"Die Versorgungssicherheit im Sinne von "Haben wir genug Kapazitäten", die Stromerzeugung ist nicht gefährdet. Wo wir ein Risiko haben, ist bei der Netzstabilität, das heißt, die Frage, kann der Strom auch immer dorthin gebracht werden, wo er gebraucht wird", erklärte kürzlich Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, im Interview mit dem Deutschlandfunk. (ik)

"Man würde dem kommunalen Leben den Stecker ziehen. Ein Drittel der Fahrverbote, die in Mainz herumfahren, haben einen Dieselmotor. Lieferanten, Handwerker und sehr viele Pendler kämen nicht mehr in die Städte hinein. Das ist ein unvorstellbares Szenario. Wir müssen alles tun, damit es nicht dazu kommt", erklärte der Präsident des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU) und Mainzer Oberbürger, Michael Ebling, in einem am Sonntag (3.9.) veröffentlichten Interview im Handelsblatt.

"Als erstes muss die Stromsteuer runter. Deutschland schwimmt im Steuergeld, nimmt aber 2,05 Cent je Kilowattstunde, 40 mal mehr als andere EU-Staaten." Mit diesen Worten fordert Eon-Chef Johannes Teyssen heute in der Bild-Zeitung eine grundlegende Korrektur der Energiewende. Die sei derzeit lediglich eine "Stromwende".

"Solar- und Windanlagen kann man dort aufstellen, wo der Strom benötigt wird. Also, bitte mehr Windräder nach Bayern und mehr Solaranlagen nach Baden-Württemberg, dann brauchen wir die ungeliebten Stromtrassen nicht. Die Stromversorgung der Zukunft muss dezentral sein", erklärte Eicke Weber, Physiker und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE/Freiburg), in einem am Freitag (11.11.) veröffentlichten Interview in der Welt (online WELT24).

"Wenn eine Kommune ihren Haushalt wirklich sanieren will, dann schafft sie das auch. Sie muss sich dann aber überlegen, welche Leistungen sie noch erbringen will. Und natürlich muss es Einschnitte beim Personal geben. Zehn Prozent weniger dürften in der Regel drin sein.", erklärte Daniel Zimmermann, seit 2009 Bürgermeiser der Stadt Monheim, heute (28.9.) im Interview mit der Rheinischen Post.