Die Kosten zur Stabilisierung des Stromnetzes sind 2017 weiter gestiegen. Nach den gestern (18.6.) veröffentlichen Zahlen der Bundesnetzagentur mussten im vergangenen Jahr für die Systemsicherheit 1,4 Milliarden Euro aufgewendet werden. "Nur der Netzausbau kann langfristig die hohen Kosten für die Netz- und Systemsicherheit senken", erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur anlässlich der Präsentation des aktuellen Berichts zur Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen  in Bonn.

Dass die erhöhte Einspeisung erneuerbarer Energien die Stromnetze stärker belastet,  bestätigt einmal mehr eine Untersuchung der Jacobs University Bremen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass selbst kleinste Frequenzschwankungen über große Distanzen messbar und baumartig aufgebaute Verteilernetze stabiler sind.

 

Verteilnetzbetreiber sind ein unverzichtbare Akteure der Energiewende. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratung Becker Büttner Held (BBH), die gestern (15.5) im Rahmen der von BBH organisierten 12. Regulierungskonferenz (AK REGTP) in Berlin vorgestellt wurde.

Die Energieunternehmen EWE (Oldenburg), das Tochterunternehmen EWE Netz und die Stadtwerke Delmenhorst haben kürzlich eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Start einer "umfassenden Kooperation im Energie- und Infrastrukturbereich" bekundet.

Ohne weiteren Netzausbau wird die Energiewende kein Erfolg werden. Die gestern (13.3.) vorgestellte Meta-Studie des Freiburger Öko-Instituts im Auftrag der Renewables Grid Initiative (RGI) bestätigt, dass eine dezentrale Stromerzeugung nicht ohne die bis 2030 geplanten, rund 4000 Kilometer neuen Stromtrassen auskommen wird.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Landesverband in Bayern haben heute eindringlich vor unverhältnismäßigen Kostensteigerungen beim Netzausbau gewarnt. Sowohl Bundes- wie Landesverband lehnen einvernehmlich eine sogenannte "Bauernmaut" ab.

Keine Energiewende ohne den Zubau von weiteren Stromtrassen. Birgt der massive Ausbau der Stromleitungen eine mögliche Gefahr für die Gesundheit der Bürger? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will mögliche gesundheitliche Auswirkungen in einem groß angelegten Forschungsprogramm mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums untersuchen lassen. Heute (11.7.) wurde das 18 Millionen schwere Forschungspaket in Berlin vorgestellt.

Die kommunalen Energieversorger in Aachen (Stawag) und im benachbarten Stolberg (EWV) planen zum 1. Januar 2018 eine gemeinsame Netzgesellschaft "Regionetz".

Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck haben zum Jahresbeginn die neue Tochtergesellschaft "Jena Netze" gegründet.

Crowdsourcing für Strompunkte? Ja, das gibt es auch. Forscher der Technischen Universität München (TUM) sind auf der Suche und sammeln über eine für jedermann nutzbare Open Source Plattform Punkte in Form von Hochspannungsleitungen, Trafohäuschen, Windrädern oder Solaranlagen. Am Ende soll eine "Weltkarte der Stromnetze" entstehen.

Am Roundtable: "Wärmewende als Querschnittsaufgabe kommunaler Unternehmen" nahmen teil ...

Am Roundtable "Innenstadtentwicklung" nahmen teil ...

Termine / Veranstaltungen

 

28./29.08.2018 Frankfurt am Main

 

 

11. Energie Effizienz Messe  2018

 

11./12.09.2018 München

 

 

13. Deutscher Energiekongress

 

12.09.2018 Berlin

 

 

Wasserinfrastruktur: Wie erhalten wir den Schatz unter der Straße? (DVGW/VKU)

 

18./19.09.2018 Köln

 

 

VKU-Stadtwerkekongress 2018: Verstehen.Verbinden.Vernetzen.

27.09.2018 Duisburg

 

 

1. BEW-Konferenz: Energie-Immobilien-Stadtentwicklung

 

 

08./09.10.2018 Stuttgart

 

 

elect! 2018 - ATZ-Kongress Electrified Mobility

                          
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Der "rathausconsult Roundtable"

 DUU5556 1280x854Foto: rc/Hartmut Bühler

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Die UBG: IT-Services, Verlag und Druckerei


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