P1010664Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW haben der Bundesnetzagentur gestern den überarbeiteten Netzentwicklungsplan Strom 2012 übermittelt. Auf Basis des Ende Mai dieses Jahres veröffentlichten Entwurfs des Plans hätten die Netzbetreiber ihren öffentlichen Konsultationsprozess abgeschlossen, teilte die Bundesnetzagentur heute in Bonn mit. Insgesamt seien dabei rund 2.100 Stellungnahmen eingegangen.

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W-rad_Anschnitt2Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, hat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bestätigt, dass die Behörde ein Missbrauchsverfahren gegen den Übertragungsnetzbetreiber Tennet eingeleitet hat. Auslöser sei eine Beschwerde der Windreich AG (Wolfschlugen), berichtet die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe. Aus gegebenem Anlass stellt sich die Bundesnetzagentur gegen eine Zertifizierung von Tennet als Netzbetreiber. Aus heutiger Sicht sei völlig klar, dass die Bundesnetzagentur Tennet nicht als Übertragungsnetzbetreiber zertifizieren könne. So stehe es in dem Entwurf, den die Behörde zur Konsultation an die Europäische Kommission geschickte habe, wird Homann an der FAZ zitiert.

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Rotorenbltter1kozanakDeutschlands Stromverbraucher müssen sich auf weitere Kostenerhöhungen einstellen. Nach einem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vorliegenden Verordnungsentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums sollen Stromkunden neben der jährlich in Milliardenschritten steigenden Umlage für die Ökostromförderung auch an den milliardenschweren Risiken für den Betrieb der Netze und Windanlagen auf hoher See beteiligt werden. Der Verordnungsentwurf soll festlegen, welche Entschädigung einem Windparkbetreiber wann zusteht, falls der erzeugte Strom nicht abtransportiert werden kann.

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Deutschlands zweitgrößter Versorger RWE wird angesichts der schwierigen Lage auf dem Energiesektor sein Sparprogramm verschärfen. Die Maßnahmen werden konzernweit rund 2400 Stellen betreffen, teilte das Unternehmen heute im Rahmen der Halbjahresbilanz in Essen mit. RWE will Querschnittsfunktionen bündeln, dazu prüft das Unternehmen auch eine Verlagerung bestimmter Funktionen, hieß es. Außerdem ist die Gründung einer neuen Konzernsparte geplant, die unter dem Programmnamen "RWE 2015" bis zum Ende des Jahres 2014 eine Milliarde Euro einsparen soll. 

Der größte Energieversorger Deutschlands hat es wieder in die Gewinnzone geschafft. Das zeigt die heute vorgestellte Halbjahresbilanz. Nach den Einbußen durch die Energiewende und die Abschaltung von Atomkraftwerken verdient der Konzern wieder Milliarden. Der Nettogewinn sei im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreswert um 230 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte Eon mit.  

WindaufbauVor dem Gipfel zur Energiewende im Kanzleramt Ende August mehren sich in der FDP die Stimmen, die einen Systemwechsel bis hin zur Abschaffung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) fordern. "Wir brauchen bei den erneuerbaren Energien nicht nur eine Kürzung der Fördersätze, sondern ein neues System", erklärte der FDP-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "Focus". Nordrhein-Westfalens FDP-Chef Christian Lindner forderte in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (DPA): "Ich bin dafür, dass wir im Herbst konkret über ein Ausstiegsgesetz nachdenken". Das Fördergesetz für Ökoenergien sei nicht mehr zeitgemäß, weil es über Dauersubventionen zu instabilen Stromnetzen und Preissteigerungen führe. Nötig sei ein marktwirtschaftliches System, bei dem Effizienz und Kosten ins Zentrum der Energiewende rückten. (ik)

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elektroauto_dsc0561_jweForscher der Arbeitsgruppe für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) untersuchen derzeit gemeinsam mit der Adam Opel AG und der Delphi Deutschland GmbH die Langstreckentauglichkeit von Elektroautos. Der Akku eines Elektromobils ist schnell leer. Mit durchschnittlich 120 Kilometern (im Sommer) wird die Reichweite eines Elektroflitzers angegeben, bevor dieser langatmig aufgeladen werden muss (bis zu acht Stunden). Neben der Lösung des Reichweitenproblems richtet sich das Augenmerk der RUB-Wissenschaftler auf den Ausbau von Schnellladestationen in Bochum und Umgebung. Für die nächsten Monate ist die systematische Erfassung des alltäglichen Fahrverhaltens geplant. Dafür stehen 350 Testfahrer bei einer Projektflotte von 30 Elektroautos bereit.

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middelgunden-2-hinschNach dem gestrigen Treffen von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) mit Vertretern des Bundesumweltministeriums, der norddeutschen Länder, der Bundesnetzagentur und den beiden Netzbetreibern 50Hertz und TenneT sieht der Minister die Übertragungsnetzbetreiber und deren Eigentümer vorrangig in der Verantwortung, die finanziellen Mittel für Investitionen in den Netzausbau bereit zu stellen. "Staatliches Engagement kann allenfalls ultima ratio sein", sagte Rösler in Berlin. Olaf Joachim, Chef der Bremer Staatskanzlei, erklärte dagegen für die fünf norddeutschen Länder, man müsse "auch offen über ein staatliches Engagement bei den Netzen reden". Dennoch haben Bund und Ländern vereinbart, konstruktiv an der Lösung der beim Ausbau der Offshore-Windenergie bestehenden Herausforderungen zusammenzuarbeiten.

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schaltzentrale05Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat heute in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, mit den Stadtwerken, Energiekonzernen, Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie der Wirtschaft Beratungen über die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen eines integrierten "Energiemarktdesigns" aufzunehmen. VKU-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG, Dr. Hermann Janning, begründete die Forderung mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien, der sich nicht mehr ohne Weiteres in das bisherige Energiemarktmodell einfügen lasse. Die Energiewirtschaft benötige vielmehr ein neues integriertes Energiemarktkonzept, das der Energiewirtschaft ausreichend Planungs- und Investitionssicherheit biete, forderte Janning.

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av006_72Ein grundlegender Systemwechsel bei der Errichtung von Offshore-Windparks und den zugehörigen Netzanbindungen sei notwendig, um den Ausbau von Windkraftanlagen auf See sicherzustellen. Das ist die Kernforderung eines heute veröffentlichten Eckpunktepapiers, das die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, das Offshore Forum Windenergie, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) und die Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH und 50Hertz Transmission GmbH in den vergangenen Wochen gemeinsam erarbeitet haben.

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Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

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