Die Stadtoberhäupter der am Essener Steag-Konzern beteiligten Kommunen unterstützen weiterhin den Kurs des Energieerzeugers. Das erklärte kürzlich  deren gemeinsame Interessenvertretung, die Kommunale Beteiligungsgesellschaft (KSBG) in Essen.

Die kommunalen Gesellschafter "bekennen sich zur Strategie der Geschäftsführung zur zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens", heißt es in einer Erklärung des KSBG-Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen). Die Oberbürgermeister und Bürgermeister der beteiligten Ruhrgebietsstädte planten eine nachhaltige finanzielle Ausstattung der Verwaltungsgesellschaft und auch der Steag. In einem ersten Schritt solle die Refinanzierung des Fremdkapitals angestoßen und das Eigenkapital auf KSBG-Ebene geprüft werden.

Ferner unterstützten die Stadtspitzen weiterhin den Kurs der Steag-Geschäftsführung Kooperationen mit nationalen und internationalen Partners zu bilden. Im Ergebnis solle die Steag aber ein kommunal geprägtes Unternehmen bleiben, hob Kufen in seiner Erklärung hervor.

An der KSBG und damit an de Steag sind die Städte Dortmund, Duisburg, Essen, Bochum, Oberhausen und Dinslaken jeweils über ihre Stadtwerke beteiligt. (ik)