Heute ist "Global Wind Day". Auch in Deutschland wird gefeiert. Der Bundesverband Windenergie e.V. macht auf einen entsprechenden Veranstaltungskalender aufmerksam.

Scannen0009Die wirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser hat sich gegenüber 2010 weiter verschlechtert. Die Quote der Häuser mit erhöhter Insolvenzgefahr stieg von zehn auf 15 Prozent. Um die Investitionsfähigkeit der Kliniken sei es ebenfalls schlecht bestellt. Nur rund die Hälfte der Kliniken erwirtschafte dafür ausreichend hohe Erträge. Zu diesen Ergebnissen kommt unter anderen der achte "Krankenhaus Rating Report" 2012, den das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI/Essen) gestern in Berlin im Rahmen des "Hauptstadtkongress 2012 - Medizin und Gesundheit" vorstellte. Die Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft schneiden im Durchschnitt schlechter ab als freigemeinnützige oder private. Eine Ausnahme bilden die ostdeutschen kommunalen Kliniken, die mit nur drei Prozent gegenüber 18 Prozent der westdeutschen im "roten Bereich" liegen.

(Foto: rc)

IMG_0321_PIIm Rahmen des Forschungsprojektes "Windenergienutzung im Binnenland“ des Bundesministeriums für Umwelt, Forschung und Reaktorsicherheit (BMU) weihte das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) am vergangenen Mittwoch einen 200 m hohen Messmast am Rödeser Berg bei Wolfhagen ein. Dieser nordhessische Standort sei sehr gut geeignet, die Windbedingungen im bewaldeten Mittelgebirge detailliert zu untersuchen, heißt es in einer Pressemitteilung des Instituts. Projektziel ist, grundsätzliche Erkenntnisse für den Bau von höheren Windenergieanlagen in waldreicher Umgebung zu gewinnen sowie die Planung von Windparks und die Auslegung der Anlagendesigns zu optimieren.

(Foto: Fraunhofer IWES)

Das Bundesverfassungsgericht treibt die Prüfung des Atomausstiegs voran, für den die Energieversorger rund 15 Milliarden Euro Schadensersatz fordern. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" will der Erste Senat noch in dieser Woche die Verfassungsbeschwerde des Stromerzeugers Eon an die Bundesregierung, den Bundestag sowie an 63 weitere Institutionen zur Stellungnahme verschicken - vom Bundesverband der Deutschen Industrie bis hin zur Umweltschutzorganisation Greenpeace. Nach Ansicht von Beobachtern zeige die hohe Zahl der Adressaten, wie ernst das Gericht die Verfassungsbeschwerden nehme. Denn auch die Verfassungsbeschwerde des Energieversorgers RWE soll noch im Juni demselben großen Kreis von Betroffenen zugestellt werden.

abel_thomas_kontaktPräsidium und Vorstand des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) haben heute Thomas Abel (Foto/44) als Geschäftsführer Wasser/Abwasser wiedergewählt. Abel leitet die Abteilung bereits seit 2006.

(Foto: VKU)

Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Bericht an die Bundesregierung über die Auswirkungen der Sonderregelungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz veröffentlicht. Zum Jahresende 2011 haben 77 Biogasanlagen 275 Kubikmeter Biogas einspeist. Diese Werte stellten eine Steigerung von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar, teilte die Behörde mit. Bezogen auf das Mengenziel für das Jahr 2020 von sechs Milliarden Kubikmeter seien das jedoch erst 4,6 Prozent. Als Ursache für diese niedrige Quote gab Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, die hohen Produktionskosten von rund 5,7 Cent pro Kilowattstunde im Vergleich zum fossilen Erdgas an.

Der Biogas-Monitoringbericht ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Foto_120611_JPK_Vorstand_DownloadDie Kunden der Stadtwerke müssen sich auf weiter steigende Preise einstellen. Grund seien die hohen Kosten durch die Energiewende, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke-Holding Thüga, Ewald Woste (Foto: Mitte), am heutigen Montag auf der Bilanz-Pressekonferenz in München. Die Thüga-Gruppe, zu der etwa 90 kommunale Versorger gehören, werde bis zum Jahr 2020 eine Milliarde Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren, kündigte Woste an.

In diesem Jahr will die Thüga 100 bis 150 Millionen Euro für den Erwerb weiterer Windparks ausgeben. Bereits 2011 hatte die Gruppe zwei Anlagen mit einer Gesamtleistung von 90 Millionen Kilowattstunden im Jahr gekauft. Außerdem will die Thüga in diesem Jahr 500 Millionen Euro in Bioenergien stecken. Enorme Kosten werde auch die Modernisierung des 26.000 Kilometer langen Stromverteilnetzes verursachen. Bis 2020 müsse die Thüga dafür 1,9 Milliarden Euro aufwenden.

(Foto: Thüga/Vorstand)

_BBB3614Die Frage um Arbeitsmärkte und Personal stellt sich in großen Städten anders als in kleinen Kommunen. „Was ist beispielsweise in einer kleinen Westerwald-Gemeinde, deren Stadtwerke mit 50 Mitarbeitern 30.000 Menschen versorgen? Die haben völlig andere Probleme, können die Breite der erforderlichen Funktionalitäten, zum Beispiel im Regulierungsmanagement, gar nicht mehr abbilden und werden – wenn sie nicht komplett aufgeben wollen – sehr viele Aufgaben des operativen Geschäfts autsourcen müssen“, sagt Roman Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter der in Düsseldorf ansässigen smm managementberatung. Diese und weitere Thesen diskutierten Personalexperten kürzlich auf dem Petersberg bei Bonn im Rahmen des rathausconsult roundtable zum Thema Zukunft Personal im öffentlichen Sektor.

(Foto: Hartmut Bühler)

P1010699Die Berliner Wasserbetriebe (BWB), größter Wasserversorger Deutschlands, müssen die Preise senken. Das Bundeskartellamt hat am Dienstag eine abschließende Verfügung gegen die BWB wegen missbräuchlich überhöhter Trinkwasserpreise erlassen. Damit werden die Berliner Wasserbetriebe bis 2015 auf Erlöse im Wert von rund 254 Millionen Euro verzichten müssen. Dieser Betrag soll nach Darstellung des Bundeskartellamtes den Berliner Wasserkunden unmittelbar zugute kommen. Die Berliner Wasserbetriebe wollen gegen die Verfügung Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen.

(Foto: rc)

Dieter Lindauer hat seine neue Position als Geschäftsführer der Stadtwerke Rodgau (Kreis Offenbach/Hessen) angetreten. Der 47-Jährige war bis Juni 2010 Geschäftsführer der Stadtwerke Offenbach Holding und zuletzt als Leiter des Eigenbetriebs für Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und regenerative Energien der Stadt Augsburg tätig.

(Quelle: op-online.de)

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 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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