Dirk Stüdemann (Foto) ist Nachfolger von Günter Reichart und damit neuer EWR-Vorstand in Worms. Reichart ist Ende Mai 2017 in den Ruhestand getreten.

Stüdemann kommt aus Hagen und begann 1995 als studierter Wirtschaftswissenschaftler seine Karriere bei der RWE Energie AG im benachbarten Essen. In diesem Unternehmen und später im Tochterunternehmen Innogy hat er vorrangig als Leiter der Bereiche Controlling und Beteiligungen gearbeitet. In seine Aufgabenbereiche fielen Projekte wie die Fusion der Stadtwerke Mönchengladbach, NLK und der Regionalversorgung Möchengladbach zur NVV AG. 2003 steuerte er bei der RWE Energy in Dortmund als Leiter des gesamten Beteiligungscontrollings die RWE Energy-Gruppe, die die Länder Deutschland, Niederlande, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen und Österreich umfasste und einen Umsatz von 20 Milliarden Euro erwirtschaftete.

Fusion EWR AG und e-rp GmbH

Beim Wechsel von der Ruhr an den Rhein nach Worms wartet schon das nächste Projekt auf Stüdemann. Unter dem sagenumwobenen Namen "Nibelungen" ist Dirk Stüdemann dabei, wenn am kommenden Donnerstag (7.6.) die Fusion der EWR AG mit der e-rp GmbH der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Gespräche hat Stüdemann begleitet. "Mit meinen Vorstandskollegen gelingen uns sicher in den nächsten Monaten große Schritte", erklärte Stüdemann offiziell zum Startbeginn in Worms, der sich selbst als "analytischen Zahlenmenschen" beschreibt. (ik)