Kommunale Energieunternehmen richten ihre Antennen weiter auf das Thema "Smart City" aus. So hat heute (24.4.) der Braunschweiger Energieversorger BS-Energy die Gründung der Digitalisierungsagentur "KomDia" bekanntgegeben. Die Stadtwerke möchten den Wandel der Städte durch die Digitalisierung in Form von Dienstleistungen und Geschäftsmodellen mitgestalten, erkläre BS-Energy-Vorstand Volker Lang.

50 Städte in Deutschland sind auf dem Weg, eine Smart City werden zu wollen. Das sind noch nicht einmal drei Prozent, legt man die bundesamtliche Statistik zugrunde (Destatis: 2061 Städte in Deutschland zum Stichtag 31.12.2017). Der Digitalverband Bitkom hat diese 50 mit einem ausführlichen Porträt in dem jüngst veröffentlichten und  interaktiv nutzbaren Smart-City-Atlas vorgestellt.

 

Das Beratungsunternehmen Roland Berger hat 153 Städte weltweit unter dem Aspekt einer "Smart City" analysiert und die Ergebnisse in dem zweiten "Smart City Strategy Index" zusammengefasst. Wien schneidet erneut am besten ab, gefolgt von London. Berlin hält die Stellung für die deutschen Städte im oberen Drittel des Rankings. Im Schnitt zeigen vor allen Dingen asiatische Metropolen wie Singapur überzeugende Smart-City-Konzepte.

 

Die südbayerische Stadtwerke-Kooperation KOS Energie GmbH (KOS) mit Sitz in Hallbergmoss plant bis Mitte des Jahres die Einführung einer eigenentwickelten IoT-Plattform (Internet of Things). Hier können Stadtwerke ihre örtlichen "Regionalstrom-Communities" etablieren, um für ihre Kunden die Energiewende erlebbar zu machen.

 

Dortmund und Bonn sind die bundesweit ersten Städte, die der Entwicklergemeinschaft der "Smart Cities App" beigetreten sind. Die von der Telekom geplante standortbasierte Anwendung bündelt digital klassische Verwaltungsservices, wie beispielsweise Ummeldung, Führerscheinanträge, Carsharing. Die Telekom stellte das Konzept der App aktuell auf dem heute (28.2.) endenden "Mobile World Congress" (MWC) in Barcelona vor.

 

"Wenn wir in Deutschland eine sichere Digitalisierung gestalten wollen, dann müssen Bund und Länder an einem Strang ziehen, um ein einheitlich hohes Sicherheitsniveau zu schaffen", erklärte Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) in Stuttgart. Dort wurde heute (14.2.) die engere Kooperation mit der Eröffnung des BSI-Verbindungsbüros dokumentiert.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat kürzlich erstmals für das Berichtsjahr 2018 eine Studie zum Stand der Digitalisierung der Energiewende veröffentlicht. Das "Barometer Digitalisierung der Energiewende" prüft den Fortschritt des Gesetzesvorhabens  in der Praxis. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) ist im September 2016 in Kraft getreten. Das Digitalisierungsbarometer soll als jährlicher Fortschrittsbericht dienen. Die Autoren (Ernst & Young /EY) dieser ersten Studie bemängeln, dass noch zu sehr "in Silos" gedacht und gearbeitet werde. Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, sei die Digitalisierung eine Grundvoraussetzung. Eine Sichtweise, die unter den Akteuren noch nicht flächendeckend geteilt werde. (ik) 

Smart City ist leichter gesagt als umgesetzt, wie eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) in Kooperation mit dem TÜV Rheinland (Köln) ergeben hat. 

 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnk (BSI) hat kürzlich (20.12.) das erste Zertifikat für ein Smart Meter Gateway erteilt. Der Hersteller PPC (Power Plus Communications AG/Mannheim) in Kooperation mit Open Limit Sign Cubes AG (Baar/Schweiz) erfüllt danach alle sicherheitsrelevanten sowie mess- und eichrechtlichen Anforderungen für die Markteinführung (Rollout).

 

Die ersten 2.800 Kommunen, die einen WiFi4EU-Gutschein als Zuschuss für kostenloses WLAN angefordert haben, stehen fest. In Deutschland profitieren 224 Städte und Gemeinden von Abtsgmünd bis Zinnowitz und erhalten einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro.

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 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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