Bis 2020 sollen 500 Energieeffizienz-Netzwerke von Unternehmen gegründet worden sein. So lautet das Ziel der Bundesregierung in ihrer Strategie des "Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz", kurz NAPE. Aktuell sind rund 1.300 Unternehmen in 127 Netzwerken aktiv. Eine heute (13.7.) veröffentlichte Dena-Umfrage bestätigt eine "außerordentliche" Zufriedenheit der Teilnehmer.

Wie die Deutsche Energie-Agentur (Dena) berichet, zeigen sich drei von vier Unternehmen, die an einem Energieeffizienz-Netzwerk teilnehmen, mit den Ergebnissen "sehr bis außerordentlich zufrieden". 94 Prozent würden die Teilnahme an einem Netzwerk aktiv weiter empfehlen. Um das Ziel von 500 Netzwerken bis 2020 erreichen zu wollen, eine dringend erforderliche  Empfehlung.

Einsparungen in den Querschnittstechnologien

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk bewertet die Mehrheit der Teilnehmer (83 Prozent) insgesamt als gut bis sehr gut. Der überwiegende Teil der befragten Unternehmen (83 Prozent) hat im Rahmen der Netzwerkarbeit bereits konkrete Effizienzmaßnahmen festgelegt. Knapp drei Viertel (74 Prozent) haben mit der Umsetzung von Maßnahmen begonnen. Am häufigsten planen die Unternehmen Einsparungen in den Querschnittstechnologien Beleuchtung, Druckluft, Motoren und Antriebe sowie Pumpen.

Nicht nur die Teilnehmer, auch die befragten Träger der Netzwerke sind zufrieden. Jeder zweite Netzwerkträger plant, noch im Jahr 2017 neue Netzwerke zu gründen. Netzwerkträger sind zum Beispiel Verbände und Organisationen der Wirtschaft, Energieversorgungsunternehmen, aber auch Kammern, Kommunen, Dienstleister sowie Energieagenturen.

Hintergrund

Die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut mindline energy im Auftrag der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, die von der Dena geleitet wird, durchgeführt.Das Marktforschungsinstitut befragte dazu laut Dena 89 Netzwerkträger und Moderatoren sowie 53 Unternehmen telefonisch. (ik)