DownloadPKNetzausbauBild1_jpgDer Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann (Foto), gab gestern in Berlin den Startschuss für die Bürgerbeteiligung am Netzentwicklungsplan 2012, mit dem der Ausbau der Stromhochspannungsnetze für die Energiewende fit gemacht werden soll. Bürger, Verbände, Umweltorganisationen und Behörden seien gefragt, beim Netzausbau mitzureden und so die Energiewende mitzugestalten. "Aktive Beteiligung ist gewünscht", sagte Homann. Stellungnahmen könnten von jetzt an bis zum 2. November bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden. Neben Informationsangeboten über das Internet wird der Entwicklungsplan auch auf Informationstagen in den Städten Bonn (20.9.), Nürnberg (26.9.), Hamburg (2.10.), Erfurt (5.10.), Hannover (9.10.)  und Stuttgart (11.10.) vorgestellt.

(Foto: imophotothek.net/Bundesnetzagentur)

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Hattingen hat in seiner Sitzung Ende August den 55-jährigen Diplom-Kaufmann Jürgen Wille einstimmig zum neuen Geschäftsführer bestellt. Der amtierende Stadtwerkechef, Rainer Dentgen, wird am 31. Dezember 2012 in den Ruhestand gehen, so dass Wille sein  Amt zu Beginn des neuen Jahres antreten wird.

DSC_2340Wenn es um ihre Mitsprache geht, dann wünschen sich 89 Prozent der Bürger mehr Möglichkeiten. Sollten neue Stromtrassen, Kraftwerke oder Straßen geplant werden, bei Infrastrukturprojekten dieser Größenordnung sehen nahezu zwei Drittel der Bürger die Behörden in der Pflicht, eine deutlich aktivere Informationspolitik zu betreiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle (August 2012) repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die auf einer Fachkonferenz der Stiftung gestern in Berlin vorgestellt worden ist.

DSC_2325kozanakrcNeue Zahlen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) belegen nach einer Mitgliederumfrage, dass im Zuge der Energiewende die kommunalen Stadtwerke ihren Marktaneil am deutschen Strommarkt gegenüber den großen Energiekonzernen deutlich vergrößern konnten. Gemessen an der bis Ende vergangenen Jahres installierten Gesamtleistung von knapp 160.000 Megawatt stieg ihr Marktanteil von unter zehn Prozent im Jahr 2010 auf 12,6 Prozent. Als einen Grund für die Verschiebung nannte der VKU heute in Berlin den Erwerb des Energieversorgers Steag durch sieben Stadtwerke im Ruhrgebiet. Aktuell befänden sich knapp 20.000 Megawatt Leistung im Besitz kommunaler Energieerzeuger, 2010 waren es erst gut 15.000 Megawatt.

(Foto: rc)

563142_tZur Beschleunigung der Energiewende in Bayern setzt der Freistaat auf eine stärkere Beteiligung von Kommunen und Bürgern. Ein sechs Millionen schweres Förderprogramm, das bis ins Jahr 2014 reichen soll, brachte Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber am Montag in München an den Start. Die bereit gestellten Millionen sollen den Einstieg in eine regionale Energieerzeugung auf Basis von Ökoenergien erleichtern und Bürger und Kommunen animieren, ihre regionalen Potentiale zu nutzen und selbst Energieerzeuger zu werden. Kommunalvertreter begrüßten das Förderprogramm.

(Foto: Staatsministerium. Umweltminister Dr. Marcel Huber (rechts) im Beisein der Vertreter der Bayerischen Kommunalen Spitzenverbände)

 

DSC_2330Die vom Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) aktuell gemachten Vorschläge zur Einführung eines umfassenden Kapazitätsmechanismus in Deutschland sind aus Sicht des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in der vorgeschlagenen Form nicht praktikabel umsetzbar. Das im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellte EWI-Gutachten schlägt die Einführung von Versorgungssicherheitsverträgen nach dem Jahr 2020 vor. Die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Hildegard Müller, erklärte heute anlässlich der Übersendung der Stellungnahme des Verbandes an das Bundeswirtschaftsministerium, dass beispielsweise eine Lösung gefunden werden müsse, in der auch die erneuerbaren Energien in die Verantwortung genommen würden, für die Versorgungssicherheit zu sorgen.

(Foto: rc)

stadtwerke-aufsichtsratNils Kraft, seit 1. Juli 2012 Hauptamtlicher Stadtrat in Rüsselsheim, ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Rüsselsheim GmbH. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Stadtrat und Baudezernent Ende August von Oberbürgermeister Patrick Burghardt in dieses Amt bestellt worden. Der 35jährige Kraft (links) löst den ehrenamtlichen Stadtrat Siegbert Reinig (Mitte) ab, der seit 2006 an der Spitze des Aufsichtsrat stand und sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer (rechts) dankte Reinig für dessen konstruktive Zusammenarbeit. Während der Amtszeit von Siegbert Reinig hatten sich die Stadtwerke mit mehreren Geschäftsfeldern neu aufgestellt, und anderem wurde das Stromnetz in der Stadt übernommen.

(Foto: Stadtwerke Rüsselsheim)

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer warnte auf dem gestrigen Sonntagstreffen der Grünen-Partei die Versammlung davor, allzu sorglos gegen die raffgierigen Stromerzeuger zu polemisieren - schließlich sei er in Personalunion als grüner Oberbürgermeister und Stadtwerke-Aufsichtsratschef selber einer. Die Stadtwerke Tübingen würden aktuell vom Bau eines geplanten Gaskraftwerkes absehen, weil es sich unter den gegenwärtig herrschenden Bedingungen nicht rechne. Die Grünen täten sich allerdings keinen Gefallen damit, die Frage der Versorgungssicherheit bei der Stromversorgung zu vernachlässigen. Zuvor hatte sein Parteikollege und Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Jürgen Trittin, bekundet, er freue sich, wenn Gaskraftwerke kaum noch ausgelastet seien. (ik)

WARTESCHLEIFEAm kommenden Samstag, den 1. September 2012 tritt die neumonatige Übergangsregelung (die endgültige am 1. Juni 2013)  für kostenlose Warteschleifen in Kraft. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, sind ab diesem Zeitpunkt Wartezeiten für Telefonanrufer aller Sonderrufenummern, wie bespielsweise die 0180 oder 0900, nur noch in den Fällen zu bezahlen, wenn entweder ein Festpreis gelte oder mindestens die ersten zwei Minuten der Verbindung für den Anrufer kostenfrei seien. Bei ortsgebundenen und entgeldfreien Rufnummern sowie herkömmlichen Mobilfunkrufnummern sei auch weiterhin der Einsatz von Warteschleifen uneingeschränkt möglich. (Graphik: rc)

opoj_ik.jpgEnergieeffizienz, Kapazitätsmärkte, juristische Feinheiten und Ungereimtheiten in der Umsetzung der Energiewende waren die Top-Themen auf dem Programm der „4. VKU-NRW Tagung“ am 28. und 29. August 2012 auf Schloss Bensberg bei Köln. Matthias Otte (Bundesnetzagentur), NRW-Staatssekretär Udo Paschedag (Ministerium für Klimaschutz und Umwelt), Sven-Joachim Otto (pwc) und Hermann Janning (VKU-Vizepräsident und Vorsitzender VKU-NRW) referierten und diskutierten mit rund 60 Teilnehmern, die ihrerseits die Gelegenheit nutzten, persönliche Netzwerke zu pflegen. 

(v.l.n.r./Foto: I. Kozanák)

Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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