untitledWer ist schon Experte in Fragen des Klimawandels im Alltag? Das Thema ist komplex und gilt als eines der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die nationale und internationale Klimapolitik gibt den großen Rahmen vor. Die Ziele umzusetzen, bleibt den Akteuren auf der lokalen und regionalen Ebene vorbehalten. Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in Hannover hat sich diese Thematik zu eigen gemacht und im Rahmen eines EU-Projektes einen Handlungsleitfaden "BalticClimate Toolkit" veröffentlicht. Dieses "Toolkit" stellt wissenschaftlich fundiert das passende "Werkzeug" zur Hand, um die Thematik Klimawandel so aufzubereiten, dass nicht nur Fachleute, sondern auch ganz normale Bürger davon profitieren. Das bedeutet, passende Antworten auf die Frage: "Was tun, wenn sich das Klima ändert?". (Foto: ARL)

Wasserproben_VKU1Deutsches Trinkwasser genießt beim Verbraucher höchste Beliebtheit. Das ist das 2011er-Ergebnis der Zeitreihenstudie des Instituts für empirische Sozial- und Kommunikations-forschung (I.E.S.K.) zu Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland (TWIS). Drei Viertel aller Befragten bewerteten regelmäßig ihr Trinkwasser mit "gut" oder "sehr gut". Gleichzeitig werden die Anbieter positiv bewertet: 73 Prozent der Befragten sind mit ihrem Wasserversorger explizit zufrieden bis sehr zufrieden. Für Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), ist das „schlichtweg das Ergebnis der guten Arbeit, die die kommunalen Wasserversorger leisten." Die Verbrauchermeinung wird auch durch den jüngsten Bericht zur Trinkwasserqualität des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Umweltbundesamtes (UBA) gestützt. (Foto: VKU)

Die Grünen in Schleswig-Holstein planen nach der Landtagswahl am 6. Mai 2012 ein neues "Energiewendeministerium" einzurichten - und selbst das Personal zu stellen. Dazu wollen sie die bisher auf vier Ressorts verteilten Zuständigkeiten in einem Haus bündeln. "Ob Schnelligkeit bei der Energiewende, Bürgerbeteiligung, Finanzierungsfragen, Wachstums- und Arbeitsplatzpotenzial, Berücksichtigung von Umweltschutz - all das muss unter einen Hut gebracht werden", äußerte Grünen-Fraktionschef und Spitzenkandidat Robert Habeck am Wochenende gegenüber dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag. Bisher ist in Kiel das Wirtschaftsressort für Energieversorgungsfragen und den Netzausbau zuständig, das Justizressort für die Atomaufsicht, das Innenressort für die Flächenplanung und das Umweltressort für Biomasse und Ausgleichsregeln.

Landkreistag, Städtetag, Gemeindetag und Umweltministerium in Baden-Württemberg wollen künftig bei der Umsetzung der Energiewende stärker zusammenarbeiten. Als Plattform für eine gemeinsame Arbeit haben sie Ende der vergangenen Woche ein Forum Energiewende vereinbart. Grundlage für die gemeinsame Arbeit werden regelmäßige Gespräche zwischen  Landesregierung und kommunalen Landesverbänden sein. Das erste soll im Herbst 2012 stattfinden. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Energiewende nur dann ein Erfolg werden kann, wenn alle partnerschaftlich und konstruktiv zusammenarbeiten. Umweltminister Franz Untersteller (B90/Grüne): „Städte und Gemeinden sowie die Landkreise sind vom Umbau unseres Energiesystems unmittelbar betroffen. Deshalb wollen wir sie möglichst stark in den Prozess der Energiewende einbinden."

Der Niedersächsische SPD-Landeschef und Oberbürgermeister von Hannover, Stephan Weil, will neben der Wirtschafts- und Bildungspolitik vor allem die Energiewende zum Wahlkampfthema machen. Der grundsätzlich notwendige, aber in vielen Kommunen noch heftig umstrittene Ausbau der Leitungen zum Transport von Ökostrom müsse breiter diskutiert werden, sagte der Herausforderer von Ministerpräsident David McAllister (CDU). Die nächste Landtagswahl in Niedersachsen findet im Frühjahr 2013 statt. (dpa)

EON_9_140Mit dem Ausbau von Hoch- und Höchstspannungsleitungen, über die künftig rund 9000 Megawatt Strom aus Windkraftanlagen an Land (onshore) abgeleitet werden sollen, liegt Schleswig-Holstein voll im Zeitplan. Energie-Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang sagte gestern in Kiel, dass die im August letzten Jahres mit Kreisen und Netzbetreibern geschlossene "Beschleunigungsvereinbarung" aktiv umgesetzt werde.

(Foto: TenneT TSO GmbH)

Die Übertragungsnetzbetreiber fühlen sich mit der Energiewende finanziell überfordert. „Die Errichtung von Anschlussleitungen für Offshore-Windparks lässt sich nicht in der bisherigen Form aufrecht erhalten. Es gibt einen Tsunami von Anfragen, die wir unmöglich alle gleichzeitig abarbeiten können“, sagte Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsführung beim Netzbetreiber Tennet TSO, der früheren Eon-Übertragungsnetz-Tochter, dem Handelsblatt. Hartman will die Herstellung von Offshore-Anschlüssen unternehmensübergreifend an eine eigene Gesellschaft auslagern. Ein entsprechendes Konzept hat Tennet heute dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesumweltministerium und der Bundesnetzagentur vorgelegt. (Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/)

Kurth2_150_210px2807jpg"Nach Fukushima war eine große, parteienübergreifende Bereitschaft da, die Dinge nachhaltig zu verändern. Damit sind wir bisher auch sehr gut vorangekommen. Aber jedes Thema hat seine Konjunktur. Deshalb ist das Risiko, dass jetzt, nachdem das Licht im Winter nicht ausgegangen ist, eine gewisse neue Sorglosigkeit entstehen könnte. Wir sollten uns nichts vormachen. Es war und ist höchste Aufmerksamkeit gefordert. [...] Vor uns liegt eine Herkuslesaufgabe, die uns noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird." Auszug aus dem FAZ-Gespräch vom heutigen Montag mit Matthias Kurth, dem zum Monatsende scheidenden Präsidenten der Bundesnetzagentur. (Foto: Bundesnetzagentur)

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Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) verkauft die LBBW Immobilien GmbH mit ihren 21 000 Wohnungen an ein Konsortium unter der Führung der Patrizia Immobilien AG. Dies haben Vorstand und Aufsichtsrat der Bank beschlossen. Das Konsortium besteht zu 95 Prozent aus Pensionskassen und Versicherungsgesellschaften mit langfristigem Anlagehorizont. Der Kaufpreis beträgt 1,435 Milliarden Euro. Der Vollzug der Transaktion soll noch in diesem Quartal erfolgen. (Foto: LBBW/Stuttgart)

Die Bereitschaft der Energieversorgungsunternehmen (EVU), mit eigenen Förderprogrammen die Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz zu steigern, ist weiterhin hoch. Die jährliche Umfrage der EnergieAgentur.NRW zu den Förderprogrammen der 151 regionalen Energieversorgern in Nordrhein-Westfalen ergab: Mehr als die Hälfte der Unternehmen (rund 57 Prozent) bietet Förderungen an.

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

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