Agora Energiewende hat die Fehler der CO2-Steuerreformen in Frankreich analysiert und in einer kürzlich veröffentlichen Studie zusammengefasst. 

Rückstände von Arzneimitteln und Chemikalien aus Haushalt und Industrie gelangen messbar über das Abwasser ins Ökosystem. Auch wenn sie nur in geringer Konzentration in Gewässern vorkommen, so sollen diese Spurenstoffe deutlich verringert werden. Unternehmen, Umweltverbände, Wasserwirtschaft sowie Länder und Kommunen haben sich heute (19.3.) auf neue Maßnahmen verständigt, die zunächst in einer einjährigen Pilotphase getestet werden sollen.

Der regionale Energieversorger Badenova mit Sitz in Freiburg und das in München ansässige Stadtwerkenetzwerk Thüga haben das Internetportal "Homeandsmart" vom Karlsruher Start-up InnoEnergy zu gleichen Teilen übernommen. Das teilten die Unternehmen kürzlich mit, machten allerdings über den Kaufpreis keine Angaben.

 


Smart Home und das Internet of Things (IoT) seien wichtige Bereiche in der künftig auch digital bestimmten Energiewelt, erklärte Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender der Badenova. Stadtwerke und Energieversorger müssten sich dieser neuen Entwicklung stellen. Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender der Thüga, möchte mit Homeandsmart den Partnerunternehmen ein White Label-Produkt für einen "schnellen und erfolgreichen Einstieg" in digitale Geschäftsmodelle anbieten können.

 

Die Plattform und InnoEnergy

Nach Angaben beider Unternehmen ist Homeandsmart mit über 1,2 Millionen Seitenaufrufen im Monat das führende Portal für die Themen Smart Home und Sprachassisenten in Deutschland. Das multimediale Informationsangebot besteht aus Produkttests, Vergleichen und Analysen, die  Endkunden Orientierung bieten.

Das Webportal ist seit zwei Jahren am Markt. Aufgebaut wurde das Start-up unter Federführung des Europäischen Innovationsmotors InnoEnergy. Die internationale Wissens- und Innovationsgemeinschaft InnoEnergy ist das europäische Unternehmen für Innovationen und Bildung im Energiebereich. Das Ziel sind marktfähige Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung in Europa. Finanziell unterstützt wird das Unternehmen dabei durch das European Instiute of Innovation und Technology, kurz EIT, mit Sitz in Budapest. An der Entwicklung von Homeandsmart haben Badenova und Thüga als Projektpartner mit InnoEnergy Germany (Karlsruhe) zusammengearbeitet. (ik)

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Am Freitagabend (15.3.) ist die Entscheidung gefallen. Die Gesellschafterversammlung der Weseler Stadtwerke hat Rainer Hegmann zum Nachfolger von Franz Michelbrink gewählt. Zu Beginn der Woche hatte der Aufsichtsrat bereits seine Zustimmung gegeben. Hegmann, der als Innogy-Regionalleiter am Niederrhein arbeit, wird zum 1. Oktober seine neue Tätigkeit aufnehmen. Bis zum Ende des Jahres wird er gemeinsam mit Michelbrink das Unternehmen leiten, der dann altersbedingt seinen Ruhestand antreten wird. (ik) 

Der Bundesrat hat heute (15. März) das vom Bundestag erst einen Tag zuvor beschlossene Gesetz gebilligt, welches Polizei und Ordnungsbehörden die Überwachung angeordneter Dieselfahrverbote erleichtern soll.

Die Gewässer in NRW werden jetzt von Duisburg aus überwacht und bewertet. Gestern (14. März) weihte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) den Neubau des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) offiziell ein.

Wer heute ein batteriebetriebenes Elektroauto kauft und nutzt, verschont die Umwelt. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe hat aktuell dazu eine Studie zur Klimabilanz von E-Autos veröffentlicht. Eine Nutzungsdauer von 13 Jahren unterstellt, verbraucht der Stromer bis zu 28 Prozent weniger klimaschädigende Gase als ein Oberklasse-Diesel und bis zu 42 Prozent weniger als ein Kleinwagen-Benziner.

 

Wie großflächig sollte eine Solaranlage auf dem Hausdach ausgelegt werden? Dieser Frage ist im Auftrag der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft nachgegangen. Fazit der Kurzstudie: Möglichst große Anlagen erzielen die höchste Rendite. Bisher waren Prosumer beraten worden, die Anlagen in erster Linie am eigenen Stromverbrauch zu bemessen. (ik)

Der Bundestag hat heute einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes beschlossen. Damit werden bundesweit einheitiche Regeln für den Umgang mit Verkehrsverboten eingeführt. Das beschlossene Gesetz legt unter anderem fest, dass Diesel-Fahrzeuge dann von etwaigen Verkehrsverboten ausgenommen sind, wenn sie nachweislich einen geringen Stickstoffoxid-Ausstoß aufweisen.

 

Luftverschmutzung wird als Gesundheitsgefahr deutlich unterschätzt. Das macht ein Wissenschaftlerteam um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie (Mainz) und Thomas Münzel, Professor an der Universitätsmedizin Mainz in einer heute (12.3.) veröffentlichten Studie deutlich. Darin weisen die Wissenschaftler nach, dass die Luftverschmutzung die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund zwei Jahre verringert.

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