"Als erstes muss die Stromsteuer runter. Deutschland schwimmt im Steuergeld, nimmt aber 2,05 Cent je Kilowattstunde, 40 mal mehr als andere EU-Staaten." Mit diesen Worten fordert Eon-Chef Johannes Teyssen heute in der Bild-Zeitung eine grundlegende Korrektur der Energiewende. Die sei derzeit lediglich eine "Stromwende".

"Solar- und Windanlagen kann man dort aufstellen, wo der Strom benötigt wird. Also, bitte mehr Windräder nach Bayern und mehr Solaranlagen nach Baden-Württemberg, dann brauchen wir die ungeliebten Stromtrassen nicht. Die Stromversorgung der Zukunft muss dezentral sein", erklärte Eicke Weber, Physiker und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE/Freiburg), in einem am Freitag (11.11.) veröffentlichten Interview in der Welt (online WELT24).

"Wenn eine Kommune ihren Haushalt wirklich sanieren will, dann schafft sie das auch. Sie muss sich dann aber überlegen, welche Leistungen sie noch erbringen will. Und natürlich muss es Einschnitte beim Personal geben. Zehn Prozent weniger dürften in der Regel drin sein.", erklärte Daniel Zimmermann, seit 2009 Bürgermeiser der Stadt Monheim, heute (28.9.) im Interview mit der Rheinischen Post.

"Ich bin der Überzeugung, dass die Politik die Energiewirtschaft in Bezug auf den Ausbau der Erneuerbaren einfach in Ruhe lassen sollte, weil die Energiewende von selbst kommt. Wenn wir uns anschauen, was die großen, ehemals konventionellen Versorger wie EnBW oder Eon inzwischen machen, dann ist das etwas völlig anderes als noch vor fünf Jahren", erklärt Heiko von Tschischwitz, Gründer des Energie- und IT-Unternehmens "Lichtblick", im Interview mit dem Hamburger Abendblatt (heutige Ausgabe) über die Zukunft der Stromversorgung. (ik)

"RWE kann noch die besten Ideen haben, sie brauchen die Städte für die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, um diese im Alltag auch auszuprobieren. Wir müssen diese Beziehungen pflegen, beide Seiten profitieren. Ich bin übrigens nicht das einzige ehemalige Stadtoberhaupt, das nach seiner Amtszeit von der Hauptversammlung weiterhin in den Aufsichtsrat gewählt wurde, weil man sich davon Vorteile verspricht", erklärte die ehemalige Mülheimer Oberbürgermeisterin, Dagmar Mühlenfeld (SPD), in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ/Samstagsausgabe). (ik)