Es dürfte mehr sein. Der Effizienztrend der vergangenen Jahre scheint gebrochen. Denn nach den neuesten Daten des Gebäudereports der Deutschen Energie-Agentur (dena) stagniert der Endenergieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngebäuden. 

Die aktuellen Anstrengungen im Bereich Energieeffizienz würden nicht ausreichen, um das für 2020 avisierte Klimaschutzziel der Bundesregierung zu erreichen, kommentiert dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann die heute (14.5.) in Berlin vorgelegten Zahlen. Auch die Ziele für die Jahre 2030 und 2050 sind nach Einschätzung der dena eine sportliche Herausforderung. Dabei könnte der Gebäudesektor eine wirksame Spardose sein. Wärme und Strom in Gebäuden stellen mit einem Anteil von 36 Prozent am deutschen Gesamtenergieverbrauch eine feste Größenordnung. 

Der jüngste Gebäudereport präsentiert Zahlen, Daten und Analysen in einem neuen Format zum Gebäudebestand, Energieverbrauch und klimapolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland. (ik)