DSC_2325Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat den heutigen gemeinsamen Ortstermin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den Bundesministerin Peter Altmeier (CDU) und Philipp Rösler (FDP) bei der Bundesnetzagentur in Bonn ausdrücklich begrüßt. „Aus Sicht der Stadtwerke ist es wichtig, dass die Bundeskanzlerin die Energiewende als das zentrale Reformprojekt der Bundesregierung auch persönlich begleitet und sich für das Gelingen einsetzt", erklärte VKU-Hauptgeschäftsführer Joachim Reck. Er wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die Übertragungsnetzwerke zwar wichtige Stromautobahnen seien, die Notwendigkeit der Verteilnetze als Kreis- und Bundesstraßen für die Verteilung und Sammlung des Stromes derzeit aber von Seiten der Bundespolitik wie der Bundesnetzagentur nicht entsprechend beachtet würden.

(Foto: rc)

_BBB3757rathausconsultbuehlerDer öffentliche Sektor braucht qualifizierten Nachwuchs, so die allgemein anerkannte These. Wie Stadtwerke im Einzelnen mit dem Thema Personalentwicklung umgehen, bildete den Gesprächsstoff des jüngsten "Roundtable" von rathausconsult Mitte Mai auf dem Petersberg bei Bonn. Kann Fachpersonal gefunden werden, das gesucht wird? Letztere Frage beantwortete Andreas Feicht (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Wuppertal (WSW), im Großen und Ganzen mit "Ja". "Wir haben vor drei bis vier Jahren damit begonnen, uns intensiv mit Talent- und Führungskräfteentwicklung zu beschäftigen", sagte Feicht und stellte folgende drei Aspekte der Personalentwicklung in den Vordergrund: Was sind die richtigen Wege, um neue Leute anzuwerben? Wie entwickelt man die richtigen Mitarbeiter aus der Stammbelegschaft weiter? Wie gestaltet man Veränderungs- und Reorganisationsprozesse? Die eigentlichen Herausforderungen der Personalakquise sieht der Chef des mit über 3000 Mitarbeitern breit aufgestellten Unternehmens im Zuge des demographischen Wandels auf sich zukommen: Wenn in sechs Jahren aus Altersgründen statt der 20 Mitarbeiter pro Jahr heute, dann 100 das Unternehmen verlassen würden.

(Foto: Hartmut Bühler)

unnamedNun gibt es auch ein "Schulden-App" zur "Schuldenuhr", das die Bürger allgegenwärtig über die Finanzsituation der Stadt informiert. Voraussetzung ist lediglich der Besitz eines Smartphones. Die Stadt Essen hat kürzlich dieses App auf ihrer Internetseite bereitgestellt, über das die Höhe der Gesamtkredite (Summe der Investitions- und Liquiditätskredite), deren Zuwachs pro Stunde, die Pro-Kopf-Verschuldung sowie die Höhe der jährlichen Zinszahlungen angezeigt wird. Der Rat der Stadt Essen hatte im Oktober des vergangenen Jahres beschlossen, ein "Schulden-App" erstellen zu lassen. "Hierdurch soll dem interessierten Bürger die aktuelle Haushaltssituation der Stadt vermittelt und die Akzeptanz für die im Rahmen der Haushaltskonsolidierung getroffenen Maßnahmen verbessert werden", heißt es auf der Web-Informationsseite der Stadt Essen.

(Abb: Screenshot Stadt Essen)

Blockheizkraftwerk-02Die kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag und Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) haben heute in einer gemeinsamen Presseerklärung Stellung zur Verabschiedung des KWK-Gesetzes im Bundestag bezogen. Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sei ein wichtiger Baustein, um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Die jetzt im KWK-Gesetz vorgesehene Erhöhung des KWK-Zuschlags bleibe zwar hinter den Empfehlungen des VKU und der kommunalen Spitzenverbände zurück, sei aber dennoch als Verbesserung der Planungs- und Investitionsbedingungen bei der Modernisierung und dem Neubau von KWK-Anlagen zu werten, erklärten die Hauptgeschäftsführer der drei Verbände.

