Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat sich kürzlich für die Gründung eines neuen "Max-Planck-Instituts für Cybersicherheit und Schutz der Privatspähre" (MPI) ausgesprochen. Nach Auskunft der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen wird Bochum Standort des neuen MPIs.

 

Wie die NRW-Landesregierung in einer Pressemitteilung vom vergangenen Freitag (23.11.) ausführt, steht das neue MPI für Grundlagenforschung auf internationalem Spitzennieveau zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit sowie zu rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre. Die Gründung des MPIs steht aktuell noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien der "Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz" (GWK) sowie unter dem Finanzierungsvorbehalt des Landtags in Düsseldorf für die Sonderfinanzierung des Neubaus.

NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgens (parteilos) versicherte, dass die Landesregierung sich dafür einsetzen wolle, "ideale Startbedingungen" für das neue Institut zu schaffen. Die am geplanten Standort Bochum bereits vorhandenen wissenschaftlichen Kompetenzen wie des Horst-Görtz-Instituts (IT-Sicherheit), der Ruhr-Universität (RUB) sowie der benachbarten TU Dortmund würden hervorragende Kooperationsmöglichkeiten für die Spitzenforschung bieten.

 

Max Planck: "Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen."

Derzeit betreiben nach eigenen Angaben der Max-Planck-Gesellschaft 84 Institute Grundlagenforschung in den Natur-. Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Dieses Video  erklärt in 75 Sekunden, wie MPI-Grundlagenforschung mit Spitzenpersonal funktioniert. (ik)