Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Handwerk in der Region wollen sich gemeinsam für den Klimaschutz engagieren. Die drei Handwerkskammern Dortmund, Düsseldorf und Münster sowie der RVR haben kürzlich einen "Masterplan Klimaschutz" unterzeichnet. Als erstes gemeinsames Projekt wird die "Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr" hervorgehoben.

Maßnahmen, Kampagnen und Beratungsprogramme sollen Haus- und Grundstücksbesitzer überzeugen, Solaranlagen zu installieren. Der RVR stellt dafür sein flächendeckendes Solardachkataster zur Verfügung.

"Neue Wege", so heißt es vonseiten des RVR, sollen beschritten werden, um die regionalen Klimaschutzziele zu erreichen. Beispielsweise sollen "Förderer" in den Handwerksunternehmen und Verwaltungen identifiziert werden, um gemeinsam "ruhrgebietsweite Projekte" umzusetzen. Als weitere Bereiche der Kooperation werden unter anderem die Erstellung einer Treibhausgas-Bilanz für die gesamte Region, die Gebäudesanierung und Aktivitäten im Rahmen der KlimaExpo.NRW genannt.

RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel sieht mit den Handwerkskammern in Sachen Klimaschutz "jetzt einen starken regionalen Akteur" an der Seite des Verbandes. (ik)