Der Vorschlag des Paderborner und des Herforder Bürgermeisters, eine künftige kommunale Stromnetzgesellschaft für Kleinaktionäre zu öffnen, hat die als Vermittler vorgesehenen Kreditinstitute überrascht. "Wir haben das aus der Zeitung erfahren", sagte Herfords Sparkassen-Sprecher Michael Kriesten.

migrationAnlässlich des Integrationsgipfels Ende Januar in Berlin haben die Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände die zentrale Rolle der Kommunen in der Integrationspolitik hervorgehoben: „Der Integrationsprozess gelingt oder misslingt in den Städten, Landkreisen und Gemeinden. Deshalb haben die Kommunen eine Schlüsselrolle als Motor der Integration. Die Aufgabe der Bundes- und der Landespolitik besteht darin, die notwendigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Integration weiter zu verbessern“, erklärten die Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände, Oberbürgermeister Christian Ude (Deutscher Städtetag), Landrat Hans Jörg Duppré (Deutscher Landkreistag) und Bürgermeister Roland Schäfer (Deutscher Städte- und Gemeindebund).

Die CDU sucht einen geeigneten Kandidaten, der möglichst im Herbst dem aktuellen Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) ins Stuttgarter Rathaus nachfolgen soll. Sebastian Turner heißt der Kandidat, den der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Kaufmann kürzlich vorgeschlagen hat. Am 17. März 2012 wird auf dem Parteitag über Turner, Mitbegründer der Werbeagentur Scholz & Friends, entschieden. Schuster wird nicht mehr erneut zur Wahl antreten.

KfW-Bankengruppe zur Energiewende:

KfW-BildarchivIm Zeitraum von 2012 bis 2020 besteht in den Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur ein Investitionsbedarf von mindestens 75 Milliarden Euro, um alle modernisierungs-bedürftigen Gebäude auf das energetische Niveau eines Neubaus nach der Energieeinsparverordnung 2009 zu sanieren. Mit 27 Milliarden Euro besteht der mit Abstand größte energetische Sanierungsbedarf in Schulen. Dies sind die Ergebnisse einer Studie, die das Bremer Energieinstitut im Auftrag der KfW erstellt hat. (Foto: KfW-Bankengruppe)

Die Studie finden Sie unter www.kfw.de/evaluationen-eebs.

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

Gehalt, Betriebsklima oder die Attraktivität der Tätigkeit – was genau über die Zufriedenheit am Arbeitsplatz entscheidet, wollen Psychologen der Ruhr-Uni Bochum (RUB) jetzt herausfinden. Per Fragebogen ermitteln die Forscher, was Arbeitnehmer am stärksten an ihr Unternehmen bindet. Für die Studie „Bochumer Commitment Inventar (BOCOIN)“ suchen die Forscher noch Teilnehmer. Der Fragebogen kann online ausgefüllt werden.

www.testentwicklung.rub.de/bocoin

„Dein Lebens-Lauf“

DASA-AusstellungEs geht im Leben ständig auf und ab. In einer neuartigen Ausstellungskonzeption und einer kreativen Umsetzung zeigt die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund, wie das Leben so spielt. Die Ausstellung „Dein Lebens-Lauf“ beschäftigt sich spielerisch mit den großen Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach dem, was glücklich macht, was Sicherheit gibt und was nervt. Das Publikum entdeckt dabei gemütliche und unwegsam eingerichtete Räume, die inspirieren, Assoziationen freisetzen und der Kreativität freien Lauf lassen. (Foto: DASA)

www.dasa-dortmund.de/Lebenslauf

Ländergesetze verhindern fairen Wettbewerb

Joachim Reck„Unzureichende gesetzliche Rahmenbedingungen im Gemeindewirtschaftsrecht behindern derzeit kommunale Energieversorger ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten“, erklärte der VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck (Foto: VKU) kürzlich auf der 19. Handelsblatt Jahrestagung für die Energiewirtschaft in Berlin. Einige Bundesländer wie Bayern oder Hessen erarbeiten zurzeit eigene Energiekonzepte, in denen sie zwar die Bedeutung der kommunalen Energieversorger beim Umbauprozess hervorheben, aber gleichzeitig halten sie in den Gemeindeordnungen weiterhin Wettbewerbsschranken für Stadtwerke aufrecht. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) fordert daher, dass die Länder den Stadtwerken einen gleichberechtigten Marktzugang ermöglichen.

www.vku.de

Der baden-württembergische Energieversorger ENBW kann mit einer Kapitalspritze von 400 Millionen Euro für seinen Umbau zum Ökostrom-Konzern rechnen. Der kommunale Zweckverband OEW beschloss eine Kapitalspritze in dieser Höhe. Zudem gewährt der Verband, in dem sich neun Landkreise aus Südwürttemberg zusammengeschlossen haben, eine Bürgschaft für einen Kredit, mit dem die Kapitalerhöhung finanziert werden soll.

(Quelle: © FAZ, 30.01.2012, Seite 16)

Nach dem Willen der Landesmedienanstalten sollen sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Hörfunk mit 60 Minuten Werbung pro Tag begnügen. Zudem soll die Werbung nur auf einem Sender pro Anstalt platziert sein. So lautet ein Änderungsantrag für den nächsten Rundfunkstaatsvertrag. Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich mit den erhobenen Gebühren begnügen und nicht den Werbekuchen der Privatsender in Millionenhöhe anknabbern, sagte der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Siegfried Schneider in München.

Quelle: © www.digitalfernsehen.de

Die E.ON AG erwägt, sich von ihrer Regionaltochter E.ON Westfalen-Weser zu trennen. Den 36 beteiligten Kommunen, die derzeit gemeinsam einen Minderheitsanteil von 37 Prozent halten, soll ein Rückkaufsangebot unterbreitet werden. Über Preisvorstellungen wurde dem Bericht des „Westfalen-Blatts“ zufolge zunächst nichts bekannt.

Durch eine Neuordnung der Eigentumsverhältnisse solle das Unternehmen als Energiedienstleister für die gesamte Region erhalten bleiben. Die Gespräche seien aber noch in einer frühen Phase, hieß es von E.ON weiter. Die Regionalgesellschaft betreibt in Ostwestfalen-Lippe und im südlichen Niedersachsen 31.000 Kilometer Strom- und 4.000 Kilometer Erdgas-Netz. Hinzu kommen 2.400 Kilometer Wasserleitungen.

(Quelle: © Dow Jones Newswires; Reuters Deutschland)

Am Roundtable: "Wärmewende als Querschnittsaufgabe kommunaler Unternehmen" nahmen teil ...

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

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