untitledWer ist schon Experte in Fragen des Klimawandels im Alltag? Das Thema ist komplex und gilt als eines der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die nationale und internationale Klimapolitik gibt den großen Rahmen vor. Die Ziele umzusetzen, bleibt den Akteuren auf der lokalen und regionalen Ebene vorbehalten. Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in Hannover hat sich diese Thematik zu eigen gemacht und im Rahmen eines EU-Projektes einen Handlungsleitfaden "BalticClimate Toolkit" veröffentlicht. Dieses "Toolkit" stellt wissenschaftlich fundiert das passende "Werkzeug" zur Hand, um die Thematik Klimawandel so aufzubereiten, dass nicht nur Fachleute, sondern auch ganz normale Bürger davon profitieren. Das bedeutet, passende Antworten auf die Frage: "Was tun, wenn sich das Klima ändert?". (Foto: ARL)

120216-roettgen_who_01Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) haben kürzlich gemeinsam mit WHO-Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab in Anwesenheit von Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) das erweiterte WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn eröffnet. Das Europäische Zentrum für Umwelt und Gesundheit (European Centre for Environment and Health/ECEH) der WHO ist seit dem 1. Januar 2012 komplett am UN-Standort Bonn angesiedelt. (Foto: BMU/Grabowsky/photothek.net)

WJ2012_BMBF_o_RGB_LMehr als jeder dritte Deutsche hat keine konkrete Vorstellung, was der Begriff „Nachhaltigkeit“ bedeutet. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage zum Start des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt Erde. Nur acht Prozent der Befragten verbinden Nachhaltigkeit spontan mit Umwelt- und Naturschutz oder dem sorgsamen Umgang mit Ressourcen, vier Prozent mit regenerativer Energie.

fotostefankochDer Niedersächsische Umweltminister Dr. Stefan Birkner (links) und der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens, Dr. Hubert Meyer (rechts), haben kürzlich in Hannover den Wettbewerb "Niedersächsische Klimakommune 2012" gestartet. Um den Titel und Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Euro können sich ab sofort Kommunen, kommunale Verbände und Kooperationen in Niedersachsen bewerben. (Foto: Stefan Koch)

fotokozanakumweltAnfang Februar 2012 haben 57 Städte, Gemeinden und Landkreise in Frankfurt am Main den Verein "Kommunen für biologische Vielfalt" gegründet. Mit dem Bündnis vernetzen sich die Vorreiter auf dem Gebiet des kommunalen Naturschutzes in Deutschland. Sie wollen Erfahrungen und Strategien austauschen und gemeinsame Projekte zur Umsetzung der Nationalen Strategie auf der Grundlage des UN-Übereinkommens initiieren. Mit einem abgestimmten Auftreten der Mitglieder will der Verein dem kommunalen Naturschutz ein stärkeres Gewicht geben und gemeinsame Wege in der Öffentlichkeitsarbeit gehen.