Alle Bedingungen erfüllt. Der in Essen ansässige Energiekonzern Eon meldet heute (26.6.) den Verkaufsabschluss der Uniper-Beteiligung (46,65 Prozent) an das finnische Energieunternehmen Fortum.

Eon hat einen Gesamterlös von rund 3,8 Milliarden Euro aus der Transaktion für die verbliebenen Aktien erhalten. Uniper wurde 2016 von Eon abgespalten. Der Hauptanteil der Aktien (53,35 Prozent) wurde dabei direkt in die Portfolios der damaligen Eon-Aktionäre übertragen. Anfang des Jahres hatte sich Eon entschieden, die Uniper-Anteile in das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot von Fortum einzubringen. Bis zum endgültigen Abschluss dieses Angebots mussten Fusionskontrollfreigaben eingeholt werden, sowohl von der Europäischen Kommission als auch von der Russischen Antimonopolbehörde.

Mit dem Verkauf der Uniper-Anteile gehe ein Stück Eon-Geschichte zu Ende, kommentierte Eon-Vorstand Johannes Teyssen die Transaktion. Gleichzeitig sei die Entscheidung wegweisend für die Zukunft. Eon werde der "führende Anbieter von intelligenten Energienetzen und modernen Kundenlösungen in Europa", so Teyssen weiter.

Die Börse verzeichnete heute (26.6.) eine Steigerung von zwei Prozent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert für die Aktie des Essener Energiekonzerns. Sie notierte gegen Mittag rund 9,20 Euro. (ik)