Keine Energiewende ohne den Zubau von weiteren Stromtrassen. Birgt der massive Ausbau der Stromleitungen eine mögliche Gefahr für die Gesundheit der Bürger? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will mögliche gesundheitliche Auswirkungen in einem groß angelegten Forschungsprogramm mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums untersuchen lassen. Heute (11.7.) wurde das 18 Millionen schwere Forschungspaket in Berlin vorgestellt.

Der Ausbau der Stromnetze sei ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin  Rita Schwarzelühr-Sutter, deshalb müsse der Staat die Fragen der Bürger um gesundliche Risiken mit den geplanten Starkstromleitungen sicher beantworten können. Bislang seien keine gesundheitlichen Belastungen nachgewiesen worden, bestätigte Inge Paulini, Leiterin des BfS. Die Erkenntnisse würden aber immer wie neu auf den Prüfstand gestellt.

Grenzwerte müssen eingehalten werden

Nach derzeitigem Stand gingen von elektrischen und magnetischen Feldern im Umkreis von Hochspannungsleitungen keine direkten Gesundheitsgefahren aus, wenn die Grenzwerte der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung eingehalten würden. Allerdings, so wurde von den Beteiigten heute in Berlin eingeräumt, lägen einzelne wissenschaftliche Hinweise zu gesundheitsrelevanten Wirkungen schwacher niederfrequenter Magnetfelder vor, die überprüft werden sollen. Wissenschaftliche Unsicherheiten in der Risikobewertung bestünden auch bezüglich statischer elektrischer Felder, wie sie in der Umgebung der geplanten Gleichstromleitungen (Hochspannungs-Geichstrom-Übertragung/ HGÜ-Leitungen) vorkommen würden.

Sechs Jahre Forschungsarbeit

Das BfS hat im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms (2002-2008) erste Erfahrungen mit einem vergleichbaren Forschungsvorhaben sammeln können. Es ist das bislang weltweit größte Projekt auf diesem Gebiet. Das aktuelle Vorhaben soll ebenfalls möglichst breit und interdisziplinär mit mehr als 30 Projekten über die kommenden sechs Jahre aufgestellt werden. So soll es beispielsweise Untersuchungen geben, ob ein Zusammenhang von sogenannten niederfrequenten Magnetfeldern mit Krankheiten wie Demenz, Parkinson oder ALS geben könnte. Die Forschungsarbeiten würden den Ausbau der Netze "in keiner Weise" behindern, erklärte Paulini. (ik)

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