Die Anzahl der Menschen, die Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, steigt. Gleichzeitig wird die Ressource Wasser weltweit immer knapper. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover hat Mitte März 2012 zum Weltwasserforum in Marseille eine neue Weltkarte entwickelt, die Flusseinzugsgebiete und Grundwasserbecken abbildet. Mit dieser globalen Grundwasserkarte im Maßstab 1:50 000 000 will die BGR das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Oberflächengewässern und Grundwasser fördern. Ziel ist es, Grundwasser im Ressourcenmanagement stärker zu berücksichtigen. Mit der neuen Weltkarte trägt die BGR zum Anliegen des Weltwassertages der Vereinten Nationen (VN) bei, für die Bedeutung des Wassers für die Menschheit in der breiten Öffentlichkeit und der Politik zu werben. Das Thema des diesjährigen Weltwassertages am 22. März stand unter dem Motto „Nahrungssicherheit und Wasser“.

Quelle: BGR

Scannen0006kozanakDie Bürger in Ostdeutschland akzeptieren die Energiewende und die damit verbundenen Ziele. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie „Energiewelt Ost", die das Kompetenzzentrum für Öffentliche Wirtschaft und Daseinsvorsorge der Universität Leipzig gemeinsam mit der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) durchgeführt und kürzlich veröffentlicht hat. 81 Prozent der befragten Haushalte sind für den Umbau der Energieversorgung. Ähnlich positiv äußern sich die Kommunen: 69 Prozent der befragten Städte und Gemeinden stehen hinter der Energiewende. Die energieintensiven Unternehmen in den neuen Bundesländern sehen den Wandel hingegen kritischer: Nur 37 Prozent befürworten die Neuausrichtung der Energiepolitik.„Trotz der prinzipiell hohen Zustimmung zur Energiewende von Bürgern, Kommunen und zum Teil auch Unternehmen werden die Auswirkungen durchaus kritisch gesehen. Alle rechnen mit einem Anstieg der Strompreise und mit massiven Veränderungen im Landschaftsbild", so Prof. Dr. Thomas Lenk, Direktor des Kompetenzzentrums.

(Foto: rc)

Logo_unendlich_gut_angelegt_RGBEine repräsentative Umfrage von TNS Infratest hatte bereits im Sommer 2011 gezeigt, dass die Bürger sowohl dem forcierten Ausbau der Erneuerbaren Energien wie auch deren finanzieller Förderung positiv gegenüberstehen. Aktuell liegen neue Ergebnisse aus allen Bundesländern vor und können im Internetportal www.foederal-erneuerbar.de eingesehen werden. Darüber hinaus stehen die Umfrageergebnisse mit übersichtlichen Vergleichsgrafiken und zusätzlichen Informationen zur Erhebungsmethik in Schriftform einer Broschüre zur Verfügung. Auftraggeber der Erhebung ist die Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin.

7552_E2Vor rund 500 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur hat heute Hannelore Kraft (rechts), Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, offiziell den neuen Unternehmenssitz der RAG Montan Immobilien GmbH (Tochter der RAG Aktiengesellschaft) auf dem Areal der ehemaligen Kokerei des UNESCO-Welterbes Zollverein in Essen eröffnet. Bernd Tönjes (Mitte), Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft, sagte, man habe als Unternehmen schon immer die Verantwortung für die Region ernst genommen. Diese Investition solle das Startsignal für die erfolgreiche gewerbliche Entwicklung auf dem ehemaligen Areal der Kokerei Zollverein sein. Prof. Dr. Hans-Peter Noll (links), Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, freut sich über die neue "einzigartige Adresse 'Im Welterbe 1-8“.

(Foto: RAG Montan Immobilien)

Scannen0003kozanakDer Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat sich heute in Brüssel mit Nachdruck gegen eine EU-Richtlinie zur Vergabe von Konzessionen ausgesprochen. Die Wasserwirtschaft habe sich von Beginn an gegen eine solche EU-Richtlinie ausgesprochen, da sie die Handlungsfreiheit der Kommunen einschränke und Artikel 28 des Grundgesetzes verletze, erklärte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, in einer entsprechenden Pressemitteilung. Weyand war als Experte der deutschen Wasserwirtschaft im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlamentes gehört worden. (Foto: rc)

„Wenn die Kürzung so durchgeht, ist die gesamte Branche gezwungen, unter ihren Kosten zu verkaufen. Ende 2011 haben nicht einmal unsere chinesischen Konkurrenten mehr Geld verdient. Es gibt in der gesamten Solarbranche kein Unternehmen mehr, das noch in den schwarzen Zahlen ist. Alle verkaufen bereits unter ihren variablen Kosten. Das halten wir nicht lange durch.“ Frank Asbeck, Gründer und Vorstandschef der Solarworld AG im Interview mit FOCUS Online.