Die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller, erkennt ebenfalls in der Entscheidung des Bundestages ein positives Signal für mögliche Investoren, die neue Kraftwerke bauen möchten. Diese Entscheidung sei umso bedeutender, da die EU-Kommission überraschend am Dienstag festgelegt habe, dass für einen Zuschuss zum Neubau hocheffizienter Kraftwerke zwischen 2013 und 2016 scharfe Kriterien erfüllt sein müssten, erklärte Müller heute in Berlin.

(Foto: VKU)

Mueller_webDie Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller (Foto), äußerte sich "vorsichtig optimistisch" nach dem heutigen Treffen der Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt in Berlin. Mit der Vereinbarung sich im Abstand von sechs Monaten zu treffen, um Fortschritte der Energiewende und nicht erledigte Aufgaben zu identifizieren, komme man dem Ziel näher, dass Bund und Länder ihre Energiepolitik enger miteinander verzahnen könnten, erklärte Müller in einer Presseerklärung. Es sei grundsätzlich erfreulich, dass sich Bund und Länder für eine bessere Koordination von Netzausbau und Erneuerbaren Energien ausgesprochen hätten. "Jedoch müssen nun konkrete Taten folgen", forderte Müller.

(Foto: BDEW)

 

Der Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, Bernd Wilmert, wird als Präsident für weitere zwei Jahre an der Spitze des European Federation of Local Energy Companies (CEDEC) stehen. Diese Personalie teilte heute der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit. Die CEDEC hat ihren Sitz in Brüssel und vertritt die Interessen von 2.000 lokalen Energieunternehmen auf europäischer Ebene. Insgesamt versorgen die Unternehmen 75 Millionen Elektrizitäts- und Gaskunden in der Europäischen Union. Der Tätigkeitsbereich erstrecke sich dabei von der dezentralen Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und erneuerbaren Energien, bis hin zum Netz- und Zählerbetrieb, heißt es in der VKU-Pressemitteilung.

kozanakrathausconsultDie Landesregierung in Baden-Württemberg hat bei den vier Regierungspräsidien (RP) in Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen jeweils ein "Kompetenzzentrum Energie" einrichtet, heißt es in einer Pressemitteilung des RP Karlsruhe vom 18. Mai. Die zunächst auf vier Jahre befristeten Kompetenzzentren sollen die Kommunen, Planungsträger und Investoren insbesondere in genehmigungsrechtlichen und planerischen Fragen bei der Umsetzung der Energiewende beraten. Die Beratung umfasst ebenso allgemeine Fragen zum Ausbau der Windkraft.

(Foto: rc) 

kozanakrathausconsultDie Stadtwerke Konstanz machen Energie zu einerm Markenprodukt. Mit der Energiemarke "Enspire" möchten die Konstanzer eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, und zwar anspruchsvolle Menschen, die grüne Energie zu ihrem gehobenen Lebensstil rechnen wie adäquate Wellness- oder Investment-Produkte. Laut Pressemitteilung des Unternehmens erhalten Enspire-Kunden bei der Buchung des Ökostrom-Produkts gleichzeitig spezielle Tourismus- und Investmentangebote.

(Foto: rc)

reck2-200x150Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Hans-Joachim Reck, hat dem entlassenen Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) seinen ausdrücklichen Dank übermittelt. Röttgen habe in den letzten Jahren die kommunale Wirtschaft und die Stadtwerke nie aus den Augen verloren. "Für seinen persönlichen Einsatz bei den kontroversen Debatten um einen unkonditionierte Laufzeitverlängerung und deren negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb im Energiemarkt möchte ich Norbert Röttgen ausdrücklich danken“, erklärte Reck in einer Pressemitteilung. Auch die Rolle der Kommunen und der kommunalen Abfallwirtschaftsunternehmen für eine funktionierende Abfallentsorgung habe Röttgen in der Auseinandersetzung um ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz richtig bewertet und die Rolle der kommunalen Unternehmen gestärkt. (Foto: VKU)

pic_5776618_1_thumbDie Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Neuer Energieanbieter (bne) haben kürzlich Uli Huener (Foto/55) in den Vorstand gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Huener ist Geschäftsführer bei Yello-Strom, eines der bne-Gründungsmitglieder. Der Bundesverband Neuer Engergieanbieter vertritt die Interessen von Energiehändlern- und lieferanten, die bei ihrer Geschäftstätigkeit auf die Netzinfrastruktur Dritter angewiesen sind.

(Foto: bne)

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

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 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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