DSC_1788kozanakEnde 2010 lebten in Nordrhein‑Westfalen rund 3,6 Millionen ältere Menschen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW in Düsseldorf anlässlich des "Tages der älteren Generation" zum 4. April 2012 mitteilte, war etwa jeder fünfte Einwohner (20,3 Prozent) mindestens 65 Jahre alt. Ende 2000 hatte dieser Anteil bei 17,0 Prozent und vor 35 Jahren (1975) noch bei 13,8 Prozent gelegen. Damit ist von 1975 bis 2010 der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung um 6,5 Prozentpunkte angestiegen. Für die Städte und Gemeinden des Landes ermittelten die Statistiker bis Ende 2010 zum Teil deutliche Unterschiede bezüglich des Anteils der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung.

(Foto: rc)

os003_72Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) stellt aktuell ein Internet-Update ausgewählter Daten zur Broschüre „Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung“ (Stand Juli 2011) zur Verfügung. Die aktualisierten Daten (Stand Dezember 2011) gehen auf Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Erneuerbare Energien – Statistik“ (AGEE-Stat) zurück, die seit Februar 2004 als unabhängiges Fachgremium arbeitet.

Foto: BMU/Thomas Härtrich

TMB_PlakatEnde März 2012 konnte Oberbürgermeister Boris Palmer (B90/Grüne) in Orlando/Florida den 2012 EE Visionary Award entgegennehmen. Mit dem Preis wurden drei Tübinger Projekte ausgezeichnet: Die städtische Klimaschutzkampagne "Tübingen macht blau", die studentische Initiative Greening the University sowie das Uni-Projekt "Clear-Up" des Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie. Der Award wird vom Energy Efficiency Global Forum vergeben, einem jährlich stattfindenden internationalen Expertentreffen zur Energieeffizienz. 2012 organisierte die Konferenz die "Alliance to Save Energy", ein überparteilicher Zusammenschluss US-amerikanischer Unternehmer, Politiker und Behörden.

Die Stadt Tübingen wurde europäischer Sieger des Awards 2012 mit der Begründung, sie habe sowohl den absoluten Energieverbrauch als auch den Energieverbrauch pro Kopf zwischen 2004 und 2009 um sieben beziehungsweise zwölf Prozent verringern können. Wobei die Einwohnerzahl in diesem Zeitraum um mehr als fünf Prozent gewachsen sei. 75 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen seien lokal steuerbar, erklärte Palmer anlässlich der Preisübergabe in Orlando.

(Foto: Stadt Tübingen)

360x480P1010702kozanakDie Kölner Reclay Holding GmbH strebt die Übernahme der ebenfalls in der Domstadt etablierten Konkurrentin Vfw GmbH an. Die Vfw gehört zur Reverse Logistics GmbH (RLG) in Dornach bei München. Ziel sei die Sicherung einer relevanten Unternehmensgröße im Markt der dualen Systeme, kommentierte RLG-Geschäftsführer Patrick Wiedemann die Transaktion in einer Pressemitteilung Ende März 2012.

Die Reclay-Gruppe ist im Umwelt- und Entsorgungsmanagement tätig. Mit ihren spezialisierten Gesellschaften deckt sie die komplette Wertschöpfungskette der Verpackungsentsorgung und –verwertung ab. Die Vfw ist ein Unternehmen innerhalb der RLG, das sich neben der Erfüllung gesetzlicher Recycling- und Entsorgungspflichten aus der Verpackungsverordnung als Spezialist für Verpackungen, Batterien und Elektrogeräte etabliert hat.

Foto: rc

P1000515kozanakDie Bundesländer fordern, die Wasserwirtschaft von den Regelungen einer möglichen EU-Richtlinie zur Vergabe von Konzessionen auszunehmen. Eine entsprechende Entschließung verabschiedete der Bundesrat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag. Der Bundesrat begründet sein Votum unter anderem damit, dass der hohe und europaweit führende Qualitätsstandard des Trinkwassers in Deutschland in hohem Maße auf die von den Kommunen verantwortete Wasserversorgung zurückzuführen sei. Die Trinkwasserversorgung sei als wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge nicht dem grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr zugänglich; bei einer europaweiten Ausschreibung sei zu befürchten, dass die Qualität dieser Versorgung zum Nachteil der Versorger signifikant sinke.

