Wie funktioniert der Strommarkt? Was versteht der Fachmann unter "installierter Erzeugungsleistung" oder "Ausgleichsenergie"? Seit der Energiewende tauchen  Fachbegriffe aus der Energiewirtschaft wie selbstverständlich in der täglichen Kommunikation auf. Die Bundesnetzagentur hat kürzlich die Informationsplattform "SMARD" online gestellt. Sie soll helfen, Strommarktdaten und Informationen "für jeden verständlich" darzustellen.

Laien wie Experten sollen auf diesem Portal gleichmaßen umfängliche Informationen zu Strommarktdaten (SMARD) finden. Die Daten seien sowohl anwenderfreundlich aufbereitet und darüber hinaus mit  Analysefunktionen ausgestattet, erklärte Rainer Baake, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium anlässlich der Freischaltung Anfang Juli. Für den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, ist die Plattform eine "Fundgrube".

Davon mag sich jeder selbst überzeugen, der sich speziell für den Strommarkt interessiert. Die zentralen Daten für Deutschland, die nahezu in Echtzeit dargestellt werden, holt sich die Bundesnetzagentur direkt vom Verband der Europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E). Über die Daten hinaus gibt es Informationen in Form von Artikeln, die Zusammenhänge und Begriffe erklären. Erzeugung, Verbrauch, Großhandelspreise, Im- und Export und Daten zu Regelenergie können für unterschiedliche Zeiträume ermittelt und kombiniert abgerufen werden. (ik)