strommastkozanakUm die Akzeptanz von neuen Strommasten zu erhöhen, will Schleswig-Holstein erstmals die Bürger finanziell beteiligen. Über diesen Umweg wollen die Landesregierung und der Netzbetreiber Tennet den Widerstand gegen neue Höchstspannungsleitungen brechen. "Wir wollen die Beteiligung der Bürger wörtlich nehmen – im Sinne von finanzieller Beteiligung", sagte eine Tennet-Sprecherin. Bereits in die Westtrasse, die ab 2015 entlang der Nordseeküste gebaut werden soll, können Bürger aller Voraussicht nach investieren. Landesregierung und Bundesnetzagentur unterstützen die Idee. (Foto: rc)

_ACC2001_-_Arbeitskopie_2Privatisierung war gestern, heute holen sich Städte und Gemeinden zurück, was sie einst unter Aspketen von Kosten und Nutzen aus ihrer Verantwortung gegeben haben. "Rekommunalisierung - Hürden, Chancen, Risiken, Erfahrungen", über dieses Thema tauschten sich die Experten der jüngsten Gesprächsrunde von rathausconsult am gestrigen Dienstag auf dem Petersberg bei Köngiswinter aus. (Foto: Hartmut Bühler)

MiFo_2012_hErhebliche wirtschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit der Energiewende sieht der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSVG), Heinrich Haasis. Nach Schätzungen der Sparkassen sind allein bis 2020 für alternative Energien, Netzinfrastrukturen und -übernahmen sowie energetische Sanierungen Investitionen von über 300 Mrd. Euro erforderlich. Die Sparkassen stünden bereit, die Energiewende vor Ort aus Kreditmitteln zu finanzieren sowie hierfür Kapital von Bürgerinnen und Bürgern über Bürgerbeteiligungsmodelle zu mobilisieren, sagte Haasis beim gestrigen 12. Sparkassen-Forum Deutscher Mittelstand in Berlin. (Foto: DSVG)

Mueller_webDie Energieeffizienz-Verpflichtungssysteme, die heute vom Ausschuss für Energie, Forschung und Industrie (ITRE) des Europäischen Parlaments verabschiedet worden sind, stoßen auch beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin auf Kritik. Hildegard Müller (Foto/BDEW), Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW erklärte in einer Pressemitteilung: "Die Unternehmen sollen verpflichtet werden, bei ihren Endkunden eine jährliche Energieeinsparung von 1,5 Prozent des Vorjahresabsatzes zu erzielen. Das ist kein kosteneffizientes, marktorientiertes Instrument".

reck2-200x150Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments hat heute mit folgendem Ergebnis über die Energieeffizienzrichtlinie abgestimmt: Die einzelnen Mitgliedsstaaten sollen sich eigene erbindliche Ziele setzen, damit die Europäische Union (EU) ihr 20 Prozent-Energieeffizienzziel bis 2020 erreichen kann. Ebenfalls verabschiedet wurde die Einführung sogenannter Endenergieeinsparverpflichtungssysteme. Hinter dem komplizierten Begriff verbirgt sich die Absicht, Energieversorger in die Verantwortung zu nehmen, ihre Endkunden zum Energiesparen zu verpflichten. Hans- Joachim Reck (Foto/VKU), Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) kommentierte in einer Pressemitteilung die Entscheidung wie folgt: „Wir begrüßen das Votum für die Verbindlichkeit der Energieeffizienz, eine gleichzeitige Einführung von Endenergieeinsparverpflichtungen lehnen wir allerdings strikt ab." Reck weiter: „Der ITRE hat zwar Lockerungen aufgenommen, diese entbinden die Mitgliedsstaaten aber nicht davon, Endenergieeinsparverpflichtungen umzusetzen." Auch die Tatsache, dass die EU-Kommission bereits Mitte 2014 erste Schritte für Energieeinsparziele bis 2030 anstoßen soll, stößt beim VKU auf deutliche Kritik. 

Scannen0007Das Bundesverwaltungsgericht sieht im Zuge der Energiewende in Deutschland viel Arbeit auf sich zukommen. Wenn etwa ein Netzausbau erforderlich sei, werde es Klagen gegen geplante Projekte geben, erklärte kürzlich Gerichtspräsidentin Marion Eckertz-Höfer anlässlich des Jahrespressegesprächs in Leipzig. Generell würden Verfahren rund um Infrastrukturprojekte ein Schwerpunkt des obersten deutschen Verwaltungsgerichts bleiben. Die derzeitige Planung sehe vor, dem Bundesverwaltungsgericht die erwarteten Streitigkeiten beim Netzausbau in erster und letzter Instanz zuzuweisen, und zwar in Form einer Spezialzuständigkeit für konkrete Höchstspannungsleitungen.

