Bei der Abstimmung über die Abwahl des Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) steht das vorläufige amtliche Endergebnis fest: 129.833 Bürgerinnen und Bürger (rund 86 Prozent) votierten für die Abwahl des Oberbürgermeisters, 21.557 (rund vier Prozent) stimmten dagegen. Damit wurde das erforderliche Quorum von 91.228 Ja-Stimmen (25 Prozent der Abstimmungsberechtigten) erreicht.
 
Nach Zeitungsmeldungen gibt es weitere Kandidaten, die sich um das Amt des Oberbürgermeisters von Stuttgart bewerben wollen. Danach hat der frühere baden-württembergische Sozialminister und ehemalige Oberbürgermeister von Singen Andreas Renner (CDU/52) seine Ambitionen öffentlich in Stuttgart bekundet. Für die Grünen will der frühere Fraktionsvorsitzende im Bundestag Fritz Kuhn kandidieren. Mitte März fällt die offizielle Entscheidung über eine Nominierung in den Parteien. (ik)

Bei der Rostocker Oberbürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag ist der bisherige Amtsinhaber Roland Methling (parteilos) mit 53, 8 Prozent als Wahlsieger hervorgegangen. Die mit 36,6 Prozent sehr niedrige Wahlbeteiligung ist nach Worten des Politikwissenschaftlers Martin Koschkar (Universität Rostock) ein Ausdruck der geringen Wertschätzung von Wahlen auf kommunaler Ebene.

Der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig in nun offizieller Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl am 6. Mai in Schleswig-Holstein. Der 48-Jährige wurde am Freitagabend auf einem Parteitag in Lübeck von den knapp 200 Delegierten mit 96,9 Prozent der gültigen Stimmen auf Listenplatz 1 gewählt. Albig hatte sich Anfang vergangenen Jahres in einem Mitgliederentscheid um die Spitzenkandidatur klar gegen SPD-Landeschef Ralf Stegner durchgesetzt. (Quelle: dapd)

vkuDr. Holger Thärichen (Foto/VKU) ist neuer Geschäftsführer und Leiter der Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKS) des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Thärichen wechselt nach fünf Jahren als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Abfallrecht/Abfallwirtschaft von der Berliner Anwaltskanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll. (GGSC) zum VKU.