Scannen0007Der 16. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster hat heute die Klage der Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH (EWR), einer Enkelgesellschaft der Stadt Rheine, auf Anerkennung einer „Stadtwerke Stiftung für Rheine“ abgewiesen (AZ 16 A 1451/10). Somit darf die EWR keine entsprechende Stiftung für Rheine gründen. Hintergrund der Gründung einer Stiftung war nach Darstellung der EWR, dass die vier Tochtergesellschaften in den Jahren bis 2006 ohne ein entsprechendes Gesamtkonzept rund 150.000 Euro jährlich für Spenden und Sponsoring ausgegeben hätten. Ziel einer Neuorganisation der gemeinnützigen Tätigkeit der Tochtergesellschaften der Stadtwerke sei daher eine einheitlichere Präsentation dieser Tätigkeit nach außen in Verbindung mit einem Imagegewinn der Stadtwerke Rheine gewesen. Den Antrag auf stiftungsrechtliche Anerkennung der „Stadtwerke Stiftung für Rheine“ hatte das beklagte Land Nordrhein-Westfalen abgelehnt. (ik)

7v6y-r768_dra_sprechblase_imageMit der Aufforderung "Bitte runden Sie den Betrag auf" können Kunden an der Kasse des Einzelhandels ab heute direkt und in Kleinstbeträgen spenden. Verschiedene Händler haben sich branchenübergreifend mit dem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen, soziale Projekte in der Bundesrepublik zu fördern. Initiator ist die 2009 von Christian Vater privat gegründete, in Berlin ansässige, unabhängige Siftung "Deutschland rundet auf". Der Aufrundungsbetrag stellt den Spendenbeitrag dar, der zu 100 Prozent geprüften sozialen Projekten in Deutschland zugute kommt. 2012 steht die Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher im Mittelpunkt.