E-world_rgb_s-schriftDie E-world energy & water in Essen bietet vom 7. bis 9. Februar 2012 ein Forum der Information für zentrale Akteure der Energie- und Wasserwirtschaft. Bereits einen Tag vor Messebeginn, am Montag, dem 6. Februar 2012, findet in Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung das "Führungstreffen Energie" im Atlantic Congress Hotel Essen statt. Hochrangige Referenten informieren im Rahmen des eintägigen Kongresses über Perspektiven der Energiewelt; zu Gast ist u. a. Günther Hermann Oettinger (CDU).

Der Vorschlag des Paderborner und des Herforder Bürgermeisters, eine künftige kommunale Stromnetzgesellschaft für Kleinaktionäre zu öffnen, hat die als Vermittler vorgesehenen Kreditinstitute überrascht. "Wir haben das aus der Zeitung erfahren", sagte Herfords Sparkassen-Sprecher Michael Kriesten.

Ländergesetze verhindern fairen Wettbewerb

Joachim Reck„Unzureichende gesetzliche Rahmenbedingungen im Gemeindewirtschaftsrecht behindern derzeit kommunale Energieversorger ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten“, erklärte der VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck (Foto: VKU) kürzlich auf der 19. Handelsblatt Jahrestagung für die Energiewirtschaft in Berlin. Einige Bundesländer wie Bayern oder Hessen erarbeiten zurzeit eigene Energiekonzepte, in denen sie zwar die Bedeutung der kommunalen Energieversorger beim Umbauprozess hervorheben, aber gleichzeitig halten sie in den Gemeindeordnungen weiterhin Wettbewerbsschranken für Stadtwerke aufrecht. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) fordert daher, dass die Länder den Stadtwerken einen gleichberechtigten Marktzugang ermöglichen.

www.vku.de

Der baden-württembergische Energieversorger ENBW kann mit einer Kapitalspritze von 400 Millionen Euro für seinen Umbau zum Ökostrom-Konzern rechnen. Der kommunale Zweckverband OEW beschloss eine Kapitalspritze in dieser Höhe. Zudem gewährt der Verband, in dem sich neun Landkreise aus Südwürttemberg zusammengeschlossen haben, eine Bürgschaft für einen Kredit, mit dem die Kapitalerhöhung finanziert werden soll.

(Quelle: © FAZ, 30.01.2012, Seite 16)

Die E.ON AG erwägt, sich von ihrer Regionaltochter E.ON Westfalen-Weser zu trennen. Den 36 beteiligten Kommunen, die derzeit gemeinsam einen Minderheitsanteil von 37 Prozent halten, soll ein Rückkaufsangebot unterbreitet werden. Über Preisvorstellungen wurde dem Bericht des „Westfalen-Blatts“ zufolge zunächst nichts bekannt.

Durch eine Neuordnung der Eigentumsverhältnisse solle das Unternehmen als Energiedienstleister für die gesamte Region erhalten bleiben. Die Gespräche seien aber noch in einer frühen Phase, hieß es von E.ON weiter. Die Regionalgesellschaft betreibt in Ostwestfalen-Lippe und im südlichen Niedersachsen 31.000 Kilometer Strom- und 4.000 Kilometer Erdgas-Netz. Hinzu kommen 2.400 Kilometer Wasserleitungen.

(Quelle: © Dow Jones Newswires; Reuters Deutschland)

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