Scannen0015Die Stadtwerke Bad Wörishofen zieht es nach Sachsen-Anhalt. Der Grund: Der Bau eines Windparks. Wie die Augsburger Allgemeine Zeitung kürzlich berichtete, sollen in Neutz (Sachsen-Anhalt) in zwei Bauabschnitten jeweils fünf Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 22 Megawatt gebaut werden. Der geplante Windpark ist ein Projekt der Energieallianz Bayern. Neben den Stadtwerken Bad Wörishofen gehören dieser Allianz 25 weitere kleinere Energieerzeuger an.

(Foto: rc)

st_03_72Das Thema erneuerbare Energien in Deutschland belebt den Arbeitsmarkt. Nach einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung für das Bundesumweltministerium boten die Entwicklung und Produktion der erneuerbaren Technologien sowie die Bereitstellung von erneuerbar erzeugtem Strom, Wärme und Kraftstoffen im Jahr 2011 rund 382. 000 Beschäftigten in Deutschland Arbeit. Das ist ein Plus von etwa vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 280.000 Arbeitsplätze, etwa drei Viertel der für 2011 ermittelten Beschäftigung, sind der Studie zufolge auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen. Die Solarenergie hat im vergangenen Jahr mit insgesamt 125.000 direkt und indirekt der Branche zuzurechnenden Beschäftigten den größten Anteil an den Beschäftigten im Bereich der erneuerbaren Energien. Davon sind rund 111.000 der Photovoltaik zuzurechnen, gefolgt von Biomasse (rund 124.000 Beschäftigte) und Windenergie mit mehr als 100.000 Beschäftigten.

(Foto: BMU/Oberhäuser)

 

Scannen0005kozanakrathausconsultUnter dem Titel "Vorreiter der Energiewende - Stadtwerke und erneuerbare Energien" hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) heute in Rodolfzell zur Beteiligung an einem bundesweiten Wettbewerb aufgefordert. Die Ausschreibung richtet sich an kommunale Energieversorger, die durch ihr besonderes Engagement das Gelingen der Energiewende vorantreiben. Bewerbungsschluss für die Teilnahme ist der 30. Juni 2012. Der Wettbewerb richtet sich an alle deutschen Stadt- und Gemeindewerke sowie Regionalversorger, bei denen eine oder mehrere Kommunen mit mindestens 25 Prozent beteiligt sind.

(Foto: rc)

DSC_1788kozanakEnde 2010 lebten in Nordrhein‑Westfalen rund 3,6 Millionen ältere Menschen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW in Düsseldorf anlässlich des "Tages der älteren Generation" zum 4. April 2012 mitteilte, war etwa jeder fünfte Einwohner (20,3 Prozent) mindestens 65 Jahre alt. Ende 2000 hatte dieser Anteil bei 17,0 Prozent und vor 35 Jahren (1975) noch bei 13,8 Prozent gelegen. Damit ist von 1975 bis 2010 der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung um 6,5 Prozentpunkte angestiegen. Für die Städte und Gemeinden des Landes ermittelten die Statistiker bis Ende 2010 zum Teil deutliche Unterschiede bezüglich des Anteils der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung.

(Foto: rc)

os003_72Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) stellt aktuell ein Internet-Update ausgewählter Daten zur Broschüre „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“ (Stand Juli 2011) zur Verfügung. Die aktualisierten Daten (Stand Dezember 2011) gehen auf Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Erneuerbare Energien – Statistik“ (AGEE-Stat) zurück, die seit Februar 2004 als unabhängiges Fachgremium arbeitet.

Foto: BMU/Thomas Härtrich

TMB_PlakatEnde März 2012 konnte Oberbürgermeister Boris Palmer (B90/Grüne) in Orlando/Florida den 2012 EE Visionary Award entgegennehmen. Mit dem Preis wurden drei Tübinger Projekte ausgezeichnet: Die städtische Klimaschutzkampagne "Tübingen macht blau", die studentische Initiative Greening the University sowie das Uni-Projekt "Clear-Up" des Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie. Der Award wird vom Energy Efficiency Global Forum vergeben, einem jährlich stattfindenden internationalen Expertentreffen zur Energieeffizienz. 2012 organisierte die Konferenz die "Alliance to Save Energy", ein überparteilicher Zusammenschluss US-amerikanischer Unternehmer, Politiker und Behörden.

Die Stadt Tübingen wurde europäischer Sieger des Awards 2012 mit der Begründung, sie habe sowohl den absoluten Energieverbrauch als auch den Energieverbrauch pro Kopf zwischen 2004 und 2009 um sieben beziehungsweise zwölf Prozent verringern können. Wobei die Einwohnerzahl in diesem Zeitraum um mehr als fünf Prozent gewachsen sei. 75 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen seien lokal steuerbar, erklärte Palmer anlässlich der Preisübergabe in Orlando.

