Seit ein paar Tagen ist der "Kohlereader" auf dem Markt. Die Autoren sind Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Ecologic Instituts (Berlin) und des Wuppertal Instituts. Sie versprechen Informationen in Form von "wissenschaftlich-neutralen Fakten und Zusammenhängen", wie der Kohleausstieg in verschiedenen Facetten gelingen kann.

 "Um die Ziele aus dem Klimaschutzplan der Bundesregierung aus 2016 einzuhalten, muss und kann eine deutliche Reduzierung der Kohleverstromung einen entscheidenden Beitrag leisten und es ist mittelfristig ein vollständiger Kohleausstieg erforderlich", sagt Prof. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie am DIW in Berlin. "Wenn man die vorliegenden Forschungsergebnisse zusammen betrachet, dann ist ein Ausstieg aus der Kohleverstromung aber nicht nur klimapolitisch notwendig, sondern auch energiewirtschaftlich sinnvoll und technisch und wirtschaftlich machbar", ergänzt Prof. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts.

Der Kohlereader fasst neben klimapolitischen Aspekten auch die energie- und gesamtwirtschaftlichen Folgen eines Kohleausstieg auf rund 110 Seiten zusammen. (ik)