Kurth2_150_210px2807jpgRund 150 Vertreter von Bundes- und Landesbehörden sowie von Verbänden haben heute in Bonn über das Verfahren diskutiert, mit dem die Bundesnetzagentur die Umweltauswirkungen beim Ausbau des Höchstspannungsnetzes analysieren wird. „Um keine Zeit zu verlieren, bereiten wir die Umweltuntersuchungen heute schon vor. Wir haben alle Umwelt- und Gesundheitsbehörden des Bundes und der Länder sowie zusätzlich Umwelt- und Industrieverbände aufgerufen, uns bei der Festlegung des Verfahrens für die Umweltprüfungen zu beraten und aktiv zu unterstützen", betonte Matthias Kurth (Foto/Bundesnetzagentur), Präsident der Bundesnetzagentur.

ticketkontrolleMehr als 1,1 Milliarden Fahrten mit Bussen und Bahnen legten die Fahrgäste im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im vegangenen Jahr zurück - knapp vier Millionen mehr als 2010. Entsprechend stiegen die Einnahmen um rund 39 Millionen auf 1,009 Milliarden Euro. Wie in den vergangenen Jahren decken die Einnahmen durchschnittlich 50 Prozent der entstehenden Kosten im kommunalen ÖPNV. Diese Zahlen gab der VRR in Gelsenkirchen heute bei seiner Jahrespressekonferenz bekannt. (Foto: VRR)

pk_energiewende_02Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) haben heute eine gemeinsame Position der Bundesregierung zur Photovoltaikvergütung und zur EU-Energieeffizienzrichtlinie vorgelegt. Beide Minister erklärten, die Energiewende sei eines der bedeutendsten Infrastruktur- und Modernisierungsprojekte der kommenden Jahrzehnte. Sie sei mit großen Chancen für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland verbunden. Kosteneffizienz und die richtigen ökonomischen Anreize seien dabei wesentliche Kriterien für ihren Erfolg und für ihre Akzeptanz. Diese Kriterien würden mit den beiden Vorschlägen erfüllt. (Foto: BMU/Thomas Köhler/phototek)

untitledWer ist schon Experte in Fragen des Klimawandels im Alltag? Das Thema ist komplex und gilt als eines der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die nationale und internationale Klimapolitik gibt den großen Rahmen vor. Die Ziele umzusetzen, bleibt den Akteuren auf der lokalen und regionalen Ebene vorbehalten. Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in Hannover hat sich diese Thematik zu eigen gemacht und im Rahmen eines EU-Projektes einen Handlungsleitfaden "BalticClimate Toolkit" veröffentlicht. Dieses "Toolkit" stellt wissenschaftlich fundiert das passende "Werkzeug" zur Hand, um die Thematik Klimawandel so aufzubereiten, dass nicht nur Fachleute, sondern auch ganz normale Bürger davon profitieren. Das bedeutet, passende Antworten auf die Frage: "Was tun, wenn sich das Klima ändert?". (Foto: ARL)

Am Roundtable: "Wärmewende als Querschnittsaufgabe kommunaler Unternehmen" nahmen teil ...

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

Termine / Veranstaltungen

21./22.08.2018 Leipzig

 

Ostdeutsches Energieforum

 

28./29.08.2018 Frankfurt am Main 

 

11. Energie Effizienz Messe  2018

 

04.09.2018 Köln 

 

1. Kommunale Open Government Konferenz 2018

 

11./12.09.2018 München 

 

13. Deutscher Energiekongress

 

12.09.2018 Berlin 

 

Wasserinfrastruktur: Wie erhalten wir den Schatz unter der Straße? (DVGW/VKU)

 

18./19.09.2018 Köln 

 

VKU-Stadtwerkekongress 2018: Verstehen.Verbinden.Vernetzen.

27.09.2018 Duisburg

 

 

1. BEW-Konferenz: Energie-Immobilien-Stadtentwicklung

 

 

08./09.10.2018 Stuttgart 

 

elect! 2018 - ATZ-Kongress Electrified Mobility

22.11.2018 München

 

Kommunale Steuerungsmöglichkeiten und aktuelle Aspekte der Einzelhandels- und Innenstadtentwicklung

 

                          
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Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

Die Fachgespräche unserer "Roundtables" im Printformat & Videos finden Sie auch bei YouTube.

Die UBG: IT-Services, Verlag und Druckerei


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