In Stuttgart ist kürzlich (10.01.) erstmals der neue ständige Ausschuss Klimawandel der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser zusammengekommen.

Die Umweltministerkonferenz (UMK) hatte im Juni 2018 die Bund/Länder-Arbeitsgemeinsachft Wasser (LAWA) gebeten, einen neuen ständigen Ausschuss zur Anpassung der Wasserwirtschaft an den Klimawandel einzurichten. Stimmberechtigte Mitglieder des Ausschussen sind die 16 Bundesländer sowie das Bundesumweltministerium. Daneben gehören dem Ausschuss Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, des Umweltbundesamtes, der Bundesanstalt für Gewässerkunde, des Deutschen Wetterdienstes sowie der Flussgebeitsgemeinschaften an.

 

Hauptaufgabe des neuen ständigen Ausschusses ist es, in der Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels geeignete Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. Für die ersten drei Jahre übernimmt das Land Baden-Württemberg die Leitung des Ausschusses. Anlässlich der konstituierenden Sitzung betonte der baden-württembergische Umweltminister Frank Untersteller (Grüne), dass es gerade im Bereich der Wasserwirtschaft sinnvoll sei, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern weiter zu intensivieren. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre müsse der Schutz der Bürger vor den Gefahren eines Hochwassers in ganz Deutschland weiter vorangebracht werden. (ik)