P1010903rckozanak"Grüne" Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Stromnetze könnten in einem Europäischen Wachstumspaket eine zentrale Rolle spielen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Deutschen Instituts der Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und dem Institut für Nachhaltige Entwicklung und Internationale Beziehungen (IDDRI) in Paris. Mit den Investitionen könne Europa den Bedarf an Öl, Gas und Kohle reduzieren und damit gleichzeitig Klimaziele umsetzen sowie jährlich rund 300 Milliarden Euro Brennstoffkosten einsparen, sagt Karsten Neuhoff, Experte für Klimapolitik am DIW Berlin.

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Stadtwerkevertreter aus ganz Deutschland sowie Experten aus Politik und Wissenschaft diskutierten kürzlich im Rahmen des ASEW-Forums in Hannover, welchen Beitrag die Stadtwerke für das Gelingen der Energiewende leisten und wie sich darüber hinaus Stadtwerke im wachsenden Energieeffizienz-Markt positionieren können.

Der deutsche Chef von General Electric Energy, Stephan Reimelt, im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Deutschland hat kein Problem mit der Energieerzeugung, es ist genug Strom da. Wir haben 160,5 Gigawatt an installierter Leistung, benötigt werden als gesicherte Leistung gut 83 Gigawatt. Die große Herausforderung auch für die Industrie liegt daher im Energiemanagement. Da werden sich in den kommenden Jahren ganz neue Spieler am Markt einfinden".

Scannen0007Der 3. Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat am 6. Juni 2012 in 19 Pilot-Beschwerdeverfahren entschieden, dass die Berechnungsmetholde der Bundesnetzagentur zur Ermittlung der Anlagenkosten unzutreffend sei, und die Bescheide der Bundesnetzagentur daher aufgehoben. In den Verfahren wird um die Frage gestritten, inwieweit Gas- und Stromnetzbetreiber die Preis- und Lohnentwicklung bei den Herstellungskosten ihrer Leitungen und Anlagen berücksichtigen dürfen. Fast 300 Gas- und Strom-Netzbetreiber aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter zahlreiche Stadtwerke, hatten sich gegen die Berechnungsmethode der Bundesnetzagentur von dem Oberlandesgericht Düsseldorf beschwert.

Scannen0011Der Deutsche Städtetag hat heute anlässlich seiner Präsidiumstagung in Kassel an Bund und Länder appelliert, die Kommunen vor künftigen neuen Belastungen durch den europäischen Fiskalpakt zu schützen. Außerdem will der kommunale Spitzenverband erreichen, dass die Kommunen in dem Gremium, das in Deutschland demnächst über die Einhaltung der Regeln des Fiskalpakts wachen soll, Sitz und Stimme erhalten.

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120216_dsc4192aEin Drittel aller kommunalen Unternehmen im VKU ist bereits im Bereich der Elektromobilität engagiert oder plant es. Zudem haben die 273 Unternehmen, die an einer aktuellen Mitgliederumfrage des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) zum Thema E-Mobilität teilgenommen haben, bereits 900 öffentlich zugängliche Ladepunkte errichtet. Bis 2014 soll laut VKU die Anzahl verdoppelt werden. „Kommunale Unternehmen tragen die Elektromobilität in die Breite und schaffen es, die Technologieentwicklung über die Schaufensterprojekte hinaus wahrnehmbar zu machen", erklärte VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck heute in Berlin. Städten und Gemeinden, den kommunalen Verkehrsunternehmen und Energieversorgern komme bei der Elektromobilität eine Schlüsselrolle zu. Denn Elektromobilität finde in den Kommunen statt. Sie sei weit mehr als nur ein Pkw, der mit einem Elektromotor ausgestattet sei. (Foto: RWE)

 

DSC_2332kozanakAm 30. Mai haben die vier Übertragungsnetzbetreiber den Netzentwicklungsplan in Berlin vorgestellt. Für Nordrhein-Westfalen ist Amprion das "zuständige" Unternehmen. Da der Netzentwicklungsplan noch bis zum 10. Juli zur Konsultation steht, bietet das nordrhein-westfälische Klimaschutzministeriums und die EnergieAgentur.NRW am 26. Juni 2012 in Düsseldorf eine Informationsveranstaltung unter dem Titel "EnergieDialog.NRW: Die Herausforderung Netzausbau" an. Weitere Informationen zu der kostenfreien Veranstaltung hier.

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kartenbeispiele_presse_e4087136ceWie viele Menschen wohnen in der Metropole Ruhr? In welchen Städten oder Kreisen leben sie? Wie alt sind sie? Welchen Bildungsabschluss haben sie? Wo arbeiten sie? Welche Städte haben die meisten Erholungsflächen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt das interaktive Statistik-Portal des Regionalverbandes Ruhr (RVR), das ab dem 18. Juni online abgerufen werden kann. Das Abgebot steht allen Nutzern kostenlos zur Verfügung.

(Abb.: Regionalverband Ruhr)

DSC_2337kozanak100 Chefs von Stadtwerken und regionalen Energievesorgungsunternehmen sind zwischen März und April dieses Jahres zum Thema "Energiewende" befragt worden. Demnach sehen sich die Stadtwerke-Manager in der Rolle als Gestalter der Energiewende, und sie erhoffen sich von der Dezentralisierung der Stromerzeugung wieder eine größere Bedeutung ihrer Unternehmen im Markt. Allerdings schätzen nur zwei Drittel (67 Prozent) der Stadtwerke in Deutschland ihre Marktchancen in Zukunft als gut oder sehr gut ein. Als größte Hemmnisse für die Umsetzung der Energiewende geben die Stadtwerke vor allem die unklaren, unzuverlässigen politischen Rahmenbedingungen (44 Prozent), die mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung für die notwendigen Maßnahmen (36 Prozent) und den schleppenden Leitungsausbau (36 Prozent) an. Das sind erste Ergebnisse der zehnten Stadtwerkestudie, die die Beratungsgesellschaft Ernst & Young in Kooperation mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) durchgeführt hat und die heute in Berlin vorgestellt wurde.
(Foto: rc)
 

Peter Terium, von Juli an amtierender neuer Chef des zweitgrößten deutschen Energiekonzerns RWE, hat nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom 17. Juni angekündigt, dass er den Konzern umkrempeln wolle. Auf einem Führungstreffen der wichtigsten Manager am vergangenen Wochenende in Istanbul habe Terium nach Angaben aus Teilnehmerkreisen die Energiewende seines Konzerns dargestellt. Danach willl sich RWE auch international vom Neubaugeschäft von Atomkraftwerken verabschieden und sich viel stärker als bisher im Solargeschäft engagieren. Konkret solle es demnach um den Bau von Kraftwerken zusammen mit Stadtwerken gehen, berichtet die SZ weiter. Diese Schwenk werde auch von den kommunalen Aktionären des Konzerns befürwortet.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

 

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