(Foto: rc)

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 30. März 2012 ebenfalls über die Novellierung der "Bioabfallverordnung, der Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsverordnung und der Düngemittelverordnung" entschieden und dieser zugestimmt. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck begrüßte die Entscheidung, denn der Bioabfallverwertung komme in Zukunft auch mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft eine größere Bedeutung zu. Ab 2015 werde die Biotonne flächendeckend eingeführt, erklärte Reck in einer Pressemitteilung seiner Verbandes.

PortalDer Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am 30. März 2012 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes beschlossen, der künftig die Zusammenschlüsse von Gemeinden erleichtern soll. Zur Begründung führte die Länderkammer aus, dass in zahlreichen Landesteilen Deutschlands kommunale Zusammenschlüsse notwendig sind, um bei zurückgehender Bevölkerung die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten. Bei solchen Zusammenschlüssen gingen typischerweise auch kommunale Grundstücke oder kommunale Gesellschaftsanteile an Unternehmen - die ihrerseits über Grundeigentum verfügten - auf eine andere oder eine neu gebildete Kommune über. In zahlreichen dieser Fallkonstellationen komme es dabei zu steuerpflichtigen Vorgängen.

(Foto: Pressestelle Bundesrat)

"Deutschland hat sich mit einer klaren Mehrheit für diesen Weg [auf die Kernenergie zu verzichten, Anm. Red.] entschieden. Das müssen wir akzeptieren. Ich habe auch nie behauptet, dass es technisch nicht möglich ist, auf die Kernenergie zu verzichten – viele Länder hatten ja nie Kernkraftwerke. Ich bleibe aber dabei, dass wir so eine Entscheidung nicht umsonst bekommen. Die Energiewende wird den Strom definitiv verteuern."  Eon-Chef Johannes Teyssen im Interview mit dem Handelsblatt vom 31.03.2012.

P1010699Henning Deters, Vorstandsvorsitzender der Gelsenwasser AG, bestätigte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Gelsenkirchen ein positives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2011, das mit einem Jahresüberschuss von über 102 Millionen Euro abgeschlossen werden konnte. Er nannte die Aktivitäten im freien Gas- und Strommarkt sowie der Zuwachs an Beteiligungen und Betriebsführungen als wesentliche Gründe für den Erfolg. Als weitere gute Nachricht sagte er: "Der Wasserpreis bleibt 2012 im siebten Jahr in Folge stabil".

Gelsenwasser konnte das Kerngeschäft von Konzessions- und Wasserlieferungsverträgen stärken und berichtete, dass das Stadtwerke-Netzwerk weiterhin wachse.

An dem Erfolg der Gelsenwasser AG partizipiere die gesamte Region, so Deters weiter und nannte die Zahl von 570,8 Millionen Euro, die im vergangenen Jahr der öffentlichen Hand, den Mitarbeitern, den Gesellschaftern und anderen Unternehmen zugeflossen seien.

(Foto: rc)

Scannen0013Bei Zusammenschlüssen von Kommunen soll nach der Auffassung des Freistaats Thüringen keine Grunderwerbsteuer für gewerblich genutzte Betriebsgrundstücke erhoben werden. Deshalb hat der Freistaat Thüringen gemeinsam mit den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen am 15. März 2012 einen entsprechenden Antrag im Finanzausschuss des Bundesrates erfolgreich auf den Weg gebracht. „Mit diesem Antrag wolle man weiter dazu beitragen, dass Zusammenschlüsse von Gemeinden nicht unnötig kompliziert würden und auch der bürokratische Aufwand zurück gefahren werde, erklärte der Thüringer Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) in einer Pressemitteilung.

(Foto: rc)

Am Roundtable: "Wärmewende als Querschnittsaufgabe kommunaler Unternehmen" nahmen teil ...

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

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 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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