Einen doppelten Boden für die Versorgungssicherheit haben kürzlich sieben Stadtwerke und Netzbetreiber im östlichen Ruhrgebiet geschaffen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung versichern sie sich gegenseitige Unterstützung im Not- und Krisenfall.

 

Die Kommunale IT-Kooperation Stadtwerke (KIK-S GmbH/Ludwigsburg) hat die Wilken Software Group (Ulm) als neuen Gesellschafter an Bord genommen. Mit dem neuen Gesellschafter will sich das Unternehmen als "SmartCity Competence-Center" positionieren. Daniel Paulmaier, bisher bei Wilken verantwortlich für die strategische Produktentwicklung, wurde neben Clemens Dorda in die KIK-S-Geschäftsführung berufen, teilten beide Unternehmen heute (5.3.) mit.

 

Das in Nürnberg ansässige Versorgungsunternehmen N-Ergie holt weitere Spezialisten an Bord. Wie das Unternehmen heute (28.2.) bekannt gab, wird es künftig enger mit der Rietzler Gruppe zusammenarbeiten. 

Die Gelsenwasser AG hat eine 25,1prozentige Beteiliung an dem regionalen IT-Dienstleister, der Gelsen-Net Kommunikationsgesellschaft erworben. Wie das Versorgungsunternehmen am Freitag mitteilte (8.2.) bleiben die Stadtwerke Gelsenkirchen mit 74,9 Prozent mehrheitlich Eigentümer ihres Tochterunternehmens.

Der auf die Versorgungswirtschaft spezialisierte IT-Dienstleister items aus Münster und das Innovationsnetzwerk  Energieloft  aus Aachen arbeiten künftig strategisch enger zusammen.

Die Stadtwerke Lübeck GmbH und die HanseWerk AG wollen künftig in einem neuen, regional ausgerichteten Netzverbund namens TraveNetz noch enger zusammenarbeiten. Mit Blick auf Behörden- und Gremienbeschlüsse ist die Bildung des Netzverbundes für 2020 prognostiziert.

 

Bayernwerk und Stadtwerke München (SWM) werden künftig gemeinsam über die Stromnetzgesellschaft RegioNetzMünchen verschiedene Umlandsgemeinden im Münchner Raum versorgen. Das rund 1340 Kilometer lange Stromnetz erreicht circa 15.000 Hausanschlüsse. Die Kartellbehörden haben der Kooperation zugestimmt, die gestern (29.11.) unterzeichnet wurde. (ik)

Keine elektrische Energie ungenutzt lassen, das sieht das aktuell in Neuss gestartete Forschungsprojekt "Elektric City Neuss" (ElCiN) vor. Stadt, Stadtwerke und die Bergische Universität Wuppertal wollen in den kommenden drei Jahren ein ganzheitliches Quartierskonzept erstellen, das auf Sektorenkopplung setzt. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro.

Der Einstieg der Münchner Thüga AG bei dem Braunschweiger Energieversorger BS Energy ist unter Dach und Fach. Wie der Versorger mitteilt, ist die Anteilsübertragung am Mittwoch (26.9.) unterzeichnet worden. Damit besitzt die Thüga ab sofort 24,8 Prozent der Anteile. Weder das Bundeskartellamt noch die Kommunalaufsicht hatten Einwände erhoben.

Der Projektentwickler ABO Wind (Wiesbaden) und die Stadtwerke-Kooperation Trianel (Aachen) werden elf Windparkprojekte partnerschaftlich entwickeln. Wie beide Unternehmen kürzlich mitteilten, hat ABO Wind dazu erstmals ein Portfolio an Windkraftprojekten veräußert, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Trianel Erneuerbare Energien (TEE) hat diese Windparkprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 182 Megawatt erworben. ABO Wind wird später die technische Betriebsführung der fertiggestellten Projekte übernehmen.

Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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