"Es stimmt einfach nicht, dass wir in Deutschland mit einem Anteil von etwas mehr als zwei Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen das Zwei-Grad-Ziel von Paris nennenswert beeinflussen werden", erklärte Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie und Mitglied der Kohlekommission in einem Interview mit dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel (3.10.). (ik)

"Wir hätten eine Kommission für den Netzausbau und die erneuerbaren Energien gebraucht, in der sich die Nicht-Regierungsorganisationen einbringen. Der Kohleausstieg kommt dann von selbst", erklärte der RWE-Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz kürzlich in einem Interview des Kölner Stadt-Anzeigers zum Thema "Hambacher Forst". (ik)

"Die Versorgungssicherheit im Sinne von "Haben wir genug Kapazitäten", die Stromerzeugung ist nicht gefährdet. Wo wir ein Risiko haben, ist bei der Netzstabilität, das heißt, die Frage, kann der Strom auch immer dorthin gebracht werden, wo er gebraucht wird", erklärte kürzlich Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, im Interview mit dem Deutschlandfunk. (ik)

"Man würde dem kommunalen Leben den Stecker ziehen. Ein Drittel der Fahrverbote, die in Mainz herumfahren, haben einen Dieselmotor. Lieferanten, Handwerker und sehr viele Pendler kämen nicht mehr in die Städte hinein. Das ist ein unvorstellbares Szenario. Wir müssen alles tun, damit es nicht dazu kommt", erklärte der Präsident des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU) und Mainzer Oberbürger, Michael Ebling, in einem am Sonntag (3.9.) veröffentlichten Interview im Handelsblatt.

"Als erstes muss die Stromsteuer runter. Deutschland schwimmt im Steuergeld, nimmt aber 2,05 Cent je Kilowattstunde, 40 mal mehr als andere EU-Staaten." Mit diesen Worten fordert Eon-Chef Johannes Teyssen heute in der Bild-Zeitung eine grundlegende Korrektur der Energiewende. Die sei derzeit lediglich eine "Stromwende".