Stromtanken an öffentlichen Ladesäulen ist kompliziert und häufig zu teuer. Zu diesem Ergebnis kommt der erste große Ladesäulen-Check des Hamburger Energie- und IT-Unternehmens Lichtblick. Danach bezahlen Fahrer von Elektroautos für eine Reichweite von 100 Kilometern inklusive Gebühr in der Spitze bis zu 25 Euro. Mit dem jetzigen System sei die Verkehrswende zum Scheitern verurteilte, lautet das Fazit von Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von Lichtblick.

Die Stadtwerke München (SWM) ersetzen 50 Fahrzeuge durch E-Mobile. Laut SWM vergrößert sich die elektrische PKW-Flotte  auf nunmehr 60 E-Autos und einen E-Transporter.

Über 14.500 Tankstellen stehen rund 7000 öffentliche Ladepunkte für E-Autos in Deutschland gegenüber. Während die Zahl der Tankstellen seit den 1970er Jahren kontinuierlich sinkt (Höchststand 1970: 46.091) suchen Ladepunkte noch ihren Rekordwert. Der E-Mobilitätsdienstleister ChargeIT Mobility aus Kitzingen und die Aachener Stadtwerkekooperation Trianel wollen den Ausbau der Ladeinfrastuktur mit ihrer gemeinsam vermarkteten "Ladebox" weiter vorantreiben.

Am 2. Juli 2016 fiel der Startschuss für den Umweltbonus. Über ein neues Förderprogramm will die Bundesregierung mit Hilfe einer "Umweltbonus" genannten Kaufprämie den Absatz neuer Elektrofahrzeuge fördern. Zum 28. Februar 2017 hat das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eine Zwischenbilanz veröffentlicht. Bislang gab es insgesamt 12.650 Anträge.

Mit 50 Kilowattstunden gehört die neue E-Tanksäule auf dem Gelände der Stadtwerke Nordhausen zu den schnellsten Ladestationen in Thüringen und zur ersten in Nordthüringen. Die Ladezeit beträgt nach Auskunft der Stadtwerke lediglich 20 Minuten.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsberatung PriceswaterhouseCoopers (PWC) eine neue Internetplattform (eco-mobility.org) ins Leben gerufen. Im Fokus steht die "Mobilität in der integrierten Stadt".

LISS steht kurz für Ladeinfrastrukturstrategie. Danach sollen in Thüringen in den nächsten vier Jahren 370 neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufgebaut werden.

Wer sich heute ein neues Auto kaufen möchte, sieht sich auch vor die Grundsatzfrage gestellt, ob es denn ein E-Mobil werden soll. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat eine Umfrage unter potentiellen Neuwagenkäufern gestartet. Benziner bleiben dabei mit 49 Prozent die Nummer Eins. Verlierer ist das Dieselauto, für das sich nur noch 21 Prozent entscheiden würden. Dagegen holen die "Stromer" deutlich auf und kommen auf elf Prozent und ziehen weitere 12 Prozent der Käufer auf ihre Seite mit der Wahl eines Hybridfahrzeugs.

Mehr als 40 neue Partnerunternehmen haben sich in den vergangenen Monaten dem internationalen Ladenetzwerk "intercharge" der Berliner Hubject GmbH angeschlossen. Mit  über 240 Partnern ist die Hubject-E-Roaming Pattform nach Angaben des Unternehmens heute der international größte Anbieter von B2B Dienstleistungen für E-Ladestationen.

Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung dem Gesetz zugestimmt und Steuererleichterungen beim Kauf von Elektroautos auf den Weg gebracht. Die seit dem 1. Januar 2016 geltende fünfjährige Steuerbefreiung bei erstmaliger Zulassung von E-Autos wird damit auf zehn Jahre verlängert.

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