Uwe Brandl (Foto) ist seit heute neuer Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Berlin. Der Bürgermeister der niederbayerischen Stadt Abensberg wurde bereits im Juni 2017 auf dem Deutschen Kommunalkongress einstimmig gewählt und damit zum Nachfolger von Roland Schäfer bestimmt.

Brandl (CSU) ist seit 1993 Bürgermeiser der 14.500-Einwohner-Stadt Abensberg in der Nähe von Regensburg. Er tritt mit heutigem Datum offiziell die Nachfolge von Roland Schäfer (SPD) an, der als Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Bergkamen Erster Vizepräsident beim DStGB bleibt.

Der promovierte Jurist Uwe Brandl kennt sich aus mit Spitzenpositionen im kommunalen Sektor. Seit 2002 ist er Präsident des Bayerischen Gemeindetages, seit 2003 Vizepräsident beim DStGB. Gefragt nach den Zielen in der neuen Spitzenposition, hebt Brandl den Megatrend Digitalisierung an die erste Stelle. Er will den Breitbandausbau bis tief in den ländlichen Raum vorantreiben. Dafür müssten gegebenenfalls andere Themen zurückstehen, erklärte Brandl gegenüber der Presse. 

Kommunalpolitiker und Autor

Nebenbei hat sich der erfolgreiche Kommunalpolitiker auch einen Namen als Autor gemacht. Brandl hat in den vergangenen Jahren Bücher für Erwachsene und Kinder geschrieben. In "Die kleine Mäusegemeinde" erzählt der 58-Jährige wie das kommunale Zusammenleben organisiert ist. (ik)