestattet, Umweltdaten und Bewegungsströme ermitteln, um beispielsweise Parkraum in Citylagen auszuloten. Der Energieversorger Innogy hat kürzlich drei Beleuchtungsmasten in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs in Betrieb genommen.

 

Im Rahmen des "Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020" stellt das Bundeswirtschaftministerium (BMWi) 96 Millionen Euro für die Ladeinfrastuktur von Elektrofahrzeugen bereit. Nach einer Mitteilung des BMWi soll das Förderprogramm "Ladeinfrastuktur" die Anknüpfung von Ladepunkten in die Stromnetze wissenschaftlich untersuchen sowie die Einrichtung von Stromtankstellen für private Fahrzeugbesitzer unterstützen, die über keinen eigenen Parkplatz verfügen.

Alternative Antriebe für Personenkraftwagen (Pkw) werden interessanter. Der Absatz von Diesel-Pkw ist rückläufig. 

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) erhält Förderung vom Bund für den Kauf von acht neuen Elektrobussen. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt mit rund 1,3 Millionen Euro die Anschaffung der Fahrzeuge samt Ladeinfrastruktur. Nach heutigen (19.12.) Informationen der MVG werden mit dieser Förderung rund 40 Prozent der Mehrkosten aufgefangen.

Unter dem Namen "deins & meins" sind die Stadtwerke in Gütersloh kürzlich ins E-CarSharing-Geschäft eingestiegen. Für Geschäftsführer Ralf Libuda eine ideale Ergänzung zum städtischen ÖPNV-Angebot.

In Osnabrück geht der erste von 13 bestellten Elektrobussen auf Testfahrt. "Mit den neuen E-Bussen bricht in Osnabrück ein neues Zeitalter an", erklärte kürzlich der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, anlässlich der Präsentation des neuen E-Busses in der Buswerkstatt der Stadtwerke.

E-Autos kämpfen noch mit der Reichweite. Für diese "E-Klasse" gilt, je weniger Strom das Mobil für andere Betriebssysteme verbraucht, desto weiter kann es fahren. Die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Darmstadt haben sich deshalb mit den Materialien des Armaturenbretts auseinandergesetzt. Ergebnis: Neu entwickelte Materialien helfen, die Temperaturen im E-Auto so zu regulieren, dass die Klimaanlage weniger beansprucht wird und der hier eingesparte Strom der Reichweite zugute kommt.

Elektromobilität ist in Wuppertal besonders attraktiv. Das behaupten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und berufen sich auf die neueste Auswertung von Ladetarifen innerhalb von Deutschland. Laut Magazin "Edison" habe sich die 10-Euro-Flatrate (pro Monat) "WSW eMobil flat" der Stadtwerke unter 121 Tarifen als das beste Angebot herausgestellt.

Auf der E-Buslinie 14 der Stadt Münster ist jetzt ein Testbus mit weißem Kennzeichen unterwegs. Hinter der Wagennummer 2616 mit dem unverkennbaren Dachaufbau verbirgt sich ein E-Bus mit Wasserstofftank und Brennstoffzellentechnik.

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