_ACC2248harmutbuehlerHeißt Rekommunalisierung, alles wird wieder so wie vor der Privatisierung? Wohl eher nicht. Auch kommunale Betriebe unterliegen dem Wettbewerb. Diese Diskussion führt aktuell die Stadt Recklinghausen am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Christoph Tesche, Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Recklinghausen, berichtete beim jüngsten rathausconsult-Roundtable auf dem Petersberg bei Bonn über Erfahrungen, den Entscheidungsprozess in Recklinghausen, Chancen und Risiken eines Rückkaufs. „Wir wollten und wollen einen ergebnisoffenen Prozess, der auch die Möglichkeit beinhaltet, beim alten Modell zu bleiben. Dazu wurde zunächst eine Machbarkeitsstudie durch einen externen Berater erstellt, der allen Beteiligten, insbesondere dem Rat und einem aus Ratsmitgliedern gebildeten Arbeitskreis, das notwendige Basiswissen vermittelte.“

(Foto: Hartmut Bühler)

Ortsschild_Attendorn_360Solingen ist ab sofort die „Klingenstadt“. Hagen darf sich künftig offiziell "Stadt der FernUniversität Hagen" nennen und Attendorn den Zusatz "Hansestadt" tragen. Diese Kommunen gehören zu den ersten elf Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, die von der neuen rechtlichen Möglichkeit Gebrauch machen und sich zusätzlich zu ihrem Namen eine amtliche Bezeichnung gegeben haben. Die Genehmigungen wurden kürzlich vom Ministerium für Inneres und Kommunales in Düsseldorf erteilt. Der Namenszusatz soll Identität stiften und das kommunale Selbstbewusstsein stärken, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

(Abbildung: Stadt Attendorn)

 

P1010664kozanakDie Wissenschaftler Josef Lutz und Rainer Marquardt sind sich einig: "Wir brauchen ein SuperGrid für erneuerbare Energien". Denn für beide Professoren der Elektrotechnik steht fest: Es ist möglich, Europa mit möglichst viel Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen. Der sollte und kann an den jeweils ertragreichsten Standorten gewonnen werden, so dass sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik sinnvoll ergänzen. Lutz, Professor für Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der Technischen Universität (TU) Chemnitz und Marquardt, Professor für Leistungselektronik und Steuerungen an der Universität der Bundeswehr in München, sehen in der Technik der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) das Stromnetz der Zukunft. Diese Technik sei unbeachtet von der Politik wesentlich weiter entwickelt worden und über sehr große Strecken verlustarm möglich, erklärten die Wissenschaftler in einer Pressemitteilung. Auf diese Weise ließen sich teure Speicher sowie konventionelle Reservekraftwerke weitgehend vermeiden und vorhandene Speicher überregional besser nutzen.

(Foto: rc)

_ACC2346_-_Arbeitskopie_3Die Energiewende wird dafür sorgen, dass auf die Stadtwerke eine Flut von Ansprüchen zukommt, erneuerbare Energien in Form von Solardächern, Biomasse-Anlagen oder Windrädern zu installieren. Auf die Manager der Stadtwerke kommt die Aufgabe zu, bei allem Anspruch sehr scharf zu rechnen. Guntrum Pehlke (Foto), Vorstandsvorsitzender DSW 21 Dortmunder Stadtwerke AG, sieht den Ansatz auch durchaus kritisch, ein Geschäftsmodell der Stadtwerke auf alternativen Energien aufzubauen. Er meint, der Energiemarkt biete zurzeit keine Chance, die erhoffte Energiewende wirklich einzuleiten. Das Geld werde zur Minute nicht verdient. Auch der notwendige Netzausbau gehe nicht zügig genug voran. Pehlke wörtlich: "Nach jetzigem Stand werden wir es erleben, dass in fünf Jahren vor Nord- und Ostseeküste große Offshore-Windparks stehen, deren erzeugte Leistung wir nicht an Land, sprich vor allem in die süddeutschen Bundesländer bringen können".

(Foto: Hartmut Bühler) 

Am Roundtable: "Wärmewende als Querschnittsaufgabe kommunaler Unternehmen" nahmen teil ...

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

Termine / Veranstaltungen

28./29.11.2017 Kassel

 

Zukunftsforum Energiewende - Den Wandel aktiv gestalten

 

29./30.11.2017 Stuttgart

 

 

Treffpunkt für digitale Zukunftskommunen:

Morgenstadt-Werkstatt 2017 meets digitale Zukunftskommune@BW

 

09.10./12.12.2017 Arnsberg

 

 

Trilux-Seminar zum DIN-geprüften Lichttechniker (Innen- und Außenbeleuchtung)

 

 

28./30.11.2017 Köln

 

gat|wat 2017

                          
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Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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Die UBG: IT-Services, Verlag und Druckerei


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