Künftig sollten auch Photovoltaikanlagen stärker zur Stabilität im Stromnetz beitragen und Netzdienstleistungen übernehmen. Das betrifft beispielsweise den schnellen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage. Bislang waren derartige Dienstleistungen überwiegend Aufgabe der konventionellen Kraftwerke.

 

Das neue Bine-Projektinfo "Photovoltaik wird netzdienlich" stellt ein Konzept zur Optimierung eines PV-Hybridkraftswerks mit integriertem Batteriespeicher und einer speziellen Steuerung vor. Nach Informationen der Forscher eignet sich das Konzept, um die Einspeisung von großen PV-Anlagen in das deutsche Netz technisch zu verbessern sowie eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten. Dafür optimierten die Entwickler Technik und Steuerung der PV-Anlage, erweiterten sie um einen einen Batteriespeicher, rüsteten den PV-Wechselrichter für den dualen Betrieb mit PV und Batterie um und integrierten ein fossil betriebenes Stromaggregat.

Das Forschungsvorhaben hat der PV-Projektentwickler Belectric mit Sitz im unterfränkischen Kolitzheim, seit Januar 2017 Teil des Innogy-Konzerns, gemeinsam mit wissenschaften und industriellen Kooperationspartner durchgeführt. (Quelle: Bine Informationsdienst/ik)