IMG_0823Wie stark das Führungsverhalten von Vorgesetzten die Gesundheit der Beschäftigten beeinflusst liegt nunmehr schwarz auf weiß vor. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Sitz in Dortmund hat die Ergebnisse eines dreijährigen europäischen Verbundprojekts in einer Studie veröffentlicht.

(Foto: rc)

Deutsche, schwedische und norwegische Forschungsgruppen sind gemeinsam der Frage nachgegangen, ob sich eine gute Führung tatsächlich positiv auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirkt. Im Ergebnis zeigte sich, dass eine gesundheitsförderliche Führung langanhaltende Effekte auf das Engagement und die psychische Gesundheit der Beschäftigten hat.

Insgesamt betrachtet sei der wichtigste Hebel zur Gesundheitsförderung die Aufgabengestaltung. Die in der Studie betrachteten Führungskräfte der unteren Hierarchieebenen waren die direkten Vorgesetzten der Beschäftigten. Es zeigte sich, dass sie nur einen begrenzten Einfluss auf die Tätigkeitsmerkmale ihrer Beschäftigten haben, jedoch Faktoren wie das Teamklima und personale Ressourcen positiv beeinflussen können. Kurzfristigere Effekte ergaben sich für das Teamklima.

Die Studie zu dem Projekt „Rewarding and Sustainable Health Promoting Leadership“ (deutscher Titel: Wertschätzende und nachhaltige gesundheitsförderliche Führung) kann auch im Netz nachgelesen werden. (ik)