Die EnBW Energie Baden-Württemberg setzt auf den außereuropäischen Markt im Bereich Offshore-Windkraft. Wie das Unternehmen mitteilt, sind entsprechende Gesellschafternateile für drei Offshore-Anlagen in Taiwan erworben worden. Nur die zuständige Kartellbehörde müsse noch zustimmen.

Bei diesem Kooperationsprojekt sitzen der australische Investor Macquire Capital und der   taiwanesische Prpjektentwickler Swancor Renewable mit im Boot. EnBW wird sich nach eigenen Angaben mit Geschäftsanteilen von je 37,5 Prozent an drei Offshore-Windprojekten in Taiwan beteiligen. Das Zubaupotential wird auf 2000 Megawatt beziffert.

Die Rollen sind klar verteilt. Macquarie Capital als international erfahrener Finanzdienstleister ist ein langjähriger Geschäftspartner von EnBW. Swancor bringt als lokaler Partner das örtliche Netzwerk mit. EnBW werde wesentliche Teile der technischen Projektentwicklung übernehmen. Die Deutschen übernehmen auch die Qualifizierung des Fachpersonals vor Ort.

Bis 2020 will EnBW erneuerbare Energien zu einer tragenden Säule ihres Geschäfts ausbauen. In den kommenden sieben Jahren will das Unternehmen über fünf Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren investieren. Dabei soll eine "selektive Internationalisierung" den Kernmarkt Deutschland ergänzen. (ik)