(Foto: Stadt Tübingen)

360x480P1010702kozanakDie Kölner Reclay Holding GmbH strebt die Übernahme der ebenfalls in der Domstadt etablierten Konkurrentin Vfw GmbH an. Die Vfw gehört zur Reverse Logistics GmbH (RLG) in Dornach bei München. Ziel sei die Sicherung einer relevanten Unternehmensgröße im Markt der dualen Systeme, kommentierte RLG-Geschäftsführer Patrick Wiedemann die Transaktion in einer Pressemitteilung Ende März 2012.

Die Reclay-Gruppe ist im Umwelt- und Entsorgungsmanagement tätig. Mit ihren spezialisierten Gesellschaften deckt sie die komplette Wertschöpfungskette der Verpackungsentsorgung und –verwertung ab. Die Vfw ist ein Unternehmen innerhalb der RLG, das sich neben der Erfüllung gesetzlicher Recycling- und Entsorgungspflichten aus der Verpackungsverordnung als Spezialist für Verpackungen, Batterien und Elektrogeräte etabliert hat.

Foto: rc

P1000515kozanakDie Bundesländer fordern, die Wasserwirtschaft von den Regelungen einer möglichen EU-Richtlinie zur Vergabe von Konzessionen auszunehmen. Eine entsprechende Entschließung verabschiedete der Bundesrat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag. Der Bundesrat begründet sein Votum unter anderem damit, dass der hohe und europaweit führende Qualitätsstandard des Trinkwassers in Deutschland in hohem Maße auf die von den Kommunen verantwortete Wasserversorgung zurückzuführen sei. Die Trinkwasserversorgung sei als wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge nicht dem grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr zugänglich; bei einer europaweiten Ausschreibung sei zu befürchten, dass die Qualität dieser Versorgung zum Nachteil der Versorger signifikant sinke.

(Foto: rc)

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 30. März 2012 ebenfalls über die Novellierung der "Bioabfallverordnung, der Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsverordnung und der Düngemittelverordnung" entschieden und dieser zugestimmt. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck begrüßte die Entscheidung, denn der Bioabfallverwertung komme in Zukunft auch mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft eine größere Bedeutung zu. Ab 2015 werde die Biotonne flächendeckend eingeführt, erklärte Reck in einer Pressemitteilung seiner Verbandes.

PortalDer Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am 30. März 2012 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes beschlossen, der künftig die Zusammenschlüsse von Gemeinden erleichtern soll. Zur Begründung führte die Länderkammer aus, dass in zahlreichen Landesteilen Deutschlands kommunale Zusammenschlüsse notwendig sind, um bei zurückgehender Bevölkerung die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten. Bei solchen Zusammenschlüssen gingen typischerweise auch kommunale Grundstücke oder kommunale Gesellschaftsanteile an Unternehmen - die ihrerseits über Grundeigentum verfügten - auf eine andere oder eine neu gebildete Kommune über. In zahlreichen dieser Fallkonstellationen komme es dabei zu steuerpflichtigen Vorgängen.

(Foto: Pressestelle Bundesrat)

Am Roundtable: "Wärmewende als Querschnittsaufgabe kommunaler Unternehmen" nahmen teil ...

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

Termine / Veranstaltungen

21./22.08.2018 Leipzig

 

Ostdeutsches Energieforum

 

28./29.08.2018 Frankfurt am Main 

 

11. Energie Effizienz Messe  2018

 

04.09.2018 Köln 

 

1. Kommunale Open Government Konferenz 2018

 

11./12.09.2018 München 

 

13. Deutscher Energiekongress

 

12.09.2018 Berlin 

 

Wasserinfrastruktur: Wie erhalten wir den Schatz unter der Straße? (DVGW/VKU)

 

18./19.09.2018 Köln 

 

VKU-Stadtwerkekongress 2018: Verstehen.Verbinden.Vernetzen.

27.09.2018 Duisburg

 

 

1. BEW-Konferenz: Energie-Immobilien-Stadtentwicklung

 

 

08./09.10.2018 Stuttgart 

 

elect! 2018 - ATZ-Kongress Electrified Mobility

22.11.2018 München

 

Kommunale Steuerungsmöglichkeiten und aktuelle Aspekte der Einzelhandels- und Innenstadtentwicklung

 

                          
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Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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Die UBG: IT-Services, Verlag und Druckerei


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