Der Untersuchungsausschuss zu Emissionsmessungen in der Automobilindustrie (EMIS-Ausschuss) setzt seine Arbeit fort und wird am Donnerstag (27.10.) Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sowie den niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) anhören.

Es wird erwartet, dass die Ausschussmitglieder nachfragen, in welchem Ausmaß die zuständigen Behörden in Deutschland ermittelt haben, als vor rund einem Jahr der "Dieselskandal" in der Automobilindustrie seinen Lauf nahm. Weiterhin könnten sie sich für die Beziehungen zwischen der Volkswagen AG und der niedersächsischen Landesregierung als VW-Hauptanteilseigner interessieren. Die Debatte wird live übertragen.

Laut einem Bericht der Tageszeitung "Welt" vom heutigen Montag (24.10.) will die EU den Druck auf VW erhöhen und darüber verhandeln, wie Volkswagen die rund acht Millionen vom Abgassskandal betroffenen Kunden in Europa entschädigen kann. EU-Justizkommissarin Véra Jourová sei entschlossen, auf Angriff zu spielen. (ik)