abel_thomas_kontaktPräsidium und Vorstand des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) haben heute Thomas Abel (Foto/44) als Geschäftsführer Wasser/Abwasser wiedergewählt. Abel leitet die Abteilung bereits seit 2006.

(Foto: VKU)

Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Bericht an die Bundesregierung über die Auswirkungen der Sonderregelungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz veröffentlicht. Zum Jahresende 2011 haben 77 Biogasanlagen 275 Kubikmeter Biogas einspeist. Diese Werte stellten eine Steigerung von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar, teilte die Behörde mit. Bezogen auf das Mengenziel für das Jahr 2020 von sechs Milliarden Kubikmeter seien das jedoch erst 4,6 Prozent. Als Ursache für diese niedrige Quote gab Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, die hohen Produktionskosten von rund 5,7 Cent pro Kilowattstunde im Vergleich zum fossilen Erdgas an.

Der Biogas-Monitoringbericht ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Foto_120611_JPK_Vorstand_DownloadDie Kunden der Stadtwerke müssen sich auf weiter steigende Preise einstellen. Grund seien die hohen Kosten durch die Energiewende, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke-Holding Thüga, Ewald Woste (Foto: Mitte), am heutigen Montag auf der Bilanz-Pressekonferenz in München. Die Thüga-Gruppe, zu der etwa 90 kommunale Versorger gehören, werde bis zum Jahr 2020 eine Milliarde Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren, kündigte Woste an.

In diesem Jahr will die Thüga 100 bis 150 Millionen Euro für den Erwerb weiterer Windparks ausgeben. Bereits 2011 hatte die Gruppe zwei Anlagen mit einer Gesamtleistung von 90 Millionen Kilowattstunden im Jahr gekauft. Außerdem will die Thüga in diesem Jahr 500 Millionen Euro in Bioenergien stecken. Enorme Kosten werde auch die Modernisierung des 26.000 Kilometer langen Stromverteilnetzes verursachen. Bis 2020 müsse die Thüga dafür 1,9 Milliarden Euro aufwenden.

(Foto: Thüga/Vorstand)

_BBB3614Die Frage um Arbeitsmärkte und Personal stellt sich in großen Städten anders als in kleinen Kommunen. „Was ist beispielsweise in einer kleinen Westerwald-Gemeinde, deren Stadtwerke mit 50 Mitarbeitern 30.000 Menschen versorgen? Die haben völlig andere Probleme, können die Breite der erforderlichen Funktionalitäten, zum Beispiel im Regulierungsmanagement, gar nicht mehr abbilden und werden – wenn sie nicht komplett aufgeben wollen – sehr viele Aufgaben des operativen Geschäfts autsourcen müssen“, sagt Roman Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter der in Düsseldorf ansässigen smm managementberatung. Diese und weitere Thesen diskutierten Personalexperten kürzlich auf dem Petersberg bei Bonn im Rahmen des rathausconsult roundtable zum Thema Zukunft Personal im öffentlichen Sektor.

(Foto: Hartmut Bühler)

P1010699Die Berliner Wasserbetriebe (BWB), größter Wasserversorger Deutschlands, müssen die Preise senken. Das Bundeskartellamt hat am Dienstag eine abschließende Verfügung gegen die BWB wegen missbräuchlich überhöhter Trinkwasserpreise erlassen. Damit werden die Berliner Wasserbetriebe bis 2015 auf Erlöse im Wert von rund 254 Millionen Euro verzichten müssen. Dieser Betrag soll nach Darstellung des Bundeskartellamtes den Berliner Wasserkunden unmittelbar zugute kommen. Die Berliner Wasserbetriebe wollen gegen die Verfügung Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen.

(Foto: rc)

Dieter Lindauer hat seine neue Position als Geschäftsführer der Stadtwerke Rodgau (Kreis Offenbach/Hessen) angetreten. Der 47-Jährige war bis Juni 2010 Geschäftsführer der Stadtwerke Offenbach Holding und zuletzt als Leiter des Eigenbetriebs für Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und regenerative Energien der Stadt Augsburg tätig.

(Quelle: op-online.de)

EON_9_140Der Energieriese E.ON beabsichtigt, sein Regionalversorgungsgeschäft in Deutschland künftig auf die vier größten Töchter E.ON Avacon AG, E.ON Bayern AG, E.ON edis AG und E.ON Hanse AG zu konzentrieren. Diese bildeten einen "schlagkräftigen Verbund", der mit einem beschleunigten Ausbau der Netze und einer dezentralen Energie-Erzeugung die Umsetzung der Energiewende in den Regionen gestalten solle. E.ON müsse angesichts der Herausforderungen der Energiewende die "finanziellen Ressourcen stärker konzentrieren", betonte gestern der bei E.ON für das Netzgeschäft in Deutschland verantwortliche Manager Thomas König nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Kommunen in mehreren Bundesländern könnten als Konsequenz wieder in den Besitz der Regionalversorger gelangen.

(Foto: E.ON)

P1000512„Beim Mondflug war die Technik schon vorhanden, sie musste nur noch umgesetzt werden. Für die Energiewende fehlen uns noch entscheidende wissenschaftliche Erkenntnisse“, sagte der Physiker Eberhard Umbach, der auch Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist, kürzlich der Nachrichtenagentur dpa. Die Dimension der Energiewende werde sträflich unterschätzt, warnte der Wissenschaftler. Für den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien müssten zwei große technische Fragen geklärt werden: Die Speicherung von Energie aus Sonnenkollektoren und Windkrafträdern sowie intelligente Netze. „In beiden Fällen stehen wir erst am Anfang“, sagte Umbach.

(Foto: rc)

 

Thomas Behler hat offiziell am 1. Juni seine neue Position als Geschäftsführer der Stadtwerke Radevormwald GmbH und damit die Nachfolge von August Kuhl angetreten. Der aus Datteln (NRW) stammende Behler war zuletzt als Prokurist und Berater für Energiewirtschaft bei der Münchner Ingenieurberatungsgesellschaft für Energie und Umwelt "Base Technologies" tätig. Als ehemaliger technischer Leiter der Stadtwerke Flensburg GmbH bringt Behler Erfahrungen aus der Kommunalwirtschaft mit. (ik)

kommunal_001kozanakrcAm 1. Juni 2012 tritt das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz in Kraft. Das Gesetz sieht ab 2015 die getrennte Erfassung von Glas-, Metall-, Papier-, Kunststoff- und Bioabfällen vor. Ab 2020 soll eine vorgeschriebene Recyclingquote von 65 Prozent erreicht sein. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) wertet das neue Gesetz positiv, da es das "Rosinenpicken von Wertstoffen aus Haushaltsabfällen" auch zukünftig erschwere. Die Bedenken, das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz sei nicht mit dem europäischen Recht vereinbar, hält der VKU für unbegründet. Dem hält der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) entgegen, dass zum heutigen Zeitpunkt der Europäischen Kommission in Brüssel Beschwerden von fünf Wirtschaftsverbänden und sechs Umweltverbänden vorlägen, darunter zwei des BDE. Peter Kurth, Präsident des BDE, erklärte dazu heute in Berlin, dass die "klare europäische Intention der Abfallrahmenrichtlinie" nicht umgesetzt worden sei.

(Foto: rc)

Am Roundtable: "Wärmewende als Querschnittsaufgabe kommunaler Unternehmen" nahmen teil ...

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

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04.07.2018 Stuttgart

 

 

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 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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