"Energiemanagement und Energieeffizienz sind schon längst nicht mehr nur in energieintensiven Betrieben ein Thema. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig Investitionen in Energieeffizienz sind, um Energiekosten zu senken und damit Wettbewerbsvorteile zu erschließen. So investieren aktuell 37 Prozent der Unternehmen Kapital, um ihre Energieeffizienz zu steigern. 2009 lag dieser Anteil noch bei 31 Prozent. Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat mittlerweile ein betriebliches Energiemanagement umgesetzt." Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena) im Interview mit manager magazin online vom 16. April 2012.

Scannen0003Fragen, die beantwortet werden wollen: Was können existierende administrativ-kommunale Strukturen in Zeiten des demographischen Wandels und der Budgetkrise überhaupt noch absichern? Welchen Handlungsbedarf gibt es in Deutschland und welche Erfahrungen sammelten Bundesländer wie Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern mit Funktional- und Territorialreformen? Welchen Weg geht Europa hinsichtlich einer sich verändernden Rolle der Kommunen im Staat? Fragen wie diese werden nach Auskunft der Veranstalter während der 18. Fachtagung des Kommunalwissenschaftlichen Instituts (KWI) der Universität Potsdam am 20. April 2012 auf dem Uni-Campus Griebnitzsee im Mittelpunkt stehen.

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Scannen0001kozanakDie angeschlagene Solarbranche wird nach Einschätzung von Experten auch nach der deutlichen Kürzung ihrer Fördermittel einen wichtigen Anteil zur Energiewende liefern. Tim Mennel, Verantwortlicher für den Forschungsschwerpunkt Energie beim Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), sieht aber deutlich größeres Potenzial in der Windenergie. „Beim Ziel der Bundesregierung, den Anteil der erneuerbaren Energie bis zum Jahr 2020 auf 35 Prozent zu steigern, wird die Windenergie das Rückgrat sein.“ Für Rückenwind würden vor allem die Offshore-Anlagen sorgen, erklärte Mennel gegenüber FOCUS Online.

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Scannen0004aDie Deutsche Telekom steigt ins Stromgeschäft ein. Der Dax-Konzern bietet Energieversorgern ein Komplettpaket für virtuelle Kraftwerke. Partner dafür sind der Hersteller von Blockheizkraftwerken (BHKW) Motoren AT und der Spezialist für Energie-Kommunikation GreenCom Networks. Das neue Angebot besteht aus Einbau und Wartung des BHKWs, der Fernsteuerung für den Energieversorger sowie einem Webportal für den Immobilienbesitzer. Mit dieser Lösung seien Energieversorger schnell in der Lage, kleine BHKWs zu vermarkten und dann als virtuelles Kraftwerk zu steuern. So könnten Versorger künftig Schwankungen im Stromnetz auf Knopfdruck ausgleichen, erklärte Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom in einer Pressemitteilung des Konzerns. Die Telekom nutzt ihre Kommunikationsinfrastruktur und ihr Know-how für Massendaten, um gemeinsam mit Partnern das intelligente Stromnetz der Zukunft zu bauen und neue Wachstumschancen zu erschließen. Dieses Angebot ist nach den Worten eines Telekom-Sprechers besonders interessant für Stadtwerke.

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Scannen0004Über 900 Bürger wollen Energiepartner der Augsburger Stadtwerke (swa) werden. Das Angebot der Stadtwerke, gemeinsam mit den Bürgern in den Ausbau regenerativer Energie vor Ort zu investieren, ist auf ein „überwältigendes Interesse gestoßen", erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Claus Gebhardt in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Innerhalb von einem Monat sei die Zehn-Millionen-Euro-Marke überschritten worden. Die Stadtwerke schließen deshalb bereits vor Ablauf der Zeichnungsfrist am 22. April die Liste der Interessenten.

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Wie die Lausitzer Rundschau in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, werden die Stadt- und Überlandwerke Luckau-Lübbenau neuer Betreiber des Stromnetzes der Stadt Lübbenau/Spreewald (Brandenburg). Ein entsprechender Beschlussentwurf liege den Stadtverordneten für ihre Sitzung am 25. April 2012 vor. Zunächst habe neben den Stadtwerken auch der bisherige Vertragspartner enviaM sein Interesse an einer neuen Vereinbarung bekundet, dann aber sein Angebot zurückgezogen. Die Stadt habe sich nunmehr entschlossen, den Konzessionsvertrag abzuschließen. Auch bei einer erneuten Ausschreibung seien keine anderen Ergebnisse zu erwarten. Zudem liege der Abschluss mit dem kommunalen Unternehmen durchaus im Interesse von Lübbenau, weil die Stadt- und Überlandwerke bereits Vertragspartner beim Gas seien. (ik)

Wechsel in der Geschäftsführung der Stadtwerke Gronau (NRW). Nach 14-jähriger Tätigkeit, davon fast zehn als Geschäftsführer, ist Friedrich-Wilhelm Goldmeier zum 1. April 2012 in den Ruhestand gegangen. Zeitgleich hat Dr. Wilhelm Drepper als neuer Geschäftsführer bei den Stadtwerken Gronau seine Tätigkeit aufgenommen. Zuvor war Drepper Vertriebsleiter bei den Stadtwerken Münster.

P1010663Die Stadt Korschenbroich (NRW) steigt in die Stromversorgung ein. Die Entscheidung, eigene Stadtwerke zu gründen, wurde in der Ratssitzung Ende März 2012 getroffen. In der Sitzung hatten sich die Mehrheitsfraktionen von CDU (22) und SPD (8)  für den Stromanbieter NEW als künftigen Geschäftspartner ausgesprochen, der die technische und kaufmännische Geschäftsführung der künftigen Stadtwerke stellen soll. Zuvor hatten sich Rat und Verwaltung fachliche Untersützung bei einer Kölner Beratungsgesellschaft eingeholt. Deren Wirtschaftsanalyse hatte ergeben, dass die Gründung eigener Stadtwerke in Korschenbroich empfehlenswert sei.

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2012_045_E_Mobilitaet_Campusflotte_und_e_Verkehrsraum_StuttgartDie Bundesregierung  hat kürzlich darüber entschieden, welche Regionen im Rahmen des Programms „Schaufenster Elektromobilität“ gefördert werden. Danach sind die folgenden vier Regionen aufgrund der Empfehlungen einer 13-köpfigen Fachjury ausgewählt worden: Baden-Württemberg mit „2Living Lab BW E-Mobil“, Berlin/Brandenburg und das Thema „Internationales Schaufenster der Elektromobilität“, Niedersachsen mit „Unsere Pferdestärken werden elektrisch“ sowie Bayern/Sachsen unter dem Motto „Elektromobilität verbindet“. Die Jury Wissenschaftlern und Fachverbänden hatte insgesamt 23 Bewerbungen geprüft und bewertet. Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt der Bund Fördermittel in Höhe von bis zu 180 Millionen Euro zur Verfügung.

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Matthias Sommer, der Vertriebs- und Marketingchef der Stadtwerke Trier (SWT) hat das Unternehmen verlassen. Neuer Leiter des Bereichs ist seit März 2012 Thomas Speckter. Über den Personalwechsel berichtete die Zeitung "Trierischer Volksfreund" in der online-Ausgabe am 4. April 2012. Sommer war seit August 2008 bei den SWT und hatte dort den bundesweiten Verkauf von Strom und Gas an Geschäftskunden maßgeblich mit vorangetrieben. Sein Nachfolger Thomas Speckter leitete zuvor die Abteilung Energiebeschaffung/Absatzcontrolling der SWT. (ik)

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06./07.11.2018 Dresden